Da Nang – Ho-Chi-Minh – Hanoi in 10 Tagen

Da Nang, Ho-Chi-Minh & Hanoi - Reiseplanung:

Für die Rundreise Da Nang, Ho-Chi-Minh & Hanoi von Peking aus, habe ich insgesamt 10 Tage geplant.

Um die Flugzeiten relativ kurz zu halten ist der Ausgangspunkt der Rundreise in Da Nang.

Die Stadt liegt etwa in der Mitte zwischen Hanoi im Norden und Ho-Chi-Minh Stadt im Süden. Von Da Nang aus flog ich weiter in den Süden, nach Ho-Chi-Minh Stadt bevor es über Hanoi im Norden Vietnams wieder zurück nach Peking ging.

Einreise nach Vietnam:

Die Einreise nach Vietnam gestaltet sich unkompliziert, denn für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 30 Tagen ist für zahlreiche Länder kein Visum nötig. Einzig das Ticket für den Rückflug, als Bestätigung der geplanten Ausreise ist vorzuzeigen.

Die Währung in Vietnam ist der Dong. Diesen kann man entweder vor Reiseantritt bei einer Bank bekommen oder man wechselt nach Bedarf bei Ankunft am Flughafen. Alternativ nutzt man die Bankautomaten in den Städten, wobei nicht alle ausländische Karten akzeptieren.

Reisezeit:

Ich habe die Reise im März unternommen. Zu dieser Jahreszeit ist es in Vietnam schon frühsommerlich warm, aber noch nicht zu heiß, während es in Peking noch relativ kalt ist.

Die Küstenstadt Đà Nẵng:

Den Ausgangspunkt der Rundreise, die Küstenstadt Da Nang erreicht man von Peking aus per Flugzeug in knapp fünf Stunden. Die meisten Hotels bieten vom Flughafen einen Abholservice. Alternativ kann man auch ein Taxi zur gebuchten Unterkunft nehmen.

Die Unterkunft in Đà Nẵng:

Moderne Architektur mit grünen Pflanzen, einem Cafébereich und einem bewölkten Himmel, umgeben von Straßen und Palmen.
Blick von einem Balkon mit schmiedeeisernem Geländer auf eine belebte Stadtlandschaft mit grünen Bäumen und Wolken am Himmel.
Ein Holztisch mit einem bunten Frühstück, bestehend aus frischem Salat, Gemüse, einem gekochten Ei und zwei Getränken, umgeben von natürlichem Licht.

Ich habe in Da Nang für vier Nächte das Eco Green Boutique Hotel gewählt. Es liegt gut fünf Gehminuten vom Strand und ist ein guter Ausgangspunkt für Besichtigungen in und um Da Nang.

Die Ausflüge (zum Ba Na Hills Resort oder nach Hoi An) und Sightseeing-Touren in der Stadt, können in Absprache mit dem Hotelpersonal individuell organisiert und gebucht werden.

Das im Preis inbegriffene Frühstück ist reichhaltig, größtenteils typisch vietnamesisch, frisch und sehr lecker. Zudem werden auch einige westliche Gerichte angeboten.

Kleines Café mit großen Fenstern, umgeben von grünen Pflanzen und einem schattigen Tisch im Freien, an einem bewölkten Tag.
Ein Schokoladengetränk mit Sahnehaube und ein Dessert im Becher mit der Aufschrift „Les bons desserts“ stehen auf einem Holztisch.
Tropische Palmen umrahmen ein modernes Restaurant mit einer gelben Fassade und gemütlichen Sitzbereichen im Freien.
Bunte Laternen hängen an einem Baum über einem Tisch mit Geschirr, umgeben von üppigem Grün und einem gelben Hintergrund.

Fußläufig um das Hotel findet man zahlreiche Restaurants, Coffee Shops und Bars. Eine gemütliche Bar befindet sich direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite, in der man den Abend bei einem kühlen Getränk in angenehmer Atmosphäre ausklingen lassen kann.

Sehenswertes in Đà Nẵng:

Eine Frau auf einem mit Obstkörben beladenen Motorrad unterhält sich mit einem Mann vor einem Restaurant mit bunten Laternen.

Die Küstenstadt selbst ist ideal für einen entspannten Start der Reise. Auf den Straßen lernt man schnell das authentische Leben in Vietnam kennen.

Am Strand stehen grüne Liegen unter Strohdächern, umgeben von Palmen, während das Meer sanfte Wellen schlägt.
Ein sonniger Strand mit Palmen, Liegestühlen und Strohhütten, während eine Person in einem Korbboot sitzt und das Meer betrachtet.

