Thailands Norden – Chiang Mai & Bangkok

16. Januar 2026

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Thailands Norden, Chiang Mai & Bangkok – Reiseplanung:

Für die Rundreise durch den Norden Thailands waren acht Tage geplant. Von Peking flogen wir mit einem fünfstündigen Flug über Bangkok nach Chiang Mai.

Nach sechs Tagen Aufenthalt in Chiang Mai flogen wir zurück nach Bangkok und nach zwei Übernachtungen weiter über Macau zurück nach Peking.

Thailand ist das ganze Jahr über sommerlich warm. Von April bis Oktober ist Regensaison und es ist mit deutlich mehr Niederschlag zu rechnen. Im März kann die Luft trüb sein, da viele Landwirte das Stroh auf den Feldern abbrennen.

Ankunft in Chiang Mai:

Für unseren Aufenthalt in Chiang Mai haben wir für sechs Übernachtungen das Pingviman Hotel gebucht.
Das Pingviman Hotel in Chiang Mai ist ein charmantes Mittelklasse-Hotel im Altstadtbereich. Es ist ideal für Reisende, die Komfort mit authentischem, lokalem Flair verbinden möchten.

Die Zimmer sind traditionell thailändisch eingerichtet, mit kunstvoll geschnitzten Holzmöbeln. Das vermittelt eine gemütliche und regionale Atmosphäre.

Im Innenhof gibt es einen schönen Außenpool, der sich zum Entspannen nach einem Ausflug bestens eignet.

Außerdem bietet das Hotel einen Fitnessraum, Wäscheservice, 24-Stunden-Rezeption sowie Touren-/Concierge-Service. Das ist äußerst praktisch für Touren durch die Stadt und hinaus in die Umgebung.

Für das leibliche Wohl sorgt das hoteleigene Pingpirom Restaurant mit thailändischen und internationalen Gerichten sowie ein Snack- und Barangebot am Pool.

Das Hotel liegt in der Altstadt, dem historischen Zentrum von Chiang Mai. Viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen sind bequem zu Fuß erreichbar.

Unterwegs in der Altstadt von Chiang Mai:

Wat Phuak Hong befindet sich im Süd-Westen der Altstadt von Chiang Mai. Er liegt unweit der Stadtmauer und nahe dem Buak Had Park. Der Tempel ist relativ klein und eher unauffällig, aber gerade das macht ihn zu einem reizvollen Ziel.

Wat Phra Singh befindet sich im Westen der Altstadt von Chiang Mai, innerhalb der alten Stadtmauern, ist gut erreichbar und zentral gelegen. Er zählt zu den bedeutendsten Tempeln der Region und wurde 1345 unter Herrschaft des Königs Phayu der Mangrai-Dynastie errichtet.

Für Besucher bietet der Tempel nicht nur religiöse Atmosphäre, sondern auch einen eindrucksvollen Einblick in die um 800 Jahre alte Architektur, Kunst und Tradition Nord-Thailands.

Tuk Tuks gehören zum Stadtbild von Chiang Mai wie Tempel und Nachtmärkte. Die drei­rädrigen, motorisierten Fahrzeuge sind nicht nur ein praktisches Transportmittel, sondern längst ein kulturelles Symbol der Stadt.Ein Tuk Tuk ist ein offenes, kleines Dreirad-Taxi mit lauten Motorengeräuschen, daher auch der Name. In Chiang Mai sind die Fahrzeuge meist farbenfroh lackiert, oft mit persönlichen Dekorationen der Fahrer. Platz bieten sie für zwei bis maximal drei Passagiere.Tuk Tuks sind ideal für kurze und mittlere Strecken, besonders innerhalb der Altstadt. Sie können selbst die Cafés in den engen Gassen der Altstadt ansteuern.

Auch Anfang Oktober ist in Thailand noch Regenzeit, daher gehört ein tropischer Regenschauer einfach mit dazu.

Besonders in der Abenddämmerung sorgen die dunklen Regenwolken für eine späktakuläre Stimmung.

Der Wat Chedi Luang liegt im Zentrum der Altstadt von Chiang Mai und zählt zu den wichtigsten und eindrucksvollsten Tempelanlagen der Stadt.

Besonders stimmungsvoll ist ein Besuch am Abend. Bei Beleuchtung wirkt die altehrwürdige Tempelanlage eindrucksvoll, ruhig und ehrwürdig.

Wat Phra That Doi Suthep – Der Bergtempel über Chiang Mai:

Wat Phra That Doi Suthep liegt auf dem Berg Doi Suthep, etwa 15 Kilometer westlich vom Zentrum Chiang Mais, auf rund 1.070 Metern Höhe.

Der Zugang erfolgt über eine berühmte Treppe mit rund 306 Stufen, flankiert von kunstvoll gestalteten Naga-Schlangen. Ein wahrhaft ikonischer Anblick und eines der meist fotografierten Motive in Nordthailand.

Er gilt als einer der heiligsten Tempel Nordthailands und ist ein zentraler Ort für Pilger, Touristen und Gläubige. Viele Thais sagen, wer Doi Suthep nicht gesehen hat, kennt Chiang Mai nicht wirklich.

Für diejenigen, die nicht zu Fuß die Treppen hinaufsteigen möchten gibt es eine kleine Standseilbahn, die den Aufstieg erleichtert. Ideal für früh morgens oder bei extremer, tropischer Hitze.

Rund um den Tempel befinden sich Schreine, kleinere Pavillons und Aussichtspunkte, von denen man bei klarer Sicht einen beeindruckenden Blick über Chiang Mai und das Umland genießen kann.

Zurück im Zentrum von Chiang Mai:

Das Zentrum von Chiang Mai hat auch seine modernen Seiten. In den Passagen finden sich zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und Souvenirshops, in denen so manches Schnäppchen zu finden ist.

Auch verschiedene Cafés laden mit lokalen und regionalen Spezialitäten zum Verweilen ein.

Im Hinterhof der Passage fanden wir den wohl skurrilsten Tempel unserer Reise.

Der Doi Inthanon Nationalpark:

Erster Halt auf unserer Tagestour durch den Doi Inthanon Nationalpark mit Besichtigung des höchsten Bergs in Thailand ist der Wachirathan Wasserfall. Der Wachirathan beeindruckt vor allem durch seine Wassermenge. Das Wasser stürzt in mehreren Stufen über Felsen hinab. Das wirkt in den Monaten der Regenzeit besonders spektakulär.

Der wilde, rauschende Wasserfall, eingebettet in üppiges Grün, vermittelt ein intensives Naturerlebnis und bietet eine willkommene Abkühlung nach einer Fahrt oder Wanderung.

Ein Besuch lohnt sich besonders nach Regenfällen oder in der feuchten Jahreszeit, wenn der Wasserfall in voller Stärke fließt.

Eine Dschungelwanderung im Doi Inthanon Nationalpark, dem höchsten Gebirge Thailands, gehört zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen rund um Chiang Mai. Der Park, bekannt für seine dichten Bergregenwälder, tosenden Wasserfälle und ein angenehm kühleres Klima, bietet Wanderern eine abwechslungsreiche Kulisse voller tropischer Vielfalt.

Geführte Wanderungen mit lokalen Karen- oder Hmong-Guides ermöglichen Einblicke in die Kultur der Bergvölker und vermitteln Wissen über Pflanzen, Tiere und die Ökosysteme des Nationalparks. Je nach Route variiert der Schwierigkeitsgrad von entspannten Spaziergängen bis zu mehrstündigen Trekkingtouren. Viele Wege führen entlang kleiner Flüsse oder zu Aussichtspunkten, von denen man die grün bewaldeten Berge überblickt.

Mit 2.565 Metern über dem Meeresspiegel ist der Gipfel des Doi Inthanon der höchste Punkt Thailands. Er liegt im gleichnamigen Nationalpark und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele Nordthailands. Trotz seiner beeindruckenden Höhe ist der Gipfel leicht erreichbar, da er bequem über eine gut ausgebaute Straße angefahren werden kann.

Oben erwartet Besucher kein schroffer Berggipfel, sondern ein märchenhaft wirkender, nebelverhangener Bergwald. Das Klima ist spürbar kühler als im Tiefland, besonders am Morgen oder in der Regenzeit. Ein kurzer Rundweg führt durch moosbedeckte Bäume, üppige Vegetation und einen fast mystischen Cloud Forest, der an tropische Hochlandwälder in Südamerika erinnert.

Phra Mahathat Naphamethanidon:

Phra Mahathat Naphamethanidon liegt in der Bergregion nahe Chiang Mai auf einem Hügel und bietet Besuchern einen herrlichen Ausblick über die Natur und Landschaft Nordthailands. Der Ort zählt zu den kulturellen und spirituellen Sehenswürdigkeiten der Region und ist Ziel für Reisende, die Natur, Ruhe und buddhistische Spiritualität verbinden möchten.

Die Anlage umfasst eine stupaartige Pagode, die klassisch-thailändische Architektur mit buddhistischen Symbolen verbindet.

Besonders bei klarer Sicht genießen Besucher nicht nur den architektonischen Eindruck, sondern auch eine ruhige, friedvolle Atmosphäre mit spektakulärem Ausblick auf die umliegenden Berge.

Am Rückweg nach Chiang Mai halten wir noch an einem kleinen Markt an. Dort kann man lokale Köstlichkeiten wie Obst, getrockntete Früchte und weitere Snacks für unterwegs kaufen.

Pa Miang, ein Dorf der Minderheit der Langhals-Frauen:

Zwischen Chiang Mai und Chiang Rai liegen mehrere kleine Bergdörfer, in denen Angehörige der Kayan-Minderheit leben. International sind sie oft als „Langhals-Frauen“ bekannt. Eines dieser Dörfer ist Pa Miang, eine kleine Siedlung, die Besuchern einen Einblick in die Kultur dieser ethnischen Gruppe bietet.

Die Kayan stammen ursprünglich aus Myanmar und gehören zur größeren Volksgruppe der Karenni. Aufgrund politischer Unruhen sind viele Familien nach Nordthailand geflüchtet und leben heute in sicheren, aber oft einfachen Bergdörfern. Die bekannten Halsringe tragen traditionell nur einige Frauen und stehen kulturell für Schönheit, Identität und Zugehörigkeit.

Pa Miang bietet die Möglichkeit, mehr über die Geschichte, Herausforderungen und Kultur der Kayan zu erfahren, auf eine ruhigere, menschlichere Weise als an vielen bekannten Touristenspots.

Mae Kachan Heißwasserquelle:

Die Mae Kachan Heißwasserquelle ist eine der berühmtsten in der Gegend von Chiang Rai. Die Becken sind derart heiß, dass sie sich zum Eierkochen eignen.

Es gibt auch ein paar Cafés und Imbissstände, an denen für jeden etwas zu trinken oder zu naschen dabei ist.

Wat Rong Khun – Der strahlend weiße Tempel von Chiang Rai:

Wat Rong Khun, besser bekannt als der Weiße Tempel, ist eines der berühmtesten Wahrzeichen Nordthailands und liegt wenige Kilometer südlich der Stadt Chiang Rai. Er wurde vom thailändischen Künstler Chalermchai Kositpipat entworfen, der 1997 mit dem Bau begann. Das gesamte Projekt gilt als sein Lebenswerk und wird auch heute noch weitergeführt.

Der Tempel beeindruckt durch seine komplett weiße Fassade, die Reinheit symbolisiert. Eingearbeitete Spiegelsplitter lassen die Gebäude im Sonnenlicht glitzern und erzeugen einen fast übernatürlichen Effekt. Diese einzigartige Architektur macht den Wat Rong Khun zu einem der meistfotografierten Orte Thailands.

Der Weg über die berühmte Brücke zum Hauptgebäude stellt den Übergang vom weltlichen Leid zur Erleuchtung dar. Unterhalb der Brücke greifen zahlreiche Skulpturen und Hände nach oben, ein künstlerisch dargestelltes Symbol für menschliche Versuchungen und Begierden. Jede Ecke des Tempels steckt voller symbolischer Bedeutungen und fein gearbeiteter Figuren.

Die Wandmalereien im Inneren überraschen viele Besucher. Popkulturelle Motive, futuristische Szenen und moderne Ikonen sind hier in eine buddhistische Weltanschauung eingebettet. Chalermchai nutzt sie, um Chaos, Gier und weltliche Ablenkung darzustellen. Ein bewusst provokativer Stil, der den Tempel weltweit bekannt gemacht hat.

