Eine Woche in Tibet

Rundreise Tibet - Lhasa bis Everest

1. Juni 2023

Eine Woche in Tibet - Reiseplanung:

Bei Reisen nach Tibet ist eine gute Vorbereitung essentiell. Speziell wegen der benötigten Genehmigungen ist vor dem geplanten Reisetermin etwas Zeit mit einzukalkulieren.

Wer keinen chinesischen Personalausweis besitzt, kann Tibet nur mit einer geführten Reisegruppe besuchen. Gruppenreisen werden von unterschiedlichen Veranstaltern angeboten. Seit März 2023 ist es auch wieder möglich, Tibet Reisen von außerhalb Chinas zu buchen.

Meist werden Reisevarianten von einer oder zwei Wochen angeboten. Auf Grund der extremen Höhe zwischen 3600 und 5200 Metern ist für die Rundreise Tibet - Lhasa bis Everest eine Woche ausreichend.

Reisen nach Tibet sind grundsätzlich das ganze Jahr möglich. Über das aktuelle Wetter und vor allem die zu erwartenden Temperaturen sollte man sich vor der Reise unbedingt informieren.

Ankunft in Lhasa:

Zwei Flugzeuge parken auf einem Flughafen, im Hintergrund erheben sich graue Berge unter einem bewölkten Himmel.

Am Flughafen von Lhasa, der auf einer Höhe von 3570 Metern liegt, wurden wir von unserem Guide abgeholt. Mit dem Bus fuhren wir etwa eine Stunde bis zur Unterkunft in der Innenstadt.

In Lhasa waren wir für die ersten drei Übernachtungen im Thangka Hotel untergebracht. Die Unterkunft befindet sich in zentraler Lage. Zahlreiche Restaurants und die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten befinden sich in direkter Umgebung.

Bereits in Lhasa machte sich der geringe Sauerstoff in der Luft bemerkbar. Treppensteigen wurde viel anstrengender und auch das Einschlafen war, speziell in der ersten Nacht, eine echte Herausforderung.

Der Potala Palast:

Ein großer, grauer Stein mit eingravierten Schriftzeichen steht auf einem gepflasterten Weg, umgeben von Bäumen und Pflanzen.
Drei Personen in warmer Kleidung mit Masken gehen über einen gepflasterten Platz, umgeben von bunten Pflanzen und Sträuchern.

Für den ersten Tag in Tibet war am Morgen die Besichtigung der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit, dem Potala Palast, geplant. Der Bau war bis 1964 offizielle Residenz des Dalai Lama und ist seit 1994 Teil des UNESCO Welterbes.

Der Potala-Palast thront majestätisch auf einem Hügel, umgeben von blühenden Bäumen und einem dramatischen Wolkenhimmel.

Der ursprüngliche Palast wurde in der Zeit von 637 bis 641 erbaut. Erst 1922 wurde der Palast in seiner heutigen Form fertiggestellt. 2004 Wurden die Gebäude umfangreich renoviert.

Der Komplex ist in den weißen und den roten Palast aufgeteilt. Der weiße Teil bestand aus den Wohn- und Arbeitsräumen der Dalai-Lamas. Das rote Gebäude war Aufbewahrungsort der Stupas der Dalai-Lamas.

Eine Gruppe von Menschen posiert fröhlich vor der beeindruckenden Architektur eines Klosters unter einem bewölkten Himmel.
Eine grüne Gartenlandschaft mit blühenden Pflanzen und einem historischen Gebäude im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Heute ist der Potala Palast ein Museum und dient den tibetischen Buddhisten nach wie vor als eine der bedeutendsten Pilgerstätten.

Menschen steigen eine steile Treppe hinauf, umgeben von beeindruckenden Felsen und einem bewölkten Himmel.
Steinerne Treppe führt zu einem historischen Gebäude, umgeben von grauen Wolken und blauen Himmel.

Um das gesamte Gelände sowie die Innenräume des Potala Palasts zu besichtigen, ist gut ein halber Tag nötig.