Nach einem ausgedehnten Spaziergang vormittags am Strand und dem Besichtigen der kleinen Lädchen entlang der Promenade stand am Nachmittag eine Sightseeing Tour durch Da Nang auf dem Programm. Ein Nachmittag ist auch ausreichend, um die interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen.

Eine grüne Tempelanlage mit kunstvollen Dächern, umgeben von gepflegten Bonsai-Bäumen und Besuchern in bunten Kleidern unter bewölktem Himmel.
Ein Tempelkomplex mit grün gedeckten Dächern und zahlreichen kunstvoll gestalteten Bonsai-Bäumen in einem gepflasterten Innenhof.

Die Phap Lam Pagode ist für mich die schönste Sehenswürdigkeit der Stadt. Umgeben von Bergen und eingefasst in einen schönen Park ist die Anlage auf jeden Fall einen Besuch wert.

Grüne Bäume und bunte Blumen umgeben einen steinernen Hügel mit einem Pagodenturm unter einem bewölkten Himmel.
Ein prachtvolles Tor mit kunstvollen Verzierungen und roten Dachziegeln, umgeben von Bonsai-Bäumen und einer bewölkten Himmelstimmung.

Neben bunten Blumen und blühenden Sträuchern ist die aufwendig detaillierte Architektur ein echter Hingucker.

Detailreiche Architektur mit kunstvollen Dachverzierungen und roten Laternen, umgeben von einer steinernen Mauer und grauem Himmel.

Bei historischen, traditionell asiatischen Gebäuden zeigt sich, mit wie viel Detailliebe die Architekten und Baumeister zu Werke gingen. Die meisten Gebäude dieser Art sind Unikate und jedes ist auf seine Weise faszinierend.

Zwei Mädchen sitzen an einem bunten Obststand mit einer Vielzahl frischer Früchte, während ein Motorrad daneben parkt.

Kleine Marktstände sind häufig in den Straßen von Da Nang zu finden. Man kann dort meist frisches Obst zu sehr günstigen Preisen kaufen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die katholische Kirche von Da Nang. Aufgrund ihrer auffälligen Farbe und dem Turm mit dem Wetterhahn auf der Spitze gehört sie zu den einzigartigsten Kirchen Vietnams.

Eine rosa Kirche mit gotischen Elementen steht im Vordergrund, während moderne Hochhäuser und Wolken den Hintergrund prägen.
Beleuchtete Drachenbrücke mit reflektierenden Lichtern im Wasser, umgeben von einer städtischen Nachtlandschaft und bewölkten Himmel.

Die Drachenbrücke von Da Nang ist mit 666 Metern die längste Brücke Vietnams. Nur an den Wochenenden ist die Brücke abends beleuchtet und der Drache speit von Zeit zu Zeit Feuer und Rauch.

Tagestour zum Bà Nà Hills - Resort Đà Nẵng:

Für den nächsten Tag war ein Ausflug ins Ba Na Hills - Resort geplant. Das Resort ist ein angelegtes Vergnügungsareal. Leider wurde es an diesem Tag seinem Namen "Sun World" nicht gerecht. Ein tropischer Starkregen hat den Ausflug zum etwas anderen Abenteuer gemacht und sogar den mit Regenschutz überzogenen Rucksack durchnässt.

Ein gepflasterter Gartenweg führt an einem Koiteich mit steinerner Brücke vorbei zu einer thatch-gedeckten Pavillon-Anlage.
Eine Person mit einem Reisstrohhut fegt den gepflasterten Weg vor einem traditionellen Holzhaus, umgeben von bunten Blumen und üppigem Grün.

Trotz oder gerade wegen des besonderen Wetters war der Ausflug dennoch ein tolles Erlebnis, denn es waren deutlich weniger Besucher als gedacht unterwegs. Zudem waren die frische Luft und der tropisch warme Regen eine besondere Erfahrung.

Eine neblige Landschaft mit einer beeindruckenden, steinernen Hand, die eine goldene Brücke hält, während Menschen mit Regenschirmen darüber gehen.
Nebel umhüllt die goldene Brücke, auf der Menschen mit Regenschirmen entlanggehen, während große steinerne Hände im Hintergrund sichtbar sind.

Normalerweise von Aufnahmen unter blauem Himmel bekannt, war an diesem Tag die goldene Brücke, auf gigantischen Händen getragen, kaum komplett zu sehen. Zu dicht war teilweise die Bewölkung und zu stark der Regen.

Ein mit roten Blumen und grünen Pflanzen dekoriertes weißes Fahrrad steht bei Regen auf einer gepflasterten Terrasse.
Ein mit rosa Blumenampeln und schmiedeeisernen Laternen gesäumter Fußweg führt durch einen nebligen Wald.