Der Wat Rong Khun ist mit Sicherheit eine der außergewöhnlichsten Tempelanlagen Asiens.

Wat Rong Suea Ten – Der strahlend blaue Tempel von Chiang Rai:

Wat Rong Suea Ten, besser bekannt als der Blaue Tempel, ist eine der farbenprächtigsten und modernsten Tempelanlagen Nordthailands. Er liegt nur wenige Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Chiang Rai und zieht Besucher durch seine leuchtend blaue Fassade, kunstvollen Verzierungen und mystische Atmosphäre an. Der Tempel wurde erst 2016 fertiggestellt und gehört damit zu den jüngeren Sakralbauten der Region.

Das Charakteristische am Wat Rong Suea Ten ist sein intensives Königsblau, das den gesamten Tempel dominiert. Goldene Ornamente, Drachenfiguren und detailreiche Mosaike setzen strahlende Akzente und lassen die Anlage im Sonnenlicht besonders eindrucksvoll wirken. Das Zusammenspiel aus Blau und Gold symbolisiert Reinheit, Weisheit und die Kraft des Dharma.

Der Name „Rong Suea Ten“ bedeutet „Haus des tanzenden Tigers“. Der Tempel steht auf einem Gelände, auf dem früher Tiger über den Fluss sprangen, daher der mythologische Hintergrund. Trotz seiner modernen Entstehung ist die Anlage tief in der buddhistischen Symbolik verwurzelt.

Im Inneren des Hauptgebäudes befindet sich eine große, leuchtend weiße Buddha-Statue, deren ruhiger Ausdruck einen starken Kontrast zur farbintensiven Umgebung bildet. Das Innere ist mit blauen Wandmalereien versehen, die Szenen aus dem buddhistischen Leben und kosmische Darstellungen zeigen.Der Wat Rong Suea Ten zählt zu schönsten modernen Tempelanlagen Thailands.

Baan Dam Museum – Das geheimnisvolle Schwarze Haus von Chiang Rai:

Das Baan Dam Museum, oft als „Schwarzes Haus“ bezeichnet, ist eines der faszinierendsten und zugleich ungewöhnlichsten Kunstprojekte Nordthailands. Es liegt etwas nördlich des Stadtzentrums von Chiang Rai und wurde vom renommierten thailändischen Künstler Thawan Duchanee geschaffen. Das Freiluftmuseum besteht aus über 40 Gebäuden, die in dunklen Tönen gehalten sind, ein bewusster Kontrast zu den hellen Tempelanlagen der Region.

Die Gebäude erinnern teils an nordthailändische Lanna-Holzhäuser, teils an mystische, fast tempelartige Konstruktionen. Die Kombination aus schwarzen Holzbalken, Tiermotiven, geschnitzten Ornamenten und kunstvollen Strukturen schafft eine eindrucksvolle, fast rituelle Atmosphäre. Schwarz steht hier symbolisch für das Mystische, das Unbewusste und die Auseinandersetzung mit den dunklen Aspekten des Menschseins.

Da das Museum aus vielen einzelnen Gebäuden besteht, bewegt man sich durch ein weitläufiges, parkähnliches Gelände. Jeder Bau offenbart ein anderes künstlerisches Konzept. Der Rundgang ist abwechslungsreich und bietet sowohl stille Momente als auch überraschende visuelle Eindrücke.Das Baan Dam Museum stellt ein einzigartiges Kunstprojekt in Thailand dar.

Goldenes Dreieck – Geschichtsträchtiger Treffpunkt dreier Länder:

Das Goldene Dreieck gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Norden Thailands. Etwa eine Autostunde nordöstlich von Chiang Rai liegt jener Punkt, an dem Thailand, Laos und Myanmar aufeinandertreffen. Der Zusammenfluss von Mekong und Ruak River bildet dabei die natürliche Grenze zwischen den drei Ländern. Es ist ein Ort, der durch Geschichte, Landschaft und Kultur gleichermaßen fasziniert.In der Vergangenheit war das Goldene Dreieck vor allem durch den großflächigen Opiumanbau berüchtigt. Heute erinnert das Hall of Opium Museum an diese Epoche und bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte, Hintergründe und Auswirkungen des einstigen Drogenhandels in der Region.

Vom Aussichtspunkt in Sop Ruak aus eröffnet sich ein beeindruckender Blick über die drei Länder. Eine große goldene Buddha-Statue am Mekong, kleine Tempel und verschiedene Monumente machen den Ort zu einem beliebten Fotomotiv. Bei klarer Sicht erkennt man deutlich die Grenzen und die verschiedenen Landschaftsformen auf der gegenüberliegenden Flussseite.Viele Besucher unternehmen eine kurze Bootstour auf dem Mekong, die an die laotische Flussseite führt und den Blick auf das Dreiländereck aus einer anderen Perspektive bietet. Außerdem gibt es Märkte, kleine Restaurants und Stände mit lokalen Souvenirs.

Die Wochenendmärkte in Chiang Mai – Bunte Vielfalt und authentisches Flair:

Chiang Mai ist berühmt für seine lebendige Marktkultur, und besonders an den Wochenenden verwandelt sich die Altstadt in ein farbenfrohes Paradies für Genießer, Kunstliebhaber und Entdecker. Die Wochenendmärkte gehören zu den Highlights jeder Reise in die nordthailändische Metropole.Ob Mango Sticky Rice, gegrilltes Fleisch, Currys oder vegane Gerichte – die Märkte sind ein kulinarisches Erlebnis. Dazu treten Straßenkünstler, Musiker und traditionelle Tanzgruppen auf, was die Abende in eine bunte Mischung aus Kultur, Genuss und lebendigem Treiben verwandelt.

Eine ganz besondere Erfahrung ist der Besuch des Kokosnussmarktes in Chiang Mai. Es handelt sich um einen lebhaften Ort, der die reiche Kultur und die lokalen Produkte Thailands unter freiem Himmel, auf einer Kokosplantage präsentiert. Besucher können eine Vielzahl von Ständen entdecken, die frische Produkte, einzigartiges Kunsthandwerk und köstliches Streetfood anbieten.

Der Markt ist auch ein beliebter Treffpunkt, an dem Einheimische und Touristen gleichermaßen in die pulsierende Atmosphäre eintauchen können. Er ist besonders bekannt für seine günstigen Preise und die Möglichkeit, lokale Spezialitäten und Traditionen kennenzulernen.

Die farbenfrohe Umgebung und die mitreißende Stimmung machen ihn zu einem absoluten Muss für jeden Chiang-Mai-Besucher.Am Nachmittag ging es dann weiter nach Bangkok, die Hauptstadt Thailands.

Ankunft in Bangkok, der Hauptstadt Thailands:

Erawan Shrine in Bangkok – Ein spiritueller Kraftort im Herzen der Metropole:

Erawan Shrine, im thailändischen auch San Phra Phrom genannt, gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Schreinen in Bangkok. Er befindet sich mitten im geschäftigen Einkaufsviertel rund um die Ratchaprasong-Kreuzung, ein Ort, an dem moderne Hochhäuser, Einkaufszentren und spirituelle Traditionen auf eindrucksvolle Weise verschmelzen.

Der Schrein ist dem hinduistischen Gott Phra Phrom gewidmet, der in der hinduistischen Mythologie als Brahma bekannt ist. Seine goldene Statue mit vier Gesichtern symbolisiert Weisheit, Mitgefühl, Gerechtigkeit und Güte. Besucher bringen Blumenkränze, Räucherstäbchen oder Opfergaben und bitten um Glück, Schutz, beruflichen Erfolg oder persönliche Wünsche.Besonders eindrucksvoll sind die traditionellen thailändischen Tanzdarbietungen, die von Gläubigen als Dank für erfüllte Bitten organisiert werden. Sie verleihen dem Ort eine einzigartige, fast mystische Atmosphäre, mitten im hektischen Treiben der Großstadt.

Das Nachtleben in Bangkok – pulsierend, vielfältig und voller Kontraste:

Das Nachtleben in Bangkok gehört zu den lebendigsten und abwechslungsreichsten in ganz Asien. Sobald die Sonne untergeht, erwacht die thailändische Hauptstadt zu einem farbenfrohen Mix aus Straßenkultur, moderner Clubszene und traditionellen Abendaktivitäten. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charme – und seine eigene Energie.