Grüne Bäume umgeben eine Stadt mit flachen, hellen Gebäuden und schneebedeckten Bergen im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.
Überblick über eine Stadt mit grünen Bäumen, einem Fluss und schneebedeckten Bergen unter einem bewölkten Himmel.

Von den oberen Terrassen des Palasts hat man einen tollen Blick auf den Potala Platz und die Innenstadt von Lhasa.

Eine ältere Frau in traditioneller Kleidung dreht Gebetsmühlen vor einer steinernen Wand, während gelbe und orangefarbene Tücher hängen.

Um die Anlage herum finden sich zahlreiche Gebetsmühlen, an denen Gläubige ihre Bitten vortragen.

Der Yokhang Tempel:

Belebter Platz mit Menschen, nassen Pflastersteinen und dramatisch bewölktem Himmel, umgeben von bunten Gebäuden.

Der Yokhang Tempel ist das bedeutendste Heiligtum in Tibet und liegt direkt im Zentrum Lhasas. Für die tibetischen Buddhisten stellt er ein Zentralheiligtum dar, zu dem man mindestens einmal im Leben gepilgert sein sollte.

Eine große, graue Steintafel mit eingravierten Schriftzeichen und einem runden, farbigen Symbol in der Mitte.
In einem festlich geschmückten Tempel führen Menschen verschiedene Rituale aus, während andere zuschauen.
Bunte Architektur mit goldenen Dächern umgeben von Menschen in einem geschäftigen Innenhof unter blauem Himmel.

Der Yokhang Tempel ist ebenfalls seit 1994 Teil des UNESCO Welterbes. Der Tempel besteht aus einer Mischung tibetischer, nepalesischer und indischer Architektur.

Belebter Platz mit Menschen, historischen Gebäuden im Hintergrund und einer dramatischen Wolkenstimmung.

Im Yokhang Tempel, sowie auf den umliegenden Straßen in Lhasas Altstadt, bekamen wir einen tieferen Einblick in das lokale Leben.

Die Barkor Straße:

Eine weiße Stupa steht im Vordergrund, während Menschen in traditioneller Kleidung auf einem belebten Platz in Tibet verweilen.
Zwei Männer in traditioneller Kleidung sitzen auf einer Holzbank vor einer leuchtend gelben Wand und scheinen in Gespräche vertieft.

Auf der Barkor Straße, wo auch zahlreiche Shops zum Kauf von Souvenirs einladen, konnte man das Leben und die Rituale der Einheimischen beobachten.

Mehrere Menschen in warmer Kleidung sitzen an einer Holzbänke, während sie auf ihre Smartphones schauen, umgeben von Werbung.

In Tibet konnte man spüren, welch bedeutende Rolle die Religion und der Glaube in der Gegend noch spielt. Leider ist auch hier die Digitalisierung bereits auf dem Weg, die alten Traditionen langsam mehr und mehr zu verdrängen.

Das Dorf Dadong:

Grüne Wiesen und Zelte umgeben von sanften, braunen Bergen unter einem bewölkten Himmel.

Dadong ist ein Ort, der von Einheimischen gerne zum Picknick in der Natur aufgesucht wird.

Eine Gruppe von zwölf Personen steht auf einer Aussichtsplattform mit Blick auf eine bergige Landschaft unter einem klaren blauen Himmel.
Grüne Wiese mit einem kleinen Bach, umgeben von Bäumen und Gebäuden, während Menschen auf einem Steig unterwegs sind.

Das Gebiet um Dadong gehört zu den am besten geschützten historischen Gegenden in Tibet. Hier ließ sich noch das altertümliche, lokale Leben beobachten.

Ein großer, rot-brauner Stein mit Inschriften steht vor einer weißen Mauer, während ein Mann im Hintergrund arbeitet.
Ein traditionelles tibetisches Kloster mit goldenen Dächern, umgeben von Bergen und bewölktem Himmel, während Besucher eintreten.

In Tibet gehört zu jedem Dorf ein eigenes Kloster.

Ein Mann schenkt aus einer silbernen Kanne in einen Becher, während farbige Thermoskannen und ein buntes, dekoratives Ambiente zu sehen sind.

Buttertee ist ein typisch lokales Getränk. Er besteht aus Tee mit Yakbutter und etwas Salz.

Zwei Kinder stehen neben einer großen, weißen Löwenstatue mit grüner Moosbedeckung in einer hellen, sonnigen Umgebung.

Den Kindern werden schon früh die religiösen Traditionen weitergegeben.

Bunte Treppe mit gelben Wänden und geschwungenen Geländern in einem hellen, einladenden Innenraum.
Eine leuchtend gelbe Steinmauer mit religiösen Symbolen und einem kleinen Schrein, umgeben von Pflanzen und einem Tisch mit Stühlen.
Gemütliches Restaurant mit warmem Licht, bunten Wänden, Holzdekor und Gästen, die sich entspannt unterhalten.

Anschließend war es Zeit für ein Mittagessen in einem kleinen, traditionellen Anwesen. Es wurden typische Spezialitäten serviert.

Das Sera Kloster:

Ein goldener Elefant steht neben einem kunstvoll gestalteten Tor, während Menschen in einer lebhaften Umgebung spazieren.
Ein kunstvoll gestaltetes Tor mit roten Türen und bunten Verzierungen, das in einen schlichten Innenhof führt.

Am Nachmittag besuchten wir das Kloster Sera. Es liegt nördlich von Lhasa und ist das zweitgrößte Kloster in Tibet. Es wurde während der Ming-Dynastie um 1400 errichtet.

Ein bunter Gebetsmast vor einem tibetischen Kloster, umgeben von einer dramatischen Berglandschaft und wechselhaftem Himmel.

Nach Schließung und Zerstörung wurde das Kloster 1980 wieder aufgebaut und in Betrieb genommen. Seit 1982 steht es unter Denkmalschutz.

Eine Gruppe von Mönchen in roten Roben sitzt auf Kiesboden unter Bäumen, umgeben von einer ruhigen, grünen Landschaft.
Mönche in roten Roben sitzen und stehen in einem steinigen Innenhof, umgeben von Bäumen und traditioneller Architektur.

Bei trockenem Wetter kann man im Debattenhof des Klosters die Mönche beim Diskutieren beobachten.

Im Anschluss fuhren wir zur Unterkunft zurück und hatten den Rest des Tages zur freien Verfügung.

Eine ruhige Parklandschaft mit einem Teich, umgeben von grünen Bäumen und einem historischen Gebäude im Hintergrund unter bewölktem Himmel.
Die imposante Architektur eines Klosters thront über einer belebten Platzlandschaft unter einem bewölkten Himmel.

Nach dem Abendessen schauten wir noch auf den Potala Platz, um den beleuchteten Palast zu sehen. Leider war es zu bewölkt für einen schönen Sonnenuntergang.

Das beleuchtete Potala-Palast in Lhasa strahlt in der Dämmerung, umgeben von dunklem Himmel und sanftem Licht.
Rundreise Tibet - Lhasa bis Everest

Mit Einbruch der Dunkelheit wurde dann der Potala Palast von innen und außen beleuchtet und wirkt fast noch beeindruckender als tagsüber.

Fahrt nach Shigatse:

Heute stand die Fahrt nach Shigatse an. Für die knapp 300 Kilometer brauchten wir etwa sechs Stunden.

Eine zweigeschossige, bunte Gebäudezeile mit Geschäften am Straßenrand, im Hintergrund erheben sich kahle Berge unter einem blauen Himmel.
Eine bergige Landschaft mit schneebedecktem Gipfel, umgeben von grünen Bäumen und einer trockenen, braunen Fläche im Vordergrund.