Herrlich angelegt, angenehm zum Verweilen und Entspannen - der mit zahllosen blühenden Pflanzen gestaltete Park des Ba Na Hills - Resort in den Bergen außerhalb der Stadt Da Nang.

Ein steinerner Turm mit spitzem Dach und umgebenen Tischen steht im Regen, umgeben von üppigem Grün und grauem Himmel.
Im nebligen Ambiente eines Platzes stehen Menschen in bunten Regenponchos um einen geschmückten Pavillon mit Blumen.
Eine große, moosbedeckte Steinskulptur mit einem Gesicht und einer Palme oben, umgeben von dichter, nebliger Vegetation.

An schönen Tagen hervorragend, um im Freien ein Essen zu genießen, war es an diesem Tag nötig in einem der Restaurants im französisch geprägten "Dorf" des Resorts einzukehren.

Seilbahnen schweben durch eine neblige, grüne Waldlandschaft, umgeben von hohen Bäumen und mystischer Atmosphäre.

Ein mystisch anmutender Ausblick - der Blick vom Tal in Richtung der wolkenverhangenen Berge.

Ein Holzsteg führt über einen ruhigen Teich, umgeben von üppigem Grün und bunten Fischen, während graue Wolken den Himmel bedecken.
Ein überdachter Wandelgang mit Koiteich und Springbrunnen führt an einer steinernen Bogenbrücke vorbei, im Hintergrund Seilbahnen im Nebel.

Auch im Tal bietet der Ba Na Hills - Park einen südasiatisch gestalteten, sehr gepflegten, tropischen Garten, den man sich bei einem Besuch der Anlage nicht entgehen lassen sollte.

Tagestour nach Hội An:

Bootsfahrt durch den Kokoswald:

Der Ausflug nach Hoi An begann, nach dem regnerischen Wetter am Vortag, unter traumhaften Bedingungen. Ideal für eine abenteuerliche Bootsfahrt durch den Kokoswald.

Eine ruhige Wasserlandschaft mit kleinen Booten, umgeben von Palmen und traditionellen Hütten unter klarem Himmel.
Zahlreiche Korb- und Ruderboote mit Touristen fahren durch die Kokospalmenwälder von Hoi An, ein größeres Boot mit vietnamesischer Flagge liegt am Ufer.

Vorbei an kleinen Fischerhütten fährt man auf dem ruhigen Fluss dem Kokoswald entgegen. Je näher man dem eigentlichen Wald kommt, desto mehr der kleinen Boote sind unterwegs.

Bunte Korbboote gleiten durch einen schmalen Wasserweg, umgeben von hohen Palmen und strahlendem Sonnenschein.
Eine Gruppe von sechs Personen in traditionellen Hüten sitzt in einem runden Boot, umgeben von üppigem, grünem Palmenbewuchs.

Im Wald angekommen herrscht richtig Betrieb. Schier endlos drängen sich die kleinen Boote durch den schmalen Kanal.

Mehrere Personen in traditionellen vietnamesischen Hüten paddeln in runden Booten auf ruhigem Wasser, umgeben von Palmen und bunten Flaggen.

Jenseits des Waldes ist es schließlich endgültig vorbei mit der Ruhe. Wildes Treiben und Party auf dem Wasser sind angesagt. Eine verrückte Show aus vietnamesischer Musik, Tanz und Show sollen den Touristen den ein oder anderen Dong aus der Tasche locken.

Ein Fischer in traditionellem Hut wirft ein großes Wurfnetz von seinem Boot aus, umgeben von Touristenbooten auf dem Fluss.

Auch die lokalen Fischer nutzen die Gelegenheit zum kleinen Zuverdienst durch die Touristen. Integriert in die Party, zeigen sie ihr Können beim Ausbringen und Einholen der Fischernetze von ihren kleinen, altertümlich anmutenden Fischerbooten.

Die historische Altstadt von Hội An:

Nach der Bootsfahrt durch den Kokoswald ging es weiter in die Altstadt von Hoi An. Für mich mit die sehenstwerteste Altstadt auf der Reise. Hoi An ist bekannt für die bunten, größtenteils in Handarbeit hergestellten und handbemalten, bunten Lampions, die überall in der Altstadt zu finden sind.

Belebte Altstadtstraße von Hoi An mit Souvenirläden, hängenden Laternen und flanierenden Touristen unter blühender Bougainvillea.

Es ist einfach ein Genuss, bei herrlichem Wetter durch die Straßen von Hoi An zu schlendern. Überall sind kleine Lädchen, in denen Waren angepriesen werden. Die eingewachsenen Häuser und die Blüten an den Bäumen und Sträuchern machen das Flair der Altstadt zu etwas Einmaligem.

