Thailands Süden – Krabi & Khao Sok

Rundreise Krabi und Khao Sok

13. April 2023

Rundreise durch den Süden Thailands - Reiseplanung:

Für die Rundreise durch den Süden Thailands waren zehn Tage geplant. Von Peking flogen wir mit einem fünfstündigen Direktflug nach Phuket.

Nach dreitägigem Aufenthalt fuhren wir mit der Fähre auf die Insel Ko Phi Phi und nach einer Übernachtung weiter nach Ao Nang in der Provinz Krabi.

Für Au Nang haben wir zwei Tage vorgesehen, bevor wir in den Khao Sok Nationalpark und zum Schluss wieder zurück nach Phuket fuhren.

Thailand ist das ganze Jahr über sommerlich warm. Von April bis Oktober ist Regensaison und es ist mit deutlich mehr Niederschlag zu rechnen. Im März kann die Luft trüb sein, da viele Landwirte das Stroh auf den Feldern abbrennen.

Ankunft in Ao Nang in der Provinz Krabi:

Von der Insel Ko Phi Phi erreicht man Krabi mit dem Schnellboot in einer Stunde. Die Fähre benötigt die doppelte Zeit. Vom Klong Jilad Anleger kommt man am besten mit dem Taxi nach Ao Nang. Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten.

Helle, moderne Hotelzimmer mit zwei Betten, sanften Farben und einem großen Fenster, das Tageslicht hereinlässt.
Moderne Hotelarchitektur mit einem Poolbereich, umgeben von grünen Pflanzen und dramatischen Bergkulissen unter bewölktem Himmel.

In Ao Nang waren wir für drei Nächte im Sugar Marina Resort CLIFFHANGER untergebracht. Das Hotel liegt im Ortszentrum, der Strand von Ao Nang ist zu Fuß in 15 Minuten erreichbar.

Die Unterkunft verfügt über zwei Freiluft-Swimmingpools.

Das im Preis enthaltene Frühstücksbuffet ist sehr reichhaltig und bietet lokale und internationale Leckereien.

Hervorragende lokale und internationale Restaurants befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Ausflug zum Railey Beach:

Ein traditionelles Holzboot fährt über das glitzernde, türkisfarbene Wasser unter einem bewölkten Himmel.

Wir wollten heute die Halbinsel Rai Leh entdecken. Der einfachste und schnellste Weg von Ao Nang dorthin ist mit dem Boot. Von morgens bis abends verkehren die Long-Tail-Boote zwischen den Stränden. Die Fahrt dauert etwa eine viertel Stunde.

Grüne Wasserflächen spiegeln die beeindruckenden, felsigen Inseln unter einem klaren, blauen Himmel wider.
Blick auf einen hellen Sandstrand mit Menschen, umgeben von grünen Bäumen und beeindruckenden Felsen unter einem blauen Himmel.

Der Hauptstrand von Railey liegt in einer von Karstbergen umgebenen Bucht. Er ist aber nicht das einzige, was es auf der Halbinsel Rai Leh zu sehen und entdecken gibt. Neben Höhlen gibt es auch Aussichtspunkte auf den Bergen. Die Felswände eignen sich wunderbar zum Klettern. Zudem wird einiges an Wassersport angeboten.

Zahlreiche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen und Genießen der lokalen Spezialitäten ein. Die Halbinsel lässt sich bequem zu Fuß erkunden.

Eine schmale Holzbrücke führt in eine eindrucksvolle Höhle mit beeindruckenden Stalaktiten und rauen Felswänden.
Eine beeindruckende Höhle mit stalaktitischen Formationen, beleuchtet in verschiedenen Farben und umgeben von einem metallenen Geländer.
Eine beeindruckende Höhlenlandschaft mit schimmernden Stalaktiten und Stalagmiten, beleuchtet von sanften Lichtern.

Die Diamond Cave ist die größte Höhle auf Rai Leh. Neben Stalagmiten und Stalaktiten konnten wir verschiedene Fledermausarten beobachten. Die Besichtigung war kostenpflichtig.

Eine ruhige Küstenlandschaft mit sanften Wellen, umgeben von grünen Hügeln und einem klaren, blauen Himmel.
Klares, sonniges Wetter beleuchtet einen Strand mit feinem Sand, umgeben von steilen Felsen und üppiger Vegetation.

Auf der Ostseite der Halbinsel herrschte ebenfalls reger Betrieb. Neben dem schwimmenden Bootsanleger, an dem kontinuierlich Schiffe an- und ablegten, waren hier vorwiegend Kletterer unterwegs. Geführte Kurse wurden direkt vor Ort angeboten.

Ein belebter Strand mit feinem Sand, umgeben von hohen Felsen und klarem, grünem Wasser, während Menschen sich entspannen und schwimmen.
Kristallklares Wasser trifft auf feinen Sandstrand, während Menschen im warmen Licht unter einem blauen Himmel baden.

Bei den Badegästen am beliebtesten ist der Ao Phra Nang Strand am Westufer. Zwischen der Fledermaushöhle im Norden und der Prinzessinnenhöhle im Süden liegt ein traumhafter weißer Sandstrand. Das kristallklare Wasser lädt zum Schwimmen ein.

Klettertour zum Aussichtspunkt:

Eine Person klettert an einer steilen, erdigen Wand vorbei, während Wurzeln und Felsen die Umgebung prägen.
Zwei Personen klettern in einem dichten, grünen Wald über eine steile, erdige Stelle, umgeben von üppigem Laub.

Vom Strand machten wir uns auf den Weg, einen der Aussichtspunkte ausfindig zu machen. Ein steiler, mit ein paar Seilen gesicherter Steig führt auf den Berg. Festes, rutschfestes Schuhwerk war nötig, um auf dem lehmigen Boden nicht den Halt zu verlieren.

Tropische Landschaft mit grünen Palmen, felsigen Klippen und einem ruhigen, blauen Wasser, unter einem bewölkten Himmel.

Der Aussichtspunkt belohnte uns mit einem herrlichen Ausblick auf die Halbinsel für die Anstrengungen des Aufstiegs. Auf der Halbinsel gibt es noch weitere Aussichtspunkte mit spektakulärem Ausblick. Diese sind jedoch leider den Kletterern vorbehalten und nur mit entsprechender Ausrüstung zu erreichen.

Zwei rustikale Holzhäuser mit grünen Pflanzen und bunten Dekorationen, umgeben von sonnigem, klarem Wetter.

Zurück im Ort war es Zeit für eine Stärkung. In den Cafés finden sich verschiedenste Leckereien um sich den Aufenthalt zu versüßen.

Ein Mann sitzt an einem Tisch unter Palmen und genießt ein großes Eisbecher-Dessert in einer Kokosnuss.

Neben unterschiedlichen Arten von Kaffees gibt es auch die leckersten tropischen Eisbecher. Ein herrlicher Gaumenschmaus!

Eine Gruppe von Menschen sitzt in einem Boot, umgeben von beeindruckenden Felsen und sanften Wellen bei Sonnenuntergang.
Ein Boot gleitet sanft über das glitzernde Wasser, während die Sonne in warmen Orangetönen am Horizont untergeht.

Zum Sonnenuntergang fuhren wir mit dem Boot wieder zurück an den Strand von Ao Nang und genossen dort die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Am Strand spielen Menschen, während Boote sanft auf den Wellen schaukeln und der Himmel in warmen Farbtönen leuchtet.

Wieder ging ein Tag mit einem farbenprächtigen Schauspiel zu Ende.

Hot Steam Krabi, heiße Quellen im Urwald:

Heute wollten wir das Landesinnere erkunden. Mit einem lokalen Fahrer machten wir uns auf den Weg, die besonders sehenswerten Orte der Provinz Krabi ausfindig zu machen.

Ein handgefertigtes Schild aus Holz mit Gesichtsschnitzerei steht umgeben von üppigem Grün in einer sonnigen Umgebung.
Ein klarer Wasserfall plätschert über moosbedeckte Steine, umgeben von üppigem, grünem Dschungel und warmem Sonnenlicht.

Erstes Ziel war der Hot Stream, ein auf einer heißen Quelle gelegenes Feuchtgebiet mitten im Dschungel.

Ein Mann sitzt in einem klaren, natürlichen Gewässer, umgeben von bunten Steinen und üppigem Grün im Schatten von Bäumen.
Ein klarer, ruhiger Wasserfluss umgeben von üppigem, grünem Laub und sanften Lichtstrahlen, die durch die Bäume fallen.

Bei etwa 43°C Wassertemperatur war dies ein hervorragender Ort zum Entspannen. Wir genossen das morgendliche Bad und die Ruhe in freier Natur.

Nach dem Bad in den warmen Becken am Wasserfall konnte man sich im Fluss abkühlen. Das Wasser im Fluss ist mit etwa 22°C deutlich kühler und sehr erfrischend.

Ein schmaler Holzsteg führt durch dichten, grünen Dschungel, neben einem kleinen, klaren Bach.
Dichte grüne Bambuspflanzen umgeben einen schmalen, sandigen Weg, der zu einem ruhigen Gewässer führt.

Der Weg zurück zum Parkplatz führte durch tropischen Urwald entlang des heißen Gewässers. Ein in der Nähe liegender, ruhender Vulkan ist die Ursache für das überdurchschnittlich warme Quellwasser.

Wanderung zum Emerald Pool:

Ein klarer Bach fließt durch einen dichten, grünen Wald, umgeben von hohen Bäumen und sanftem Sonnenlicht.
Dichter, grüner Bambuswald mit einem Wegweiser, der auf eine Wanderroute hinweist.

Nächstes Ziel auf unserer Fahrt durch die Provinz Krabi war der Emerald Pool. Ein natürlich entstandenes Becken gefüllt mit Quellwasser, das ebenfalls Möglichkeit zum Schwimmen bot.

Der etwa einen Kilometer lange Weg dorthin führte durch dichten, unberührten Jungle.

Dichte grüne Vegetation umgibt ein ruhiges, schilfbewachsenes Gewässer, während die Sonne durch die Wolken bricht.
Dichte, grüne Bäume umgeben ein ruhiges, moosbedecktes Gebiet mit einem schimmernden Wasserlauf im sanften Licht.

Außerhalb der Regensaison führt der Fluss wenig Wasser und fließt nur gemächlich vor sich hin. Während der Regenzeit, zwischen April und Oktober ist das Gewässer deutlich breiter und tiefer.

Ein klarer, ruhiger Teich umgeben von üppigem, grünem Wald und vereinzelten hellen Felsen unter einem blauen Himmel.

Der ganzjährig feuchte Boden bietet Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Ein ruhiger Teich umgeben von dichtem, grünem Laub, mit einem Informationsschild im Vordergrund.
Ein ruhiger, grüner Teich umgeben von üppigem Laub und Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

Auf halbem Wege passierten wir den "Cristal Pool", der seinen Namen auf Grund des herrlich klaren Wassers trägt.

Klares, türkisfarbenes Wasser mit Badegästen umgeben von grünen Bäumen und sanften Hügeln unter einem bewölkten Himmel.
Ein Mann entspannt im klaren, türkisfarbenen Wasser eines Naturbeckens, umgeben von grünen Bäumen und anderen Schwimmern.

Eine willkommene Abkühlung bot der Emerald Pool. Ein toller Ort, an dem wir eine Weile entspannen und die Natur genießen konnten, bevor wir unsere Wanderung fortsetzten.

Ein informatives Schild steht inmitten üppiger grüner Vegetation, mit Bildern eines Gewässers und erläuterndem Text.
Ein klarer, türkisfarbener Teich ist von üppigem, grünem Wald umgeben, das Licht fällt sanft durch das Blätterdach.

Nach der Abkühlung gingen wir noch etwas tiefer in den Dschungel. Nach weiteren etwa 500 Metern erreicht man den Blue Pool, der durch eine heiße Quelle unter der Erdkruste entstanden ist. Schwimmen ist hier strengstens verboten, da der Blue Pool mit Treibsand gefüllt ist, was absolute Lebensgefahr darstellt.

Wat Tham Suea, der Tigerhöhlen Tempel:

Ein majestätisches, goldverziertes Tempelgebäude mit spitzen Türmen und einem traditionellen Holzhaus im Vordergrund unter einem blauen Himmel.

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Krabi ist der Tigerhöhlen Tempel. Der eigentliche Tempel liegt am Fuße des Berges und kann vom Parkplatz zu Fuß in wenigen Minuten erreicht werden.

Will man jedoch einen Überblick von oben, gilt es 1260 Treppenstufen zu erklimmen. Bei tropischen Temperaturen war das ein ziemlich anstrengendes Unterfangen.

Ein mit bunten Statuen und Blumen geschmückter Altar in einer Höhle, umgeben von steinernen Wänden und sanftem Licht.
Zwei große, bunte Tigerstatuen bewachen einen kleinen goldenen Altar, umgeben von grünen Pflanzen und einem ruhigen, natürlichen Ambiente.

Ein Blick in die Tigerhöhle und auf die Tiger, die den Eingang bewachten. Affen waren hier ebenfalls reichlich anzutreffen.

Goldene Stupas stehen zwischen Felsen und üppigem Grün, umgeben von sanftem Licht und einer ruhigen, spirituellen Atmosphäre.
Ein steiler, holzvertäfelter Weg schlängelt sich durch üppige grüne Vegetation, während Menschen in der Ferne gehen.

Der Aufstieg zur großen Buddha-Statue führte durch dicht bewaldetes, steiles Gelände. Getränke und lose Gegenstände sollte man auch hier sicher vor eventuellen Affenattacken verstaut haben.

Ein goldener Buddha sitzt auf einer Terrasse mit Blick auf eine grüne Landschaft unter einem bewölkten Himmel.
Weite grüne Landschaft mit sanften Hügeln, verstreuten Gebäuden und dramatischem, bewölktem Himmel.

Oben thront der goldene Buddha und man hat einen tollen Blick über die Provinz. Leider hatte sich das Wetter etwas zugezogen und ein Regenschauer kündigte sich an, sodass die Sicht etwas getrübt war.

Eine detaillierte Statue von Ganesha sitzt auf einem Felsen, umgeben von üppigem Grün und einem bewölkten Himmel.

Nach dem Abstieg stand die Fahrt zurück zur Unterkunft an, wo wir uns am Abend auf die Weiterfahrt zum Khao Sok Nationalpark vorbereiten konnten.

Fahrt von Ao Nang in den Khao Sok Nationalpark:

Eine prächtige Architektur mit goldenen Kuppeln und Türmen, umgeben von Palmen und einem klaren blauen Himmel.

Dass Thailand nicht nur buddhistisch geprägt, sondern auch andere Religionen dort gepflegt werden zeigt die Moschee in Ao Nang, an der wir auf dem Weg in den Khao Sok Nationalpark vorbeikamen.

Die Tempelanlage Wat Maha That Wachiramongkol:

Goldene Pagode unter blauem Himmel, umgeben von schattenspendenden Bäumen und kunstvoller Architektur.

Den gigantischen, goldenen Turm des Wat Maha That Wachiramongkol konnte man bereits von weitem sehen. Die faszinierenden Deteils konnte man erst bei genauer Betrachtung entecken.

Dass Elefanten in Thailand als heilig gelten, konnte man anhand der Verzierung des Eingangsbereiches deutlich erkennen.

Eine prachtvolle Tempelanlage mit goldenen Verzierungen, umgeben von einer klaren, blauen Himmel und hellen Fliesen.
Farbenfrohe Tempelarchitektur mit geschwungenen Dächern und kunstvollen Verzierungen vor einem bewölkten Himmel.

Die Liebe zu den künstlerischen und architektonischen Details, die in jeder Ecke der Anlage zu sehen waren, machten den Besuch beeindruckend und kurzweilig.

Ein kunstvoller, goldverzierter Tempel mit spitzen Dächern steht inmitten einer grünen Gartenlandschaft unter blauem Himmel.
Ein farbenfroher Naga-Skulptur in Grün und Gold vor einem thailändischen Tempelgebäude, umgeben von gepflegten Grünanlagen.

Neben dem Elefant hat auch der Drache im Buddhismus eine besondere Bedeutung und war auch im Wat Maha That Wachiramongkol Tempel in verschiedenen Formen wiederzufinden.

Goldene Pagode mit spitzen Türmen vor einem klaren Himmel, umgeben von roten Ziegelwegen und grünen Bäumen.
Ein kunstvoll gestalteter Tempel mit grüner Fassade, verziert mit goldenen Elementen und einer Statue eines Gottes in der Nische.
Ein prächtiger goldener Tempel mit detailreicher Architektur und strahlend blauem Himmel, umgeben von gepflegten Grünflächen.
Eine Reihe goldener Buddha-Statuen steht vor einer leuchtend roten Wand mit filigranen Mustern und blauen Akzenten.

Aus jeder Perspektive betrachtet, war die Tempelanlage absolut beeindruckend und der Besuch hat sich mehr als gelohnt.

Ein prächtig verzierter Tempel mit roten und goldenen Elementen, umgeben von grünem Gras und unter einem bewölkten Himmel.
Grüner Buddha mit goldenem Gewand sitzt unter einem kunstvoll verzierten, bunten Dach in einem hellen Tempel.

Je näher man kommt, umso mehr Details werden sichtbar und verleihen der Tempelanlage ihren einmaligen Stil.

Der Khao Sok Nationalpark:

Ein einladendes, von üppigem Grün umgebenes Holzhaus mit großen Fenstern und einer überdachten Terrasse.
Tropische Landschaft mit grünen Pflanzen und zwei Holzhäusern, umgeben von dichtem Grün und einem bewölkten Himmel.

Im Khao Sok Nationalpark verbrachten wir die erste Nacht im Morning Mist Resort.

Ein rustikales Holzhaus mit einer Veranda, umgeben von üppigem Grün und kleinen Stufen, unter einem bewölkten Himmel.
Ein runder, steinerner Brunnen mit einer Wasserquelle, umgeben von üppigem Grün und bunten Blütenpflanzen.

Die Unterkunft besteht aus einer Vielzahl kleiner Holzhäuschen und ist am Rande des Nationalparks gelegen. Es empfiehlt sich, dünne, langärmlige Kleidung und ausreichend Insektenspray parat zu haben.

Grüne Hügel und dichte Wälder umrahmen beeindruckende Felsen unter einem klaren, blauen Himmel.
Dicht bewaldete Landschaft mit roten Dächern und gepflasterten Wegen, umgeben von üppigem Grün und Sonnenlicht.

Ausflüge und Touren können direkt an der Hotelrezeption gebucht werden. Die Abholung findet ebenfalls dort statt.

Im Preis ist kein Frühstück enthalten. Wer möchte kann im Restaurant an der Rezeption ein Frühstück bestellen oder man kann sich außerhalb der Unterkunft verpflegen.

Ein hölzernes Schild mit der Aufschrift "Thailand" und Informationen über den Khao Sok Nationalpark, umgeben von üppigem Grün.

Tagsüber kann der Khao Sok Nationalpark auf verschiedenen Wanderwegen auf eigene Faust erkundet werden. Ab der Dämmerung ist der Zutritt nur mit ortskundigem Führer gestattet. Wir entschieden uns für eine geführte Nachtwanderung und erkundeten in der verbleibenden Zeit die Umgebung außerhalb des Parks.

Grüne Landschaft mit sanften Hügeln, bewaldeten Bergen im Hintergrund und einem klaren Himmel, der von sanftem Licht durchflutet wird.
Dichte grüne Wälder erstrecken sich bis zu majestätischen Bergen unter einem sanften Morgenlicht.

Von Oben betrachtet wurde uns deutlich, warum unsere Unterkunft den Namen Morning Mist trägt. Auch Tagsüber waren Teile des Parks in leichten Nebel gehüllt. Der Grund war die hohe Luftfeuchtigkeit und die teils kurzen aber kräftigen, tropischen Regenschauer. Diese treten besonders während der Regensaison von April bis Oktober auf.

Das Elefantenschutzgebiet im Khao Sok Nationalpark:

Ein geländetauglicher Pickup-Truck steht auf einem Schotterweg, umgeben von üppigem, grünem Wald und einem einfachen Dachunterstand.
Ein Elefant berührt sanft die Hand eines Mannes in einer grünen, tropischen Umgebung mit Bäumen und hellem Himmel.

Gegen Abend ist nicht nur für uns Menschen Essenszeit, auch Tiere haben Hunger, deshalb halfen wir bei der Fütterung der Elefanten im Khao Sok Elefantenschutzgebiet mit.

Die hier lebenden Elefanten wurden früher als Arbeitstiere in der Holzproduktion missbraucht. Nachdem sie befreit wurden können sie im Schutzgebiet ein gut behütetes und streng geschütztes Leben führen.

Ein Elefant steht auf einem schmalen Pfad umgeben von üppigem, grünem Palmenwald unter einem bewölkten Himmel.