Die thailändische Kultur spielt ebenfalls eine Rolle. Nachtmärkte wie der Jodd Fairs oder der Talad Rot Fai Train Market verbinden Shopping, Kulinarik und lokale Atmosphäre. Dazu kommen Kabarettshows, traditionelle Aufführungen und Flussdinner entlang des Chao Phraya River.

Bangkok bietet somit ein Nachtleben, das für jede Stimmung etwas bereithält, von entspannten Abenden bis hin zu ausgelassenen Party-Nächten.

Royal Palace in Bangkok – Thailands glanzvolles Herzstück:

Der Royal Palace, besser bekannt als Grand Palace, ist das beeindruckendste Wahrzeichen Bangkoks und ein bedeutendes Symbol der thailändischen Monarchie. Seit seiner Errichtung im Jahr 1782 diente der prachtvolle Palast über 150 Jahre lang als königliche Residenz und ist bis heute Schauplatz wichtiger zeremonieller Anlässe.

Der weitläufige Komplex besteht aus kunstvoll verzierten Gebäuden, goldenen Stupas, filigranen Pavillons und reich dekorierten Hallen.

Zu den Höhepunkten zählt der Tempel des Smaragd-Buddha (Wat Phra Kaew), der als der heiligste Tempel Thailands gilt. Seine Statue des Smaragd-Buddhas, aus einem einzigen Jadeblock gefertigt, zieht täglich zahlreiche Gläubige und Besucher aus aller Welt an.

Trotz der Popularität des Palastes bewahrt der Ort eine besondere, fast magische Atmosphäre. Beim Spaziergang über das Gelände beeindruckt der Grand Palace mit einer Mischung aus thailändischer, buddhistischer und königlicher Architektur.

Jede Ecke zeigt eine neue Szenerie aus Goldglanz, Mosaikmustern und fein gearbeiteten Statuen.

Trotz der Popularität des Palastes bewahrt der Ort eine besondere, fast magische Atmosphäre.

Der Royal Palace ist damit nicht nur ein historisches Monument, sondern auch ein lebendiges Zeugnis der thailändischen Kultur, Kunst und Tradition.

Wat Pho – Der Tempel des liegenden Buddha in Bangkok:

Wat Pho, offiziell Wat Phra Chetuphon, ist einer der ältesten und bedeutendsten Tempel Bangkoks. Berühmt ist er vor allem für seinen riesigen liegenden Buddha, eine beeindruckende, 46 Meter lange und 15 Meter hohe Statue, die mit Blattgold bedeckt ist. Sie symbolisiert den Eintritt Buddhas ins Nirvana – ein Anblick, der Besucher sofort in seinen Bann zieht.

Der Tempel liegt unweit des Grand Palace und gehört zum historischen Herz der Stadt. Neben seinem ikonischen Buddha ist der Wat Pho auch bekannt als Wiege der traditionellen thailändischen Massage. Noch heute befindet sich auf dem Tempelgelände eine renommierte Massage-Schule, in der Besucher klassische Thai-Massagen genießen können.

Die weitläufige Tempelanlage lädt zu einem entspannten Rundgang ein. Kunstvolle Chedis, bunte Mosaike, ruhige Innenhöfe und unzählige Buddha-Statuen schaffen eine Atmosphäre aus Spiritualität und Gelassenheit.

Trotz seiner Beliebtheit fühlt sich der Wat Pho oft weniger überlaufen an als andere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Wat Pho ist ein Ort, an dem Kultur, Tradition und innere Ruhe zusammenkommen.

Wat Arun – Der Tempel der Morgenröte:

Wat Arun, auch als „Tempel der Morgenröte“ bekannt, ist eines der ikonischsten Wahrzeichen Bangkoks. Majestätisch erhebt sich sein zentraler Prang, ein reich verzierter Turm im Khmer-Stil, direkt am Ufer des Chao-Phraya-Flusses. Besonders im Morgenlicht, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Fassade aus Porzellan- und Keramikmosaiken zum Glitzern bringen, entfaltet der Tempel seine einzigartige Schönheit.

Der zentrale Prang ist rund 70 Meter hoch und kann teilweise bestiegen werden. Von dort bietet sich ein beeindruckender Blick über den Fluss und die historische Altstadt Bangkoks. Rund um den Hauptturm stehen vier kleinere Prangs sowie kunstvoll gestaltete Wächterfiguren, die die mythologische Rolle des Tempels unterstreichen.