Farbenfrohe Tempelanlage umgeben von blühenden Pflanzen und Besuchern an einem sonnigen Tag.
Ein geschäftiges Café mit Holzkonstruktion, umgeben von Fahrrädern und dekoriert mit roten Laternen, lädt zum Verweilen ein.
Abendliche Gasse in Hoi An mit orangefarbenen Papierlaternen zwischen den Bäumen, Radfahrer und Fußgänger schlendern vorbei.

Überall finden sich kleine, schmuckvoll eingerichtete Cafés, die zum Genuss der typisch vietnamesischen Kaffeespezialitäten einladen.

Ein Ruderboot mit Frauen in traditionellen Kegelhüten gleitet über den Fluss von Hoi An, im Hintergrund liegen bunt geschmückte Boote vor der Altstadt-Kulisse.
Eine ältere Frau mit einem traditionellen Strohhut sitzt auf einem Holzboot am ruhigen Wasser und lächelt freundlich.

Wer möchte und genug Zeit mitbringt kann sich auch per Boot durch die Altstadt von Hoi An schippern lassen und das Treiben am Ufer vom Wasser aus beobachten.

Bunte Laternen hängen über einer lebhaften Straße, wo Menschen in Cafés sitzen und flanieren, während die Dämmerung einsetzt.
Abendstimmung am Fluss von Hoi An mit beleuchteter Altstadt, schwimmenden Papierlaternen und Ruderbooten auf dem Wasser.

Mit Einbruch der Dämmerung wird es dann stimmungsvoll in der Altstadt. Überall werden die Lampions beleuchtet und sorgen für die individuelle Stimmung der Stadt Hoi An.

Bunte Laternen erleuchten das gelbe Gebäude eines Restaurants, während Passanten die Straße entlang flanieren.

Nahezu jedes der historischen Gebäude hat zahllose schmuckvoll gestaltete Leuchten und Lampions an der Fassade angebracht.

Bunte Laternen in verschiedenen Formen und Farben hängen an einem Stand, während zwei Personen im Hintergrund stehen.
Rote Laternen leuchten am Ufer eines Gewässers, umgeben von bunten Lichtern und reflektierenden Booten bei Nacht.

Wenn noch Platz im Gepäck ist, kann man sich in einem Lampiongeschäft seine persönliche Hoi An Laterne aussuchen und mit nach Hause nehmen.

Ein modernes Flugzeug von Vietnam Airlines steht am Flughafen, während Passagiere über eine blaue Gangway einsteigen, bei sonnigem Wetter.
Ein Regierungsflugzeug mit der Aufschrift „Bundesrepublik Deutschland“ steht auf dem Vorfeld eines Flughafens, im Vordergrund die Tragfläche eines weiteren Flugzeugs.

Am nächsten Morgen war es Zeit, Da Nang zu verlassen und in Richtung Ho-Chi-Minh-Stadt weiterzufliegen. Auch ein Regierungsflugzeug der Bundesrepublik Deutschland war am Flughafen in Da Nang geparkt.

Ho-Chi-Minh-Stadt:

Das zweite Hauptziel, Ho-Chi-Minh Stadt erreicht man von Da Nang in 1,5 Flugstunden. Auch hier kann man entweder mit dem Service der Hotels oder per Taxi zur gebuchten Unterkunft gelangen.

Die Unterkunft in Ho-Chi-Minh Stadt:

Ein einfaches Hotelzimmer mit Bett, Wandspiegel, Fernseher und Holzschrank.
Helles, modernes Zimmer mit einem großen Bett, blauen Sofa, Holzdetails und viel Tageslicht durch große Fenster.

Ich habe in Ho-Chi-Minh für zwei Nächte das Silverland Yen Hotel gewählt. Es liegt sehr zentral und man kann die meisten Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum fußläufig erreichen.

Ausflüge ins Mekong-Delta und viele weitere, können im Hotel gebucht werden.

Neben dem im Preis inbegriffenen, hervorragenden Frühstücksbuffet bietet das Hotel zusätzlich kostenlosen Tee und Kaffee am Nachmittag.

Ein klarer Pool mit Glasrand bietet einen Blick über eine Stadtlandschaft mit modernen Gebäuden und grünen Bäumen unter blauem Himmel.

Wer möchte, kann auf der Dachterrasse entweder beim Schwimmen im Pool oder an der Bar den Ausblick über die Stadt genießen.

Sehenswertes in Ho-Chi-Minh Stadt:

Die Kathedrale Notre-Dame Saigon mit ihren roten Backsteintürmen und die gelbe Zentralpost im Hintergrund, davor reger Verkehr.

Fußläufig vom Hotel aus in Richtung des Mekong-Ufers kommt man zunächst an der Notre Dame Kathedrale vorbei.