Bei einem kurzen Halt unterwegs, lernten wir, wie auf traditionelle Weise Räucherstäbchen für die Tempel und Klöster hergestellt werden. Wassermühlen am Bach mahlen das zu verwendende Holz zu einem Brei, der getrocknet zu Räucherstäbchen weiterverarbeitet wird.

Ein Tisch mit einer Vielzahl von Holzlatten, gelben Werkzeugen und pinken Materialien, umgeben von einem Zaun im Hintergrund.
Ein kleiner Laden mit Holzmöbeln, bunten Regalen voller Waren und einem Verkäufer, der hinter einem Glastresen steht.

Das fertige Produkt kann in einem kleinen Laden erworben werden.

Ein Kind in bunter Kleidung rennt fröhlich einen staubigen Weg entlang, während im Hintergrund ein einfaches Gebäude und Holzstapel sichtbar sind.

Für die Kinder eignet sich das Betriebsgelände hervorragend als Abenteuerspielplatz.

Eine belebte Straße mit traditionellen Gebäuden, die rote Schilder tragen, unter einem bewölkten Himmel.

Nach einem Mittagessen in einem kleinen Restaurant am Straßenrand, setzten wir unsere Fahrt in Richtung Shigatse fort.

Ankunft in Shigatse:

Helles, modernes Hotelzimmer mit einem großen Fenster, Holzdetails, einem Bett und einem Schreibtisch.

In Shigatse waren wir im Schery Hotel untergebracht. Das Hotel liegt zentral, kleine Restaurants befinden sich in unmittelbarer Umgebung der Unterkunft.

Das Frühstücksbuffet ist reichhaltig und lecker. Es werden sowohl lokale, als auch internationale Speisen angeboten.

Ist man in den oberen Stockwerken untergebracht, muss man teils mit langen Wartezeiten an den beiden Fahrstühlen rechnen oder die Treppe benutzen. Sonst ist das relativ neue Hotel eine echte Empfehlung.

Das Trashilhünpo Kloster:

Ein majestätisches Tor mit traditioneller tibetischer Architektur, umgeben von Menschen in farbenfrohen Gewändern und klarer Himmel.
Ein traditioneller Eingang mit bunten Verzierungen und Schriftzeichen, umgeben von einer schlichten weißen Wand.

Nach dem Check-In in der Unterkunft besuchten wir das Trashilhünpo Kloster. Es ist das größte Kloster in Shigatse und gehört zu den vier größten Klöstern Tibets. Das Kloster wurde 1447 gegründet und zählt seit 1961 zu den Denkmälern Chinas.

Eine Person in traditioneller Kleidung sitzt entspannt vor einer schwarzen Tür, umgeben von einer warmen, sonnigen Atmosphäre.
Eine Gruppe von Menschen in traditioneller Kleidung steht vor einem großen Baum in einer historischen, hellen Steinlandschaft unter blauem Himmel.
Zwei Frauen in bunten traditionellen Kleidern sitzen auf einer gelben Bank, umgeben von grauen Wänden und sanfter Beleuchtung.

Wie bereits in Lhasa, so konnte man auch in Shigatse viel über das lokale, traditionelle Leben lernen und die Einheimischen bei ihren Bräuchen beobachten.

Ein Mönch in roben schreitet an einer traditionellen tibetischen Architektur mit weißen Wänden und kunstvollen Fenstern vorbei.

Gelegentlich traf man auch auf Mönche, die ihrem Alltag nachgingen.

Rote Wand mit bunten Fenstern und einem Vordach, davor eine steinerne Treppe und Menschen, die den Eingang betreten.
Ein rotes Tor öffnet sich zu einem weißen, traditionell tibetischen Kloster, umgeben von dramatischen Wolken und Bergen.

Die typische und traditionelle Farbgebung in weiß und rot mit goldenen Verzierungen lässt sich in allen Klöstern und Tempeln wiederfinden.

Sechs Menschen sitzen unter einem großen Baum auf einem Platz, umgeben von roten Gebäuden, und unterhalten sich lebhaft.
Sechs Frauen in traditioneller Kleidung sitzen auf dem Boden, umgeben von bunten Textilien und einer roten Wand.