Wat Arun ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein spiritueller Ort, der eng mit der Gründung der neuen thailändischen Hauptstadt verbunden ist. Besucher erleben hier eine Mischung aus religiöser Tradition, kunstvoller Baukunst und einer der schönsten Flusskulissen Thailands.

Ein Besuch am Abend, wenn der Tempel golden erleuchtet ist, gehört zu den unvergesslichen Momenten jeder Bangkok-Reise.

Pak Khlong Talat – Bangkoks farbenprächtiger Frischblumenmarkt:

Der Frischblumenmarkt Pak Khlong Talat ist einer der lebendigsten und atmosphärischsten Orte Bangkoks. Tag und Nacht füllen duftende Blumen, farbenfrohe Gestecke und traditionelle Opfergaben die engen Gassen. Der Markt liegt unweit des Wat Pho und des Chao-Phraya-Flusses und gilt als der größte Blumenmarkt Thailands.Hier werden riesige Mengen frischer Blumen aus allen Teilen des Landes angeliefert – darunter Orchideen, Jasmin, Lotusblüten, Rosen und die für Thailand typischen Ringelblumen. Viele Händler flechten vor Ort kunstvolle Phuang Malai (Blumengirlanden), die später in Tempeln, Schreinen oder bei Festen Verwendung finden.

Ein kurzer Zwischenstopp in Macau:

Vom Flughafen kann man bequem mit einem der Shuttlebusse in eines der zahlreichen Hotelresorts fahren, um sich dort die Wartezeit auf den Anschlussflug zu vertreiben.

Ein Zwischenstopp im Venetian Macau fühlt sich an wie ein Sprung in eine andere Welt. Das gigantische Hotel- und Casino-Resort auf der Cotai-Halbinsel ist eines der berühmtesten Wahrzeichen Macaus und beeindruckt mit seiner opulenten, venezianisch inspirierten Architektur. Bereits beim Betreten der weitläufigen Anlage wird man von goldenen Dekoren, kunstvollen Deckenmalereien und einer Atmosphäre empfangen, die an italienische Paläste erinnert.

Ein Highlight ist der künstlich angelegte Canal Shoppes, ein Einkaufsbereich mit nachgebauten venezianischen Kanälen, über denen Gondoliere in traditioneller Kleidung Besucher singend vorbeifahren. Die Mischung aus Luxusgeschäften, Restaurants und mediterranem Flair macht selbst einen kurzen Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Natürlich ist das Venetian auch für sein riesiges Casino bekannt, eines der größten der Welt. Die hellen Lichter, das geschäftige Treiben und die elegante Atmosphäre vermitteln das typische Macau-Gefühl, eine Mischung aus Las-Vegas-Energie und asiatischer Eleganz.

Ein kurzer Stopp im Venetian Macau bietet somit einen faszinierenden Einblick in die extravagante Seite der Stadt, perfekt, um für einen Moment in glamouröse Welten einzutauchen, bevor die Reise komplett zu Ende geht.

Fazit:

Die Reise durch Nordthailand und weiter über Bangkok nach Macau zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Südostasien sein kann. Chiang Mai begeistert mit seiner entspannten Atmosphäre, historischen Tempeln, lebendigen Märkten und der Nähe zur Natur. Chiang Rai ergänzt dieses Bild mit spektakulären Kunsttempeln wie dem weißen und blauen Tempel sowie kulturellen Begegnungen in den Bergregionen. Das Goldene Dreieck bietet einen spannenden Einblick in die Geschichte der Region.

Mit Bangkok setzt die Reise ein energiegeladenes Kontrastprogramm. Die pulsierende Metropole ist voller Kultur, Tradition und moderner Urbanität, in der prächtige Paläste, Tempel und Märkte mit Rooftop-Bars und lebhaftem Nachtleben verschmelzen.

Der Zwischenstopp im Venetian Macau rundet das Erlebnis schließlich mit einem Hauch von Luxus und internationalem Flair ab, eine kurze, aber eindrucksvolle Reise in eine Welt zwischen asiatischer Eleganz und Las-Vegas-Glamour.

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