Ein Wochende in Lissabon

Ein Wochenende in Lissabon - Reiseplanung:

Lissabon, die Hauptstadt Portugals, liegt an einer Bucht in der Flussmündung des Tejo im äußersten Südwesten Europas an der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel. Auf Grund der Lage sind die Sommer nicht zu heiß und die Winter entsprechend mild.

Die Anreise mit dem Flugzeug ist innerhalb Europas von nahezu allen größeren Flughäfen aus möglich. Für den Besuch war ein Wochenende geplant.

Nahaufnahme eines Propellerflugzeug-Flügels vor strahlend blauem Himmel mit vereinzelten Wolken.
Flughafen mit mehreren Flugzeugen am Abend, beleuchtet von einem warmen, goldenen Sonnenuntergangshimmel.

Ankunft in Lissabon:

Ein einfaches Hotelzimmer mit zwei Betten, gestreiften Bettüberwürfen, einem Holzstuhl und Vorhängen in warmen Farben.
Ein Flugzeug fliegt über ein Wohngebiet mit niedrigen Dächern unter strahlend blauem Himmel.

Für die Dauer des Aufenthaltes habe ich das Hotel Principe Lisboa gebucht. Vom Flughafen aus ist die Unterkunft mit der U-Bahn, ohne Umstieg, in etwa 25 Minuten erreichbar. Ins Stadtzentrum gelangt man entweder zu Fuß oder ebenfalls per U-Bahn. Die Station São Sebastião liegt direkt neben der Unterkunft.

Die Zimmer sind angenehm eingerichtet und verfügen zum Teil über einen Balkon. Im Preis inbegriffen ist ein reichhaltiges, kontinentales Frühstücksbuffet.

Das Stadtzentrum von Lissabon:

Ein hoher Obelisk steht in einer sonnigen Stadtlandschaft, umgeben von grünen Bäumen und einer ruhigen Straße.
Historisches Gebäude mit kunstvoller Fassade, umgeben von Menschen und Fahrzeugen bei klarem, sonnigem Wetter.
Eine enge Straße mit historischen Gebäuden und einem auffälligen Aufzug, unter strahlend blauem Himmel.

Geht man von der Unterkunft zu Fuß in Richtung Stadtzentrum, so passiert man zunächst den Praça dos Restauradores mit dem Obelisk Monumento dos Restauradores. Ein Denkmal, das an die Unabhängigkeit Portugals von Spanien im Jahre 1640 erinnert.

Weiter führt der Weg, am historischen Bahnhof Lissabon Rossio vorbei. Der Bahnhof wurde 1890 in Betrieb genommen und noch heute verkehren hier Züge des Lissabonner Regionalverkehrs.

Wegen des hügeligen Geländes, auf dem die Stadt errichtet ist, werden im Zentrum Aufzüge eingesetzt. Diese verbinden die unterschiedlichen Stadteile miteinander. Der bekannte Fahrstuhl Elevador de Santa Justa ermöglicht Fußgängern, vom Stadtteil Baixa in den höher gelegenen Stadtteil Chiado zu gelangen.

Die historische Straßenbahn von Lissabon:

Eine gelbe Straßenbahn steht an einer Haltestelle, während ein Passant in einer urbanen Umgebung vorbeigeht, bei sonnigem Wetter.
Eine rote Straßenbahn mit Coca-Cola-Werbung fährt eine enge, gepflasterte Straße entlang, umgeben von historischen Gebäuden.
Eine gelbe Straßenbahn fährt an einer beeindruckenden historischen Kirche vorbei, während ein Mann in der Sonne steht.

Die Straßenbahn von Lissabon ist die älteste Straßenbahn Europas. Auf einigen Strecken werden auch heute noch die historisch anmutenden Eléctricos de Lisboa betrieben. Die Fahrzeuge, die nach wie vor im Linienverkehr unterwegs sind, eignen sich perfekt für eine Stadtrundfahrt der besonderen Art.

