Bali & East Java in 12 Tagen

Rundreise Bali East Java

8. März 2021

Bali & East Java in 12 Tagen - Reiseplanung:

Für die Rundreise Bali & East Java von Beijing aus, habe ich insgesamt 12 Tage geplant. Nach intensiven Recherchen kontaktierte ich einen Freund aus Indonesien, der ebenfalls in Peking lebt und arbeitet, um die Reisepläne auf Machbarkeit zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Nach der letzten Vorbereitung konnte ich einen englischsprachigen Fahrer von meinem Kollegen organisieren lassen, der die Tour einschließlich der Abholung vom Flughafen in Denpasar auf Bali begleitete.

Von Peking aus erreicht man den Flughafen Denpasar auf der indonesischen Insel Bali nach etwa 7 Flugstunden.

Ich habe die Reise Ende September bis Anfang Oktober unternommen, um die Nationalfeiertage in China zu vermeiden. Die Regenzeit auf Bali beginnt eigentlich im Oktober, aber das Wetter war ausgezeichnet und die Temperaturen sehr angenehm.

Nichtsdestotrotz ist warme, wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk für die Besteigung der Vulkane im Osten der Insel Java ein Muss. Besonders der Weg auf den Vulkan Ijen, bei dem die Wanderung zum Krater gegen 01:00 Uhr morgens beginnt, kann bisweilen feucht und rutschig sein. Spätestens jedoch der Abstieg in den Krater, zur dortigen Schwefelmine, ist ohne entsprechendes Schuhwerk unmöglich.

Zudem empfiehlt es sich Stirn- oder Handlampen mit entsprechenden Ersatzbatterien im Gepäck zu haben. Ebenfalls sollten Kohletabletten oder ein Mittel gegen Magenverstimmung im Gepäck nicht fehlen. Wer zum ersten Mal Indonesien besucht, läuft Gefahr Bekanntschaft mit dem "Bali-Belly" zu machen, einer Art Magen-Darm-Virus, der einen fixen Reiseplan schnell zunichtemachen kann.

Die Ankunft in Denpasar auf der Insel Bali:

Die Ankunft in Denpasar auf der Insel Bali war abends, sodass es nach Abholung durch den Fahrer direkt ins Hotel in der Nähe des Flughafens ging.

Die Unterkunft "The Anvaya Beach Resort Bali":

Für die erste und letzten beiden Übernachtungen fiel die Wahl auf die Unterkunft "The Anvaya Beach Resort Bali". Das Hotel liegt direkt am Strand und ist nur etwa einen Kilometer vom Flughafen entfernt und somit optimal, um lange Fahrten vom und zum Flughafen bei Ankunft und Abreise zu vermeiden.

Tropische Palmen umgeben eine gemütliche Terrasse mit Sitzgelegenheiten und Blick auf den sandigen Strand und das Meer.
Zwei Holzschaukeln stehen am Strand, während im Hintergrund Boote auf dem blauen Wasser schaukeln und Menschen am Ufer spazieren.
Eine helle Holzterrasse mit einem gemütlