Städtereise Spanien mit der Bahn – Sevilla

Städtereise Spanien mit der Bahn - Reiseplanung:

Für die Städtereise mit der Bahn durch Spanien war eine Woche geplant. Die Anreise nach Barcelona, dem Ausgangspunkt der Tour, erfolgte mit dem Flugzeug, von Deutschland aus.

Von Barcelona geht es, nach zweitägigem Aufenthalt, mit der Bahn über Granada und Córdoba nach Sevilla.

Die Spanische Bahn bietet für Städtereisen spezielle Pässe an, mit denen mehrere Fahrten in verschiedenen Zugtypen kombiniert werden können. Das macht eine Reise angenehm und kostengünstig.

Ankunft in Sevilla:

Ein einfach eingerichtetes Hotelzimmer mit einem Doppelbett, Nachttisch, Lampe und einem Fernseher in einer ruhigen Atmosphäre.

In Sevilla habe ich für zwei Übernachtungen das Hotel Fernando III gebucht. Es liegt im historischen Stadtviertel Santa Cruz und ist vom Bahnhof nur einen guten Kilometer entfernt.

Einige Sehenswürdigkeiten, wie die Gärten des Alcázer befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Dächer mit weißen Wänden und einer Antenne, im Hintergrund sind zwei goldene Kirchtürme unter einem klaren blauen Himmel sichtbar.
Dächer mit Wäscheleinen und historischen Türmen unter einem strahlend blauen Himmel in einer lebhaften Stadtlandschaft.

Die Unterkunft verfügt über eine Dachterrasse mit Swimmingpool und herrlichem Ausblick über die Dächer Sevillas. Leider ist der Pool nur während der Sommermonate, von Juni bis September, geöffnet. Denn, auf Grund der heißen Sommermonate ist attraktivste Zeit, die Stadt zu besuchen, eigentlich der Frühling.

Das im Preis enthaltene Frühstücksbuffet ist reichhaltig, frisch und lecker.

Zu Fuß durch Sevilla:

Eine Wand mit verschiedenen Gewürzen in durchsichtigen Schalen, beschriftet mit bunten Etiketten in Gelb und Rot.
Bunte Blüten mit roten, gelben und grünen Farbtönen wachsen an einem grünen Stängel vor unscharfem Hintergrund.

Obwohl es in Sevilla eine U-Bahn gibt, sollte man die Altstadt möglichst zu Fuß erkunden. Es gibt reichlich zu entdecken, was bei der Fahrt im Untergrund nicht möglich ist. Zudem kann man an der Oberfläche das traumhafte, sommerliche Wetter genießen.

Bunt gestrichene gelbe Fassade eines historischen Gebäudes mit Balkonen und schmiedeeisernen Geländern unter klarem blauen Himmel.
Belebter Platz mit historischen Gebäuden, blühendem Baum, Pferdekutschen und Passanten bei strahlendem Sonnenschein.
Drei Schaufensterpuppen in traditioneller Kleidung spielen Akkordeon auf einer Treppe vor einer historischen Wand.

Besonders in den schmalen, gepflasterten Straßen kann man viel vom Flair der Hauptstadt Andalusiens mitbekommen.

Die Gärten des Alcázar:

Eine historische Steinmauer mit einem großen Tor, umgeben von bunten Bougainvillea und Palmen, unter strahlend blauem Himmel.

Der mittelalterliche Königspalast Alcázar und seine Gärten sind eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Sevillas.

Der Großteil der heute noch erhaltenen Anlage wurde ab 1364 auf maurischen Ruinen im Mudéjar-Architekturstil errichtet. Es ist heute eines der am besten erhaltenen Bauwerke dieser Stilrichtung und wurde 1987 zum UNESCO Welterbe ernannt.

Die prächtige, verfallene Architektur mit bunten Bougainvillea-Blüten und einem historischen Tor vermittelt nostalgisches Flair.
Ein blühender Topf mit einer grünen Buchsbaumkugel steht vor üppigem Grün und strahlendem Sonnenlicht.
Prächtige maurische Architektur mit kunstvollen Bögen, einem Innenhof und üppigem Grün unter strahlend blauem Himmel.
Prachtvolle Gartenlandschaft mit historischen Säulen, üppigem Grün und bunten Blumen unter blauem Himmel.

Die Gärten wurden, verglichen mit den Bauwerken, deutlich später gestaltet und haben sich im Laufe der Zeit mehrfach verändert.

Ein mediterraner Garten mit Palmen, blühenden Pflanzen und einem klaren Teich, umgeben von historischer Architektur und strahlendem Sonnenschein.
Sevilla Alcázar

Ein Ausblick in ein Paradies aus Palmen und den lila blühenden Jacaranda Bäumen. Bei einem Spaziergang durch die Anlage fühlt man sich wie in einer anderen Zeit.

Von der Hektik der Gegenwart ist hier nichts zu spüren.

Ein prächtiger Garten mit üppigem, grünem Buchsbaum und einer historischen Wand mit einem kunstvollen Relief, umgeben von blühenden Jacaranda-Bäumen.

Um die prächtige, lila Blüte der Jacaranda Bäume zu erleben, muss man Sevilla im Mai besuchen. Sie verleihen der Altstadt und dem Alcázar eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Giralda, der Glockenturm der Kathedrale von Sevilla:

Enge Gasse mit weißen Gebäuden und Balkonen, in der Ferne ragt ein hoher Kirchturm unter blauem Himmel empor.
Eine weite Sicht auf eine Stadt mit weißen Gebäuden, bunten Dächern und blauen Himmel, unterbrochen von vereinzelten Wolken.
Blick über eine Stadtlandschaft mit weißen Gebäuden, grünen Bäumen und einer beeindruckenden Arena im Hintergrund.

Das ehemalige Minarett, die Giralda der Hauptmoschee, was heute dem Glockenturm der Kathedrale von Sevilla entspricht ist schon von weitem durch die engen Gassen zu sehen.

Blick über eine weitläufige Stadtlandschaft mit vielen bunten Häusern und einem klaren blauen Himmel.

Von oben hat man einen herrlichen Ausblick über die Innenstadt.

Die Plaza de Toros Sevilla:

Historische, weiß-gelbe Gebäude mit kunstvollen Verzierungen und schmiedeeisernen Zäunen unter einem blauen Himmel.

Die Plaza de Toros Sevilla ist Spaniens größte und bedeutendste Stierkampfarena. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut und bietet 13.000 Zuschauern Platz.

Innenraum mit schwarz gestrichenen Pfosten, orangefarbenen und gelben Wänden sowie einem gepflasterten Boden.
Ein sonniger Tag in einer Arena mit braunem Sandboden, umgeben von einer eleganten, bogenförmigen Architektur und blauen Himmel.
Ein traditioneller Wandbrunnen mit kunstvollen Fliesen in warmen Gelbtönen, eingebettet in eine weiße Wand.

In der Arena gibt es auch ein Museum mit vielen bedeutenden Fakten um die Kämpfe, die hier ausgetragen wurden, sowie allgemeine Informationen zum Thema Stierkampf. 

Blick auf eine Brücke über einen Fluss, umgeben von grünen Bäumen und modernen Gebäuden im Hintergrund.
Hochhaus mit roter Fassade erhebt sich über eine Brücke und den Fluss, im Hintergrund sanfte Hügel unter bewölktem Himmel.

Am Guadalquivir, dem fünftlängsten Fluss Spaniens entlang, machen wir uns auf den Weg, die weiteren Sehenswürdigkeiten Sevillas zu entdecken.

Blickt man von der Stierkampfarena in nördlicher Richtung, so ist in der Ferne das Riesenrad des Freizeitparks "Isla Mágica" zu erkennen.

Ebenfalls nördlich, am gegenüberliegenden Flussufer befindet sich Andalusiens höchstes Gebäude, der Torre Sevilla.

Der Torre del Oro:

Ein historischer Turm umgeben von Palmen und einer gepflasterten Promenade, bei strahlend blauem Himmel und sonnigem Wetter.
Eine sonnige Allee mit Palmen und Bäumen führt zum historischen Turm, umgeben von klarem blauen Himmel und ruhigem Wasser.

Der Torre del Oro, übersetzt Gold Turm, ist ein ehemals militärisch genutzter Turm zur Verteidigung vor feindlichen Schiffen.

Später wurde der um 1220 errichtete Turm als Lagerstätte für Edelmetalle genutzt. Seit 1944 beherbergt der Torre del Oro ein Schiffahrtsmuseum, welches den Besuchern die spanische Seefahrergeschichte näherbringt.

Eine alte, steinerne Turmfestung mit einer Statue auf der Spitze, umgeben von grünen Palmen und blühenden Pflanzen unter klarem Himmel.

Der Torre del Oro von der Uferpromenade aus gesehen mit dem Torre Sevilla im Hintergrund.

Die Setas de Sevilla:

Moderne Holzkonstruktion mit gewölbtem Dach, umgeben von Menschen in einer urbanen Umgebung, unter blauem Himmel.

Die Setas de Sevilla ist eine, Pilzen nachempfundene Hybrid-Konstruktion aus Holz, Metall und Beton. Das Bauwerk spendet Schatten und bietet auf dem Dach einen Panoramaweg.

Moderne Architektur mit geschwungenen Formen und einem geometrischen Muster auf dem Boden, umgeben von hellem Tageslicht.
Blick über die Dächer einer Stadt mit historischen Gebäuden, modernen Strukturen und einem klaren, blauen Himmel.

Vom Dach der Setas de Sevilla hat man in alle Richtungen einen guten Blick über die Stadt.

Eine elegante Brunnenanlage mit einer Statue im Vordergrund, umgeben von historischen Gebäuden und Palmen unter klarem Himmel.
Eine moderne Straßenbahn fährt durch eine belebte Stadtstraße, umgeben von historischen Gebäuden und strahlend blauem Himmel.

Auch in Sevilla ist der Kontrast zwischen historischen Gebäuden und einem modernen Erscheinungsbild der Stadt allgegenwärtig. Faszinierend sind die Straßenbahnen, die ohne Oberleitung betrieben werden und lediglich an den Haltestellen ihre Stromversorgung haben.

Eine historische Architektur mit Türmen und Balkonen, umgeben von grünen Bäumen und blühenden Pflanzen, unter blauem Himmel.

Wer es speziell mag, sollte sich für den Aufenthalt in Sevilla ein Zimmer im Hotel Alfonso XIII reservieren. Es zählt zu den renommiertesten Unterkünften Spaniens und befindet sich direkt neben dem Königspalast Alkázar.

Die Plaza de España:

Die Plaza de España ist der bekannteste und auch berühmteste Platz in Sevilla. Er wurde 1929 im Rahmen einer Ausstellung erbaut und diente seitdem mehreren Filmen als Drehort.

Mit einer Fläche von 50.000 Quadratmetern gehört er zu den größten und beeindruckendsten Plätzen Spaniens.

Ein hoch aufragender, historischer Turm aus Sandstein unter einem strahlend blauen Himmel mit wenigen Wolken.
Im Vordergrund fließt ein schmaler Kanal, umgeben von beeindruckender historischer Architektur und strahlend blauem Himmel mit Wolken.
Ein imposantes historisches Gebäude mit einer eleganten Fassade spiegelt sich in einem ruhigen Teich unter einem bewölkten Himmel.
Eine prächtige Architektur mit einem hohen Turm und einer eleganten Brücke, umgeben von grünem Laub und klarem Himmel.

Die Plaza de España kann sowohl zu Fuß, als auch auf einem über 500 Meter langen Kanal, per Ruderboot erkundet werden.

Eine prächtige Brunnenanlage mit goldenen Verzierungen, umgeben von blühenden Jacaranda-Bäumen und strahlend blauem Himmel.

Geht man vom Plaza de España zu Fuß zurück in Richtung des Alkázar, quert man eine Allee mit blühenden Jacaranda Bäumen.

Hohe Palme vor strahlend blauem Himmel, umgeben von blühenden Pflanzen in Rosa und grünen Bäumen.
Ein Mann sitzt entspannt auf einer Bank in einem blühenden Park mit Palmen und pinken Blumen unter blauem Himmel.
Ein sonniger Parkweg gesäumt von blühenden, rosa Bäumen und hohen Palmen unter einem klaren blauen Himmel.

Hinter dem Alkázar befinden sich die Jardines de Murillo, eine Parkanlage mit Palmen und blühenden Sträuchern. Dieser Park ist, dank der zahlreichen Bänke und nur wenigen Besuchern der optimale Ort für ein bisschen Entspannung, bevor der Besuch Sevillas zu Ende geht.

Fazit:

Sevilla ist nicht nur die Hauptstadt Andalusiens, sondern hat die größte Altstadt Spaniens. Dies macht die Stadt besonders attraktiv und sehenswert.

Zwei Tage waren bei weitem nicht genug, um alles, was Sevilla zu bieten hat auch zu entdecken, dennoch konnten wir in der Zeit die vielen Facetten der Stadt erleben und das besondere Flair Andalusiens spüren.

Die Sommermonate sind meist deutlich zu heiß für eine Städtereise. Deshalb ist ein Besuch im Frühling oder Herbst empfehlenswert. Wer sich zudem die Blütenpracht der Jacaranda Bäume nicht entgehen lassen möchte, sollte Sevilla im Mai besuchen.

Zu dieser Zeit ist die Temperatur noch erträglich und die Bäume blühen in voller Pracht. Unser nächstes Ziel ist Lissabon, die Hauptstadt Portugals.

Dieser Bericht ist Teil meiner Serie Reiseberichte aus Europa – dort findest du alle Länder im Überblick.

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