Überquert man den Notre Dame Platz vorderhalb der Kirche, so erreicht man die nächste Sehenswürdigkeit der Stadt, das Zentralpostamt von Ho-Chi-Minh.

Das leuchtend gelbe Postgebäude mit grünen Fensterläden und einer großen Uhr wird von Sonnenlicht erhellt, während Menschen vorbeigehen.
Im Innenraum eines historischen Bahnhofs mit hohen, gewölbten Decken und vielen Menschen, die sich in verschiedene Richtungen bewegen.

Im Inneren des alten Postamtes sind heute zahlreiche Souvenir- und Postkartenläden, man kann quasi seine Postkarten direkt von hier in die Heimat schicken.

Die Buchstraße (Đường Sách) in Ho-Chi-Minh-Stadt mit Buchläden, großen Leuchtbuchstaben und einer begrünten Sitzecke.
Bunte Laternen hängen über einem gemütlichen Café mit Bücherregalen, in dem Menschen an Tischen sitzen und entspannen.

Nach Besuch des Postamtes geht es in der Saigon Book Street literarisch weiter. Hier kann man in kleinen, nett eingerichteten Bücherlädchen in unzähligen Büchern schmökern und natürlich nebenbei eine Tasse leckeren vietnamesischen Kaffee genießen.

Eine auffällige pinke Kirche mit spitzen Türmen steht vor einem bewölkten Himmel, während Menschen und Fahrzeuge vorbeifahren.
Der Bitexco Financial Tower erhebt sich schlank über die Skyline von Ho-Chi-Minh-Stadt, im Vordergrund reger Straßenverkehr in der Abenddämmerung.

Vorbei an der pinkfarbenen Tan Dinh Kirche geht es weiter in Richtung des Bitexco Financial Towers, mit dem Ziel, den Sonnenuntergang über Ho Chi Minh vom Skydeck auf dem Turm aus zu beobachten.

Ein belebter Straßenabschnitt mit zahlreichen Motorrädern und Autos, umgeben von grünen Bäumen und einem Café im Hintergrund.
Sonnenuntergang über einer Stadt mit zahlreichen Gebäuden, der Himmel in warmen Orange- und Gelbtönen gefärbt.

Das Überqueren der Kreuzungen in Ho-Chi-Minh ist jedes Mal eine besondere Herausforderung. Hunderte Mofas rasen wie aufgeschreckte Fliegen los und machen den Fußgängern das Leben schwer.

Vom Skydeck des Bitexco Financial Tower aus hat man einen wirklich tollen Blick über die Stadt. Es ist sicherlich einer der besten Orte, um einen Sonnenuntergang über der lebhaften Metropole in Südvietnam zu beobachten.

Bunte Lichter und geschäftige Stände prägen den Ben Thanh Street Food Market bei Nacht, umgeben von Menschen und Motorrädern.
Beleuchtete Schiffe und ein imposantes Gebäude mit blauen Segeln spiegeln sich nachts im Wasser, umgeben von festlicher Atmosphäre.

Zurück am Boden ging es über den Saigon Streetfood Market weiter ans Ufer des Mekong. Hier liegen zwei alte Dschunken, zu Restaurants umgebaut, festlich beleuchtet vor Anker.

Tagesausflug ins Mekong Delta:

Tropische Palmen umgeben ein Holzboot und eine bunte Flusslandschaft mit blühenden Pflanzen und einem Parkplatzschild.

Am zweiten Tag in Ho-Chi-Minh stand ein Bootsausflug ins Mekong Delta auf dem Programm. Von der Stadt, den Fluss hinunter, bis hinein ins Delta ging es mit dem Schnellboot.

Ein Mann mit einem traditionellen Hut hält einen Bienenstock in einer sonnigen, tropischen Umgebung mit Palmen und bunten Stoffen.
Bunte Boote liegen an einem schmalen Wasserweg, umgeben von üppigem Grün und Palmen unter einem bewölkten Himmel.

Das Delta des Mekong ist geprägt vom Kokosanbau, auf kleinen Inselchen finden sich immer wieder kleine Fabriken, die sich auf die Verarbeitung der Kokosnüsse zu Öl, Snacks und anderen Spezialitäten konzentrieren. Auch besonderer Honig von einer besonderen Bienenart wird hier im Mekong Delta produziert.

Eine Frau in traditioneller Kleidung und einem conical hat paddelt in einem bunten Boot durch einen schmalen, von Palmen gesäumten Wasserweg.
Ein Mann und eine Frau mit Mundschutz sitzen auf einem schmalen Holzboot im Mekong-Delta, umgeben von dichten Wasserpalmen.

Mittlerweile sind die Arme des Mekong deutlich schmaler und die Boote zum Weiterfahren deutlich kleiner geworden. In kleinen, schaukeligen Holzbooten geht es weiter flussabwärts.

Es ist ein echtes Abenteuer, mit den kleinen Booten den Mekong hinabzufahren. Führt der Fluss in der Trockenzeit zu wenig Wasser ist eine Fahrt durch das Delta nicht mehr möglich. Teilweise kann man dann, wo normalerweise die Boote verkehren, zu Fuß gehen.

Zwei Personen stehen an einer Aussichtsplattform über einem braunen Fluss, umgeben von üppigem Grün und strohgedeckten Hütten.
Eine Gruppe von Menschen überquert eine Hängebrücke, umgeben von üppigem Grün und klarem blauen Himmel.

Parks, Kaffee und Streetlife in Ho-Chi-Minh Stadt:

Der Weiterflug nach Hanoi, die Hauptstadt Vietnams, war für den Spätnachmittag vorgesehen, somit war noch genug Zeit zum entspannt einige nahegelegene Parks zu besuchen und vor dem Abflug noch eines der empfehlenswerten Cafés aufzusuchen.

Ein kunstvoll verzierter Pavillon mit geschwungenem Ziegeldach steht im Schatten hoher Bäume in einem Park.
Ein Mann sitzt entspannt auf einem kleinen Stuhl unter einem Baum, während ein mit Handwerkswaren beladener Wagen daneben steht.

Schön angelegte Parks, sowie kleine Verkaufswägen, auf denen neben Obst und Früchten auch Hüte und Korbwaren angeboten werden, gehören ebenfalls zum Stadtbild von Ho-Chi-Minh.

Ein Barista bereitet an einer goldfarbenen Theke Filterkaffee zu, während eine Gästin in einem stilvollen Café mit Backsteinwänden fotografiert.

Eines der vielen gemütlichen und teils besonders eingerichteten Cafés, das Workshop Café in Ho-Chi-Minh Stadt.

Hanoi, die Hauptstadt Vietnams:

Hanoi, die Hauptstadt Vietnams, erreicht man von Ho-Chi-Minh Stadt nach etwa 2 Flugstunden. Auch in Hanoi bieten viele Hotels einen Transfer vom und zum Flughafen an. Alternativ stehen auch hier Taxis für die Fahrt zu den Unterkünften bereit.

Die Unterkunft in Hanoi:

Bunte, historische Gebäude mit Balkonen in einer belebten Straße, umgeben von grünen Bäumen und Motorrädern.

Ich habe in Hanoi für zwei Nächte das Alisa Hotel & Spa gewählt. Es liegt sehr zentral und ist dennoch in ruhiger Umgebung.

Man kann die meisten Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum in kurzer Zeit per Rikscha, zu Fuß oder mit einem Taxi erreichen.

Ausflüge zur berühmten Halong Bay oder Sightseeing-Touren mit einer traditionellen Rikscha, können direkt im Hotel gebucht werden.

Sehenswertes in Hanoi:

Für den Vormittag war eine Sightseeing-Tour mit einer der traditionellen, mit Muskelkraft betriebenen Rikschas gebucht.

Bunte Fahrradrikschas fahren in einer belebten Straße, während Passagiere und Fahrer in entspannter Atmosphäre unterwegs sind.
Straßenhändlerin schiebt ihr mit Bananen beladenes Fahrrad durch eine belebte Straße in Hanois Altstadt.

Die Fahrt mit der Rikscha ist die entspannteste Art, die Altstadt von Hanoi zu entdecken, zudem bekommt man so den besten Eindruck vom Leben und Alltag in Hanois Straßen. Immer wieder begegnet man Menschen, die von ihren Fahrrädern oder Schulterkörben aus, ihre Waren, meist Obst oder Gemüse, zum Verkauf anbieten.

Ein ruhiger See spiegelt eine Pagode und grüne Bäume wider, während rote Laternen und Palmen die Uferpromenade schmücken.
Eine ruhige Szenerie mit einem Teich, umgeben von üppigem Grün, historischen Gebäuden und einer Pagode im Hintergrund, bei bewölktem Himmel.

Die Trấn Quốc Pagode ist die älteste buddhistische Tempelanlage in Hanoi und ein Ort den man sich anschauen sollte. Wunderschön gelegen kann man hier bei einem Rundgang durch die Anlage Ruhe und Entspannung finden.

Ein dreirädriges Fahrzeug transportiert üppige Pflanzen und Kartons auf einer belebten Straße, umgeben von Autos und Motorrädern.

Manchmal begegnet man auf der Tour durch die Straßen von Hanoi auch dem ein oder anderen, recht eigenwilligen Transportmittel - Hauptsache es fährt.