Eine Fahrt durch die verwinkelten, engen und bergigen Straßen der Altstadt ist ein besonderes Erlebnis, das zu einem Besuch Lissabons unbedingt dazugehören sollte.

Eine sonnige Straße mit Kopfsteinpflaster, umgeben von historischen Gebäuden und Menschen, die entspannt entlanggehen.
Eine sonnige Platzlandschaft mit einer Statue, umgeben von Bäumen und historischen Gebäuden unter klarem Himmel.

Nach einer kurzweiligen und abwechslungsreichen Rundfahrt mit der Straßenbahn geht die Besichtigung der Stadt zu Fuß weiter.

Nördlich des Elevador de Santa Justa befindet sich der Stadtplatz Rossio. Der Rossio, oder auch Praça de Dom Pedro IV, ist neben der Praça da Figueira und der Praça do Comércio einer der drei wichtigsten innerstädtischen Plätze Lissabons und ist seit dem Mittelalter Hauptzentrum der Innenstadt.

Von hier aus hat man einen tollen Blick auf das Castelo de São Jorge, einer historischen Festung der Stadt.

Das Castelo de São Jorge:

Besucher schlendern auf einer sonnigen Burgmauer aus hellem Stein, umgeben von historischen Türmen und einem klaren blauen Himmel.
Ein Mann steht auf einer Treppe mit Blick auf eine Stadt mit bunten Häusern und grünen Bäumen unter strahlend blauem Himmel.
Ein prächtiger Pfau mit schillerndem blauen Gefieder steht im Schatten, umgeben von natürlichem Gelände.

Auf einer Anhöhe gelegen, ist das Castelo de São Jorge ein hervorragender Ort, um den Ausblick über die Stadt zu genießen. Einen Spaziergang auf den alten Mauern sollte man sich nicht entgehen lassen.

Blick auf eine malerische Stadt mit roten Dächern, umgeben von Bäumen und im Hintergrund zwei markante Kirchtürme unter blauem Himmel.

Über die Dächer hinweg lassen sich die Sehenswürdigkeiten Lissabons, wie die Basílica da Estrela, mühelos entdecken.

Blick auf eine Stadt mit roten Dächern, historischen Gebäuden und engen Gassen unter klarem Himmel.
Die Stadtlandschaft mit roten Dächern und der beeindruckenden Brücke über den Fluss im klaren blauen Himmel.

Aus den Häuserschluchten ragt auch der Elevador de Santa Justa empor. Blickt man über den Fluss Tejo, sieht man die Ponte 25 de Abril, eine der imposantesten Brücken Lissabons.

Der Praça do Comércio:

Helle, sonnige Platzlandschaft mit einem beeindruckenden Tor, umgeben von Menschen und einer Statue auf einem Podest.
Ein großes Schiff mit Rauchentwicklung fährt über das Wasser, während der Himmel blau und klar ist.

Der Praça do Comércio ist der ehemalige Handelsplatz Lissabons. Direkt am Ufer des Tejo gelegen, gehört er, wie auch der Rossio, zu den bedeutendsten Plätzen der Stadt.

Lissabon am Abend:

Ein Flugzeug fliegt über eine Silhouette von Gebäuden vor einem leuchtenden orangefarbenen Sonnenuntergang.
Dämmerungsstimmung am Wasser mit Silhouetten von Menschen, die den Sonnenuntergang über der Stadt betrachten.

Bei schönem Wetter bietet es sich an, am Spätnachmittag zum Castelo de São Jorge zu gehen, um von dort aus den Sonnenuntergang zu beobachten.

Eine beleuchtete Burg thront majestätisch über den Dächern einer Stadt, umgeben von nächtlicher Dunkelheit und sanften Lichtern.

Im Anschluss kann man auf dem Weg von der Festung hinunter in der Zirkusschule Chapitô à Mesa ein exzellentes Abendessen genießen und den Tag ausklingen lassen.