Die Einladung einer Gruppe Einheimischer, tibetischen Wein in geselliger Runde zu probieren, nahmen wir natürlich gerne an.

Eine beeindruckende Klosteranlage mit roten und weißen Gebäuden, umgeben von Bergen und dramatisch bewölktem Himmel.

In der weitläufigen Anlage des Klosters gab es eine Menge zu sehen und entdecken.

Gruppen von Menschen umrunden einen weißen Stupa mit goldenen Verzierungen unter einem bewölkten Himmel.
Ein Mann in Jeans und Jacke posiert lächelnd neben einem Mönch in einem leuchtend gelben Gewand vor einer traditionellen tibetischen Architektur.

Neben Einheimischen, die ihren religiösen Pflichten nachgingen, trafen wir auch einen Mönch in gelbem Gewand, der sich Zeit für Erinnerungsfotos nahm.

Das gelbe Gewand ist Zeichen seiner Zugehörigkeit zur Gelug- oder Gelbmützen-Schule.

Ein prächtiges, mehrstöckiges Kloster mit farbenfroher Fassade und goldenen Akzenten, umgeben von dramatischen Wolken.
Bunte Wandmalereien und kunstvoll verzierte Säulen in einem tibetischen Tempel, umgeben von einem steinernen Boden.

Der Innenhof des Klosters mit faszinierenden Verzierungen an den Wänden.

Dunkle Wolken ziehen über eine weite, graue Fläche, umgeben von schlichten weißen Gebäuden und einem bergigen Hintergrund.

Begleitet von einem Schneeschauer endete unser Besuch und wir wurden zurück zu unserer Unterkunft in Shigatse gebracht.

Fahrt zum Base Camp des Mount Everest:

Ein großer, dekorativer Torbogen mit bunten Fahnen und einem klaren Himmel über einer weiten, gebirgigen Landschaft.

Früh am nächsten Morgen, nach kurzem Frühstück, brachen wir auf in Richtung des Mount Everest. Für die Entfernung von 340 Kilometern wurden gut sechs Stunden reine Fahrzeit benötigt.

Je nach Verkehr und Beschaffenheit der Straßen kann die Fahrt jedoch auch deutlich länger dauern.

Zwei Personen stehen neben einem steinernen Monument in einer weiten, wolkigen Landschaft mit Gebirgen im Hintergrund.
Ein kunstvoll gestalteter Torbogen mit bunten Verzierungen und großen, metallenen Tafeln auf einer kargen, sandigen Landschaft.
Ein großer, grauer Felsen mit Inschrift steht im Vordergrund, während bunte Gebetsfahnen im Hintergrund wehen, umgeben von einer weiten, offenen Landschaft.

Etwa auf halber Strecke erreichten wir den höchstgelegenen Punkt auf unserer Tibet Reise. Auf einer Höhe von 5248 Metern über dem Meer wurde ein kurzer Spaziergang bereits äußerst anstrengend.

Ein blauer Bus steht an einer Straße, umgeben von einer kargen Landschaft unter einem bewölkten Himmel.
Drei Personen arbeiten an einem steinigen Hang, während eine Person mit einem blauen Eimer nach oben läuft.
Ein blauer Bus und ein rotes Fahrzeug stehen in einer großen, überdachten Halle mit Stahlträgern und Betonboden.

Kurz darauf folgte die nächste Herausforderung, als ein Wasserschlauch an unserem Bus den Geist aufgab. Mittels notdürftiger Kühlung durch Schmelzwasser schafften wir es bis zur nächsten Reparaturwerkstatt.

Nach einer guten Stunde war der Bus wieder fahrtüchtig und wir konnten unsere Fahrt zum Mount Everest fortsetzen.

Eine orangefarbene Harley-Davidson steht auf einer Straße vor einem Tor, während graue Wolken über einer bergigen Landschaft schweben.

Check-Point am Zugang zum Mount Everest National Park.

Eine kurvenreiche Straße führt durch eine trockene, bergige Landschaft unter einem bewölkten Himmel mit vereinzelten Sonnenstrahlen.
Beeindruckende Gebirgslandschaft mit schneebedeckten Gipfeln unter einem dramatischen Wolkenhimmel und sanften, braunen Hügeln.

Der Blick von der Passstraße in Richtung der Himalaya Berge. Leider war der Gipfel des Mount Everest von Wolken verdeckt.

Das Base Camp am Fuße des Mount Everest:

Eine Ansammlung von einfachen, dunklen Hütten liegt in einer kargen, bergigen Landschaft unter einem bewölkten Himmel.

Trotz Fahrzeugpanne unterwegs, erreichten wir das Base Camp am Fuße des Mount Everest noch vor Sonnenuntergang. Nachdem wir in unser Zelt eingecheckt hatten, erkundeten wir die Umgebung und Aussichtspunkte.

Eine lange Schlange von Menschen steht auf einem weitläufigen Platz, umgeben von kargen Bergen und einem grauen Himmel.
Eine ländliche Szenerie mit weißem Stupa, umgeben von traditionellen Gebäuden und majestätischen Bergen unter bewölktem Himmel.

Nahe dem Camp befindet sich das Rongbuk Kloster, das in den Wintermonaten als alternative Übernachtungsmöglichkeit dient.

Im Zelt davor befindet sich das höchstgelegene Postamt der Welt. Es befindet sich auf 5009 Metern über dem Meer.

Ein schwarzes Yak mit langem Fell bewegt sich durch eine karge, graue Landschaft nahe einfacher Behausungen.

Selbst auf über 5000 Metern Höhe sind die Yaks noch zu Hause.

Ein Mann geht auf einem Holzsteg durch eine karge, bergige Landschaft mit schneebedeckten Gipfeln und bewölktem Himmel.
Ein Mensch steht mit ausgebreiteten Armen vor einem felsigen Bergland, umgeben von grauem Himmel und karger Landschaft.

Leider war auch vom Aussichtspunkt der Gipfel des Mount Everest nicht zu sehen. Zu dicht war die Bewölkung und so blieb nur ein Foto mit dem Gedenkstein.

Zwei Yaks mit Satteln stehen neben einem roten Schild, während ein in warme Kleidung gehüllter Mensch in einer kargen, bergigen Landschaft wartet.

Geschmückte Yaks und deren Besitzer warten auf Kundschaft. Ein tolles Motiv bei schönem Wetter.

Ein bunt dekorierter Innenraum mit grünen Pflanzen, Holzmöbeln und traditionellen Wandbehängen, der eine einladende Atmosphäre schafft.
Ein traditioneller Teekocher auf einem Herd, umgeben von bunten, gemusterten Wänden und grünem Teppich.
In einem bunten Zelt mit traditioneller Dekoration stehen zwei Teekessel auf einem Holzofen, umgeben von Holzmöbeln und grüner Teppichfläche.
In einem gemütlichen Raum stehen mehrere Personen um einen Holztisch, während sie an einer Speise interessiert sind.

Die Zelte am Everest Base Camp von innen. Für Essen und warme Getränke ist gesorgt. Ist der Ofen jedoch erstmal erloschen, wird es schnell kühl in der Unterkunft.

Eine Gruppe von sieben Menschen sitzt um einen bunten Tisch in einem gemütlichen Raum mit Pflanzen und bunten Wandverzierungen.

Ein nettes Plätzchen am Ofen, um den Abend auf 5000 Metern Höhe gemütlich und gesellig ausklingen zu lassen.

Eine große Menschenmenge bei Nacht, umgeben von Fahnen und Plakaten, mit Handys, die die Szene festhalten.
Eine einfache Hütte mit bunten Stoffbahnen steht in einer rauen, bergigen Landschaft unter grauem Himmel.

Wer die Höhe gut verträgt, kann an der täglichen Everest-Party mitfeiern.

Selbst im Mai muss hier über Nacht noch mit Schnee gerechnet werden.

Der Rückweg nach Shigatse:

Weite, goldene Hügel unter einem strahlend blauen Himmel mit weißen Wolken, die die Berglandschaft umrahmen.

Nach dem Frühstück fuhren wir bereits wieder zurück in Richtung Shigatse. Wegen der dichten Wolken war auch an diesem Tag vom Mount Everest und den benachbarten, über 8000 Meter hohen Bergen nicht viel zu sehen.

Eine steinerne Tafel mit Inschriften steht vor einer beeindruckenden Berglandschaft unter einem bewölkten Himmel.
Bunte Gebetsfahnen wehen vor einer hügeligen Landschaft unter einem dramatischen, bewölkten Himmel.

Ein letzter Blick von der Passstraße in Richtung der Himalaya Berge, bevor es zurück nach Shigatse ging. Am frühen Abend erreichten wir unsere Unterkunft und am nächsten Tag fuhren wir weiter, zurück nach Lhasa.

Das Penchor Chode Kloster:

Eine Gruppe von Menschen spaziert über einen staubigen Platz, umgeben von traditionellen Gebäuden und einer klaren, blauen Himmel.

Unser erster Halt auf der Fahrt von Shigatse zurück nach Lhasa war am Penchor Chode Kloster. Dieses Kloster ist in der typischen tibetisch-buddhistischen Architektur errichtet. Es wurde ab Ende des 13. Jahrhunderts erbaut.

Auch hier lässt sich das traditionelle Leben der Menschen aus der Gegend beobachten und man kann, wenn man möchte auch aktiv daran teilhaben.

Eine große, goldene Stupa erhebt sich vor einer Menschenmenge, die in traditioneller Kleidung um eine Gebetsmühle versammelt ist.
Eine weitläufige Tempelanlage mit einer großen Stupa, umgeben von bunten Gebetsflaggen und klarem blauen Himmel.

In mitten der Anlage steht die prächtige Penchor Chode Pagode. Die Pagode ist neunstöckig mit 77 Kapellen und 108 Türen zu verschiedenen Schreinen. Hier werden tausende Bilder von Buddhas aufbewahrt.

Der Manla Stausee:

Ein steiniger Weg führt hinauf, gesäumt von bunten Gebetsfahnen, unter strahlend blauem Himmel und umliegenden Bergen.

Weiter in Richtung Lhasa passierten wir den Manla Stausee, der inmitten der Berge auf einer Höhe von 4330 Metern über dem Meer liegt.

Blick auf einen türkisfarbenen Fluss, umgeben von kahlen Bergen und bunten Gebetsfahnen im Vordergrund, bei klarem Himmel.
Eine türkisfarbene Lagune zwischen kahlen, braunen Bergen unter einem strahlend blauen Himmel mit wenigen Wolken.

Ein herrlicher Ausblick über den See, der über die Sommermonate auch zum Baden geeignet ist.

Der Karola Gletscher:

Eine breite Straße führt durch eine karge, bergige Landschaft mit schneebedecktem Gipfel unter strahlend blauem Himmel.
Ein steinerner Hügel mit zahlreichen bunten Steinen, im Hintergrund ein schneebedeckter Berg unter klarem, blauem Himmel.

Als nächstes führte uns der Weg vorbei am Naiqin Kangsang Peak, dem mit 7,191 Metern höchsten Berg der Umgebung.

Eine Person steht zwischen zwei steinernen Stupas vor einem schneebedeckten Berg unter einem klaren blauen Himmel.

Der Naiqin Kangsang Peak ist einer der vier heiligen Berge in Tibet.

Ein geschmücktes Yak weidet vor einer weißen Stupa mit bunten Gebetsfahnen unter einem schneebedeckten Gletscherberg.
Eine große, mehrstöckige, traditionell gestaltete Gebäude mit bunten Fenstern steht vor einer kargen, bergigen Landschaft unter klarem, blauem Himmel.
Bunte Gebetsfahnen wehen vor einer schneebedeckten Berglandschaft, während eine Person in warmer Kleidung posiert.

An dessen Flanke kann man den Karola Gletscher besichtigen, der sich bis auf eine Höhe von 5400 Metern herabgeschoben hat.

Der Yamdroktso See:

Zwei Hunde, einer weiß und fluffig, der andere braun und lockig, sitzen auf einer bunten Decke vor einer kargen Berglandschaft.

Dem Straßenverlauf nach Lhasa folgend, kamen wir wenig später am Yamdroktso See vorbei. Der See ist einer der drei größten Seen in Tibet und wird wegen des Panoramas mitunter als der schönste See der Welt bezeichnet.

Hier wurden wir freundlich von mehreren Tibetan Mastiffs begrüßt.

Ein klarer, blauer See umgeben von Bergen, mit einem großen Stein im Vordergrund, an dem eine Flagge weht und Menschen am Ufer stehen.
Ein Yak steht am Ufer eines türkisblauen Sees, umgeben von Bergen und einem klaren, blauen Himmel mit wenigen Wolken.
Ein Mann sitzt an einer Holzgeländer mit Blick auf einen glitzernden See, umgeben von bergiger Landschaft und strahlend blauem Himmel.

Auch der ein oder andere Yak weilte am Ufer des Sees. EIn Café mit Panoramaterrasse lud zum Entspannen ein. Mit einem frischen Kaffee konnte man von oben den herrlichen Ausblick genießen.

Eine Möwe steht am Ufer eines glitzernden blauen Sees, umgeben von Bergen unter einem strahlend blauen Himmel.

Zum Abschied stand noch eine Braunkopf- oder Tibetlachmöwe Spalier. Diese Möwenart brütet überwiegend an den Bergseen im Hochland von Tibet.

Ein monumentaler Stein mit roten Schriftzeichen steht vor einer beeindruckenden Berglandschaft unter einem klaren blauen Himmel.
Zwei Ziegen stehen auf einer Mauer mit beeindruckenden, hügeligen Bergen im Hintergrund und klarem, blauem Himmel.

Ein letzter Aussichtspunkt mit Blick über den Lhasa Fluss, bevor es endgültig zurück in die Stadt ging.

Eine Gruppe von acht Personen sitzt an einem Holztisch in einem gemütlichen Restaurant und hebt Gläser, um anzustoßen.
Eine Gruppe von acht Personen steht vor einer bunten Wand mit vielen Notizen, lächelnd und mit verschiedenen Handgesten.

Gemeinsames lokales Abendessen zum Abschluss der einwöchigen Tibet Reise.

Eine Gruppe von zehn Personen posiert vor einem eleganten Eingangsbereich mit großen Glastüren und rotem Dekor.

Finales Gruppenfoto vor dem Hotel in Lhasa mit unserem Guide, der uns viel über die Traditionen, die Kultur und die Gepflogenheiten seiner Heimat näherbrachte.

Fazit:

Die einwöchige Reise von Lhasa über Shigatse zum Base Camp des Mount Everest war zweifelsohne anstrengend, aber auch ein ganz besonderes Abenteuer.

Geprägt vom Leben der Einheimischen und untermalt durch die Erklärungen unseres Guides wurde die Reise spannend, interessant und kurzweilig.

Nicht zu unterschätzen ist die Wirkung der Höhe. Von 3600 Metern in Lhasa führte uns die Fahrt durch das Hochland auf 5250 Meter hinauf.

Ausgedehnte Besichtigungen oder Treppensteigen können hier schnell zu einer echten Herausforderung werden.

Wer sich für Traditionen und Kultur oder Buddhismus interessiert ist in Tibet genau richtig. Auch wer vom Trubel der Großstadt einfach mal entschleunigen möchte, kommt auf dieser Reise auf seine Kosten.

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