Räucherstäbchen in einem großen Behälter, umgeben von grünen Pflanzen und leichtem Rauch, im Hintergrund sind verschwommene Personen zu sehen.
Räucherstäbchen in einem kunstvoll verzierten Behälter mit Drachenmotiven, umgeben von roten Wänden und leichtem Rauch.

Der Glaube spielt in Vietnam eine große Rolle. Überall in den Tempelanlagen findet man kunstvoll verzierte Öfen, in denen Räucherstäbchen abgebrannt werden.

Eine Gruppe von Kindern in orangefarbenen T-Shirts und blauen Roben mit gelben Akzenten läuft fröhlich auf einem gepflasterten Weg durch eine grüne Gartenlandschaft.

Fröhliche Kinder beim Klassenausflug in einer der Tempelanlagen im historischen Stadtkern von Hanoi.

Ein gelbes Gebäude mit traditioneller asiatischer Architektur, umgeben von Pflanzen und Fahnen, unter einem bewölkten Himmel.
Belebte Straßenszene mit Motorrädern und Fußgängern, umgeben von bunten Gebäuden und einem grauen, bewölkten Himmel.
Eine beeindruckende gotische Kathedrale mit zwei Türmen und einem großen Uhrwerk, umgeben von Menschen in einem urbanen Raum.

Ende der Sightseeing-Tour mit der Rikscha, ist die St. Joseph’s Kathedrale. Vorbei historischen Gebäuden und modernen Einkaufszentren führt die Fahrt zum Vorplatz der Kathedrale, bevor es anschließend zu Fuß in Richtung der berühmten Train Street weitergeht.

Die Hanoi Train Street:

Lebhafte Szene an einer Schienenstraße mit Menschen, die entspannt sitzen, bunten Gebäuden und Pflanzen im Hintergrund.
Sechs Personen sitzen entspannt vor einem farbenfrohen Café, während ein Gleis mit Schotter im Vordergrund verläuft.
Ein Mann trinkt Kaffee an einem kleinen Straßencafé in der Altstadt von Hanoi, umgeben von Souvenirständern und einer Speisetafel.

Die Hanoi Train Street ist mit Sicherheit die speziellste Attraktion der vietnamesischen Hauptstadt.

Sofern kein Zug auf dem Fahrplan steht, herrscht hier buntes Treiben. Zahlreiche Cafés, Shops und kleine Restaurants mit Dachterrassen laden hier zum Verweilen ein.

Die Train Street ist ein absolut einmaliger Ort, um eine der hier typischen Kaffeespezialitäten, den Egg-Coffee, zu genießen.

Vietnam Rundreise Da Nang Ho Chi Minh Hanoi

Bis der nächste Zug angekündigt wird bleibt alles ruhig. Erst kurz vor der Zugdurchfahrt wird emsig alles zusammengeräumt, was im Weg stehen könnte, denn die Züge fahren hier in der Tat hautnah an einem vorbei.

Wenn man Züge sehen möchte, sollte man sich im Vorfeld über den tagesaktuellen Fahrplan informieren. Teils verkehren die Züge nur in den Abendstunden, teils nur an Wochenenden.

Für mich war es ein besonderes Erlebnis und es hat sich gelohnt, den Tagesablauf nach dem Fahrplan der Bahn auszurichten.

Vietnamesische Kaffeespezialitäten in Hanoi:

In einem kleinen, lebhaften Café mit blauen Wänden und Holzregalen sitzen Gäste, während eine gelbe Chrysantheme auf dem Tisch steht.
Eine Tasse mit cremigem Getränk, dekoriert mit kunstvollen Kakaomustern, steht auf einer Holzoberfläche.
Ein handgeschriebenes Menü auf einer Tafel mit verschiedenen Kaffee- und Saftsorten, darunter Preise in vietnamesischen Dong.

Wer die vietnamesischen Kaffeespezialitäten authentisch genießen möchte sollte einen Abstecher ins Cafe Dinh machen. Nicht ganz einfach zu finden, schlicht und etwas altertümlich eingerichtet wird man hier vom freundlichen Personal herzlich empfangen. Die Qualität der hier angebotenen Kaffees ist überragend.

Tagesausflug zur Ha Long Bay:

An diesem Morgen war frühes Aufstehen angesagt. Zeitig wurde man mit dem Bus vom Hotel abgeholt und die Fahrt in Richtung Ha Long, dem Ausgangspunkt zur Besichtigung der Halong Bay begann.

Die Halong Bay liegt knapp 170 km von der Hauptstadt Hanoi entfernt. Seit 1994 ist die Bucht Welterbe der UNESCO.