Der zweite Tag:

Die beeindruckende Fassade einer historischen Arena mit bunten Plakaten, unter strahlend blauem Himmel und hellem Sonnenlicht.
Historisches Gebäude mit eleganter Fassade und Kuppel, umgeben von klar blauem Himmel und urbaner Umgebung.

Der Campo Pequeno ist ein kleiner Platz im Norden des Lissabonner Stadtzentrums. Auf ihm befindet sich die beeindruckende, 1892 eröffnete Praça de Touros do Campo Pequeno, die Stierkampfarena am kleinen Platz. Heutzutage dient die Arena als multifunktionale Veranstaltungshalle.

Der Stadtteil Belém:

Ein weißes Gebäude mit einem Turm und einer roten Schrift steht unter einem klaren blauen Himmel, umgeben von Menschen und Fahrzeugen.

Der Stadtteil Belém liegt westlich des Zentrums von Lissabon am Ufer des Tejo. Bis 1885 war Belém ein eigenständiger Ort und wurde danach Lissabon eingemeindet.

Belém bietet ausreichend Sehenswürdigkeiten, um einen guten halben Tag oder mehr zu füllen.

Ein sonniger Hafen mit vielen Segelbooten, einer modernen Stele im Hintergrund und einer Person, die am Ufer steht.
Ein klassischer VW-Bus in Blau mit Werbung für Bootsfahrten steht auf einer sonnigen Fläche, im Hintergrund ist der Himmel klar.

Neben dem Besuch von Sehenswürdigkeiten, wie dem Denkmal der Seefahrer und Entdecker, Padrão dos Descobrimentos, können von Belém aus auch Bootsfahrten auf dem Tejo unternommen werden.

Ein Mann steht an einer Uferpromenade mit Blick auf den Fluss und einer Brücke im Hintergrund, bei strahlendem Sonnenschein.

Fast wie die Golden Gate Bridge in San Franzisco spannt sich die Ponte 25 de Abril über den Tejo. Beide Brücken wurden vom gleichen Architekten entworfen und die Golden Gate Bridge diente als Vorbild.

Der imposante Turm aus hellem Stein steht majestätisch am Wasser, umgeben von einer Vielzahl von Besuchern bei strahlendem Sonnenschein.
Ein beeindruckender historischer Turm mit detaillierter Steinarchitektur und strahlend blauem Himmel im Hintergrund.

Im Jahr 1521 wurde der Torre de Belém fertiggestellt. Der Turm diente sowohl als Leuchtturm für ankommende Schiffe als auch zur Verteidigung. 1983 wurde der Torre de Belém zum Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Zwei steinerne Pavillons mit Kuppeln stehen an einer Küste, während Menschen am Wasser stehen und eine sonnige Landschaft genießen.

Von der Aussichtsplattform kann man sich in die Zeit der Seefahrer und Entdecker zurückversetzen und vorstellen, wie es wohl damals war den Tejo hinauf nach Lissabon zu segeln.

Der Bahnhof Lissabon Oriente:

Moderne Architektur mit einem gewölbten Glasdach, darunter zahlreiche Menschen, bei klarem Himmel und hellem Licht.

Weniger historisch, aber ebenso sehenswert wie der Torre de Belém, ist der Bahnhof Lissabon Oriente. Der Bahnhof ist auf dem Gelände der Expo Weltausstellung von 1998 errichtet und ist am Nah- und Fernverkehr angebunden, so wie in günstiger Lage zum Flughafen.

Fazit:

Lissabon ist eine absolut faszinierende Stadt und es gibt unheimlich viel dort zu entdecken. Ein Wochenende ist bei weitem nicht ausreichend, um die Hauptstadt Portugals komplett zu erkunden.

Dennoch sind ein oder zwei Tage optimal, um die Vielseitigkeit der Metropole zu erleben. Sowohl das Stadtzentrum selbst, als auch der Stadtteil Belém bieten mehr als genug für einen spannenden und erlebnisreichen Städtetrip.

Dieser Bericht ist Teil meiner Serie Reiseberichte aus Europa – dort findest du alle Länder im Überblick.

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