Wenn die gerade hungrig waren, ließen sie sich auch von Hand füttern. Ansonsten gingen sie auf dem weitläufigen Gelände ihres Weges und konnten durch fast nichts aus der Ruhe gebracht werden.

Nachtwanderung durch den Dschungel des Khao Sok Nationalparks:

Nach Einbruch der Dunkelheit begann für uns die etwa zweieinhalbstündige Nachtwanderung durch den Dschungel des Nationalparks.

Die Nachtwanderung begann direkt am Hotel und fand in einer kleinen Gruppe statt. Der lokale Führer bemühte sich, uns so viel wie möglich vom Nachtleben im Nationalpark zu zeigen.

Eine schwarze Libelle sitzt auf einem grünen Blatt, das an einer moosbedeckten Baumrinde wächst, im warmen Licht eines Waldgebiets.
Eine grüne Eidechse ruht auf einem Blatt, umgeben von dichten, leuchtend grünen Pflanzen im sanften Licht des Regenwaldes.

Neben farbenfrohen Libellen sind in der Abenddämmerung auch Echsen aktiv.

Ein schlafender Tier im dichten, grünen Bambus, umgeben von feinen Blättern und einem sanften Lichtspiel.
Eine grüne Schlange windet sich um einen Ast, umgeben von dunklem Laub und schwachem Licht.

Nicht nur am Boden, sondern auch oben in den Bäumen und Bambuspflanzen haben sich einige Bewohner des Dschungels versteckt.

Neben dem südlichen Brillenlanguren haben wir auch eine grüne Bambusotter im Geäst der Bäume entdeckt.

Eine große Spinne krabbelt an einem gelben, rostigen Metallpfosten entlang, umgeben von dunklem Hintergrund.
Eine schwarze Spinne krabbelt an einem moosbedeckten Baumstamm im dichten, grünen Unterholz eines tropischen Waldes.

Die unterschiedlichsten Spinnenarten sind ebenfalls im Dschungel von Khao Sok zu Hause. Manche Exemplare sind dabei größer als eine Hand.

Ein kleiner, brauner Tausendfüßler krabbelt über eine rissige, gelbliche Oberfläche mit feinen Strukturen.
Eine schimmernde Schlange blickt vorsichtig zwischen den grünen Blättern hervor, umgeben von dichter Vegetation.

Auch der Hundertfüßer und die Königskobra gehören zu den Lebewesen die hier zu Hause sind. Außerdem gab es auch Skorpione und weitere, teils tödlich giftige Tiere.

Aus diesem Grund war es durchaus sinnvoll, einen fachkundigen Führer an der Seite zu haben. Die Tour war, auch wenn teilweise etwas gruselig, höchst lehrreich und vielseitig.

Der Ratchaprapha Stausee im Khao Sok Nationalpark:

Am nächsten Morgen wurden wir nach dem Frühstück an der Unterkunft abgeholt und fuhren für eineinhalb Tage zum Ratchaprapha Stausee, der einen Großteil des Nationalparks einnimmt. Übernachtet haben wir in einer der zahlreichen schwimmenden Unterkünften auf dem See. Die Fahrt dauerte etwa 2 Stunden.

Eine grüne Küstenlandschaft mit einem Holzhaus, umgeben von Bäumen und Blick auf ein ruhiges, blaues Gewässer unter einem bewölkten Himmel.
Eine Informationstafel mit Karten und Bildern von Landschaften, umgeben von grüner Vegetation und einem ruhigen Gewässer.

Der Bau des Staudamms begann im Februar 1982. Die Einweihung des Projekts fand 1987 statt. Der See dient neben der Stromproduktion auch dem Hochwasserschutz, der Bewässerung und zum Fischfang. Zudem ist das Gewässer ein beliebtes Ausflugs- und Tourismusziel.

Mit dem Holzboot hinaus auf den Stausee:

Ein schnelles Boot fährt über das grüne Wasser, während dunkle Wolken über den Bergen im Hintergrund hängen.
Grüne Wasseroberfläche spiegelt die imposanten, bewaldeten Berge unter einem bewölkten Himmel wider, während eine Holzarchitektur am Ufer sichtbar ist.

Mit dem Boot ging es hinaus auf den See. Bis zu unserer Unterkunft brauchten wir, trotz zügiger Fahrt, fast eine Stunde.