Sie umfasst ein Gebiet von über 40.000 ha und besteht aus mehr als 1.600 Inseln und Inselchen. Die meisten von ihnen sind unbewohnt, unberührt und von Menschenhand unbeeinflusst.

Über die Jahrtausende entstand hier im Golf von Tonkin eine atemberaubende Karstlandschaft, die von Ha Long aus mit dem Boot besichtigt werden kann.

Bunte Fischerboote mit Wimpelgirlanden liegen an einem Holzsteg, während im Hintergrund moderne Gebäude sichtbar sind.
Ein Kreuzfahrtschiff fährt durch die Halong-Bucht vorbei an schroffen Karstfelsen, im Hintergrund weitere Boote.

In Reih´ und Glied stehen die Ausflugsboote im kleinen Hafen von Ha Long und warten auf die Besucher. Kaum hat man den Hafen verlassen ist man inmitten einer surrealen Karstlandschaft.

Ein traditionelles Boot mit bunter Dekoration fährt vorbei an einem markanten, bewachsenen Felsen im ruhigen Wasser.
Mehrere traditionelle Boote fahren in einer ruhigen Bucht, umgeben von beeindruckenden, bewachsenen Felsen unter grauem Himmel.

Mit dem Boot geht es vorbei an bizarren Felsformationen, die hier im Golf von Tonkin zu schwimmen scheinen.

Mehrere Boote liegen in einer ruhigen Bucht, umgeben von beeindruckenden Felsen und bewölktem Himmel.
Blick auf eine malerische Bucht mit mehreren Booten, umgeben von steilen, bewaldeten Felsen und sanften Wellen.

Unterwegs ist auch der ein oder andere Landgang auf dem Programm. Besonders die Besichtigung der Inseln, die teils von spektakulären Höhlen durchzogen sind, ist ein super Erlebnis. Von den Inseln aus bietet sich ein herrlicher Blick über die Bucht.

Zahlreiche Boote ankern zwischen den bewaldeten Kalksteinfelsen der Halong-Bucht in Vietnam
Blick auf eine ruhige Bucht mit mehreren Booten, umgeben von beeindruckenden Felsen und sanften Hügeln in bläulichem Licht.

Je höher man steigt, desto imposanter wirkt die Karstlandschaft der Halong Bay. Kleine, schöne Sandstrände laden zum Verweilen, Entspannen und Schwimmen ein und sorgen für weitere Abwechslung auf der Tour.

Blick von oben auf die Halong-Bucht mit zahlreichen Kreuzfahrtschiffen zwischen bewaldeten Karstfelsen in der Abenddämmerung.
Sonnenstrahlen spiegeln sich im ruhigen Wasser einer Bucht, umgeben von schroffen Felsen und sanften Nebelschwaden.

Trotz des trüben Wetters am Vormittag hat sich nachmittags die Sonne durch die Wolken gekämpft und für einen unvergesslichen Sonnenuntergang über der Bucht gesorgt.

Am Spätnachmittag hat das Boot von der Insel abgelegt und die Fahrt zurück nach Ha Long fortgesetzt. Am frühen Abend erreicht man den Hafen in der Stadt.

Von dort ging es zurück ins Hotel nach Hanoi und direkt weiter an den Flughafen. Der Flug zurück nach Peking war für sehr früh morgens geplant, so dass sich für die letzte Nacht der VATC Sleep Pod Terminal 2, ein Zimmerchen direkt im Flughafen angeboten hat.

Fazit:

Die Reise von Peking nach Da Nang, Ho-Chi-Minh und Hanoi in 10 Tagen war ein kulturelles, landschaftliches und vor allem auch kulinarisches Highlight.

Die vietnamesische Küche, sowie die unterschiedlichen Kaffeespezialitäten habe ich in der Form vorher noch nicht gekannt und muss zugeben, direkt ein Fan davon geworden zu sein.

Nach entspanntem Aufenthalt in Da Nang, dem regnerischen Erlebnis in den Ba Na Hills war die Fahrt durch den Kokoswald und die Besichtigung der Altstadt von Hoi An ein traumhafter Tag.

Vom geschäftigen Ho-Chi-Minh mit Ausflug ins Mekong-Delta ging es in den Norden Vietnams, nach Hanoi, die kulturell und historisch geprägte Hauptstadt des Landes.

Abgerundet wurde die Reise mit dem landschaftlichen Höhepunkt, der Bootsfahrt durch die Halong Bay.

Insgesamt war dies eine Reise, der es an nichts gefehlt hat und die ich nur empfehlen kann.

Tipps und Anregungen gebe ich gerne weiter.

Dieser Bericht ist Teil meiner Serie Reiseberichte aus Südostasien – dort findest du alle Länder im Überblick.

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