In einer ruhigen Bucht zwischen kleinen Inselchen lag unsere schwimmende Unterkunft.

Rundreise Krabi und Khao Sok

Der Blick aus der Vogelperspektive verdeutlicht die gigantischen Ausmaße des Stausees.

Ein grauer Elefant steht am Ufer eines klaren, grünen Gewässers, umgeben von trockener Erde und grünen Bäumen im Hintergrund.
Ein Elefant steht am Ufer eines Gewässers und trinkt, während die umgebende Landschaft aus sandigem Boden und grüner Vegetation besteht.

Es war eines der absoluten Highlights der Reise.

Auf einer Insel direkt neben unserer Unterkunft nutzte eine Elefantenkuh mit ihrem Jungen die Gelegenheit für eine Abkühlung im See.

Die beiden Dickhäuter verweilten mehrere Stunden am Wasser und ließen sich durch nichts aus der Ruhe bringen.

Es war ein ganz besonderes Erlebnis die wild lebenden Elefanten aus nächster Nähe zu beobachten.

Eine Holzbootfahrt durch eine grüne Lagune, umgeben von steilen, bewaldeten Felsen unter einem bewölkten Himmel.
Grüne Felsen ragen aus einem ruhigen, klaren Gewässer unter einem bewölkten Himmel.

Am Nachmittag fuhren wir nochmal mit dem Boot hinaus, um die Gegend auf dem See und den kleinen Inseln zu erkunden.

Ein Reisender sitzt in einem Boot auf klarem Wasser, umgeben von beeindruckenden Felsformationen und bewaldeten Hügeln unter einem bewölkten Himmel.

Hin und wieder konnte man in kleine, von Bergen umschlossene Buchten hineinfahren und faszinierende Felsformationen entdecken.

Majestätische Felsen spiegeln sich in einem ruhigen Gewässer, umgeben von üppiger Vegetation und dramatischem Himmel.
Eine beeindruckende Felswand umgeben von üppigem Grün, während zwei Personen im Vordergrund die Szenerie erkunden.
Eine helle, raue Felswand mit gelblichen und braunen Farbtönen sowie feinen Rissen und Tropfen von Mineralien.

Auch an Land gab es einiges zu entdecken. Der feuchte Boden bietet Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. An den Felsen konnten wir einige Nester von Wildbienen entdecken bevor wir die darunterliegende Höhle besuchten.

Stalaktiten und Stalagmiten in einer dunklen Höhle, beleuchtet von sanften Lichtern, mit einem Richtungsschild nach oben.
Im Inneren einer beeindruckenden Höhle erstrahlen stalaktitartige Formationen in warmen Gelbtönen, beleuchtet von sanftem Licht.

In der nur notdürftig erschlossenen Höhle war Trittsicherheit gefragt. Der nasse Boden war extrem rutschig und man war schnell durch andere Dinge abgelenkt. Neben riesigen Spinnen gab es auch verschiedene Fledermausarten und sogar zwei junge, eng aneinandergekuschelte Flugfüchse zu sehen.

Auf einem verwitterten Baumstamm wachsen zahlreiche, braune Pilze in einem herbstlichen Wald mit moosbedecktem Boden.

Der Pilzbefall an absterbendem Holz zeigt, dass wir hier in wilder, unberührter Natur unterwegs waren.

Zwei Personen stehen am Ufer eines ruhigen Sees, umgeben von Bergen und sanftem Licht, auf einem Holzsteg.

Nach der Rückkehr zur Unterkunft fand sich noch Zeit, ein paar Aufnahmen mit der Drohne zu machen, bevor die Sonne unterging.

Dunkle Wolken ziehen über eine ruhige, von Bergen umgebene Seenlandschaft mit kleinen, bewaldeten Inseln.
Eine stilvolle Holzarchitektur am Wasser, umgeben von Bergen, beleuchtet von warmem Licht in der Dämmerung.

Wenig später brach die Dunkelheit herein, nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwand.

Auf Suche nach den Bewohnern des Dschungels:

Grüne Wasseroberfläche spiegelt die imposanten, bewaldeten Berge unter einem bewölkten Himmel wider, während eine Holzarchitektur am Ufer sichtbar ist.
Dichte grüne Vegetation umrahmt einen helleren Bereich im Wald, durch den sanftes Licht strömt.

Am nächsten Morgen, noch vor dem Frühstück machten wir uns nochmal mit dem Boot auf die Suche nach weiteren Dschungelbewohnern. Neben verschiedenen Affenarten, die zwischen den Bäumen hin und her tobten konnten wir auch ein paar Nashornvögel vorbeifliegen sehen.

Blühende, pinkfarbene Blumen rahmen einen ruhigen See mit sanften Hügeln und bewölktem Himmel im Hintergrund.
Eine Gruppe von Kindern in pinken T-Shirts posiert fröhlich in einem hellen Raum mit großen Fenstern und grüner Außenansicht.

Gegen Mittag waren wir wieder zurück an Land und wurden von einer Schulklasse, die über den Nationalpark unterrichtet wurde, freundlich begrüßt.

Der Innenraum eines Fahrzeugs mit einem Fahrer, der auf eine grüne Landschaft durch das Fenster blickt.
Ein Mann mit lässigem Hemd sitzt in einem luxuriösen, hellen Innenraum mit Lederbezügen und kunstvollem Dachdesign.

Am Spätnachmittag wurden wir vom Morning Mist Resort abgeholt und weiter nach Phuket gebracht.

Zurück auf der Insel Phuket:

Helles Hotelzimmer mit einem großen Bett, blauen Vorhängen, einer gemütlichen Sitzecke und modernem Holzmobiliar.
Moderne Hotelzimmer mit einem Doppelbett, sanften Farben, Holzverkleidung und eleganter Badezimmerausstattung.

Die letzte Nacht auf Phuket verbrachten wir im Holiday Inn Resort am Patong Beach. Das Hotel ist direkt an der Strandpromenade gelegen und bietet neben Swimmingpools ein sehr gutes Restaurant unter freiem Himmel.

Das dort angebotene Frühstücksbuffet ist überaus reichhaltig und sehr lecker. Es werden sowohl lokale als auch internationale Köstlichkeiten angeboten.

Das hilfsbereite Personal unterstützt gerne bei der Planung und Organisation von Touren und Ausflügen. Wir nutzten den letzten halben Tag zum entspannten Bummeln und Shoppen in Patong, bevor wir am Nachmittag zum Flughafen gebracht wurden.

Ein bunt bemaltes Flugzeug mit Tiermotiven steht auf dem Flughafen, während Passagiere die Treppe hinuntersteigen.

Fazit:

Die Provinz Krabi und der Khao Sok Nationalpark sind mit Sicherheit nicht die bekanntesten Reiseziele Thailands. Genau das machte diese Gegenden aber besonders interessant, da es dort deutlich ruhiger und authentischer ist.

Besonders die Zeit im Khao Sok Nationalpark war äußerst interessant und gefüllt mit interessanten Höhepunkten der Reise. Wer neben den typischen Zielen Thailands am Meer auch das Landesinnere entdecken möchte, ist hier genau richtig.

Folgende Artikel könnten dich auch interessieren:

Rundreise Langkawi Kuala Lumpur

Langkawi, Koh Lipe & Kuala Lumpur

Rundreise von Langkawi über Koh Lipe nach Kuala Lumpur. Acht Tage zwischen Mangroven, Wildlife und pulsierender Metropole – mit Sky Bridge, Sunset Cruise und Schnorchel-Highlights.

mehr lesen...
Rundreise Nordthailand - Chiang Mai & Bangkok

Thailands Norden – Chiang Mai & Bangkok

Thailands Norden, Chiang Mai & Bangkok - Reiseplanung: Für die Rundreise Nordthailand - Chiang Mai & Bangkok waren acht Tage geplant. Von Peking flogen wir mit einem fünfstündigen Flug über Bangkok nach Chiang Mai. Nach sechs Tagen Aufenthalt in Chiang Mai flogen...

mehr lesen...
Südtirol Rundreise Bozen Meran

Südtirol zwischen Bozen und Meran

Südtirol im Herbst und im Winter: Südtirol, im Norden Italiens gelegen, ist eine Region, die durch ihre atemberaubende Natur und kulturelle Vielfalt besticht. Eingebettet zwischen den mächtigen Dolomiten und sanften Alpenhängen, bietet Südtirol ein einzigartiges...

mehr lesen...

0 Kommentare

Kommentar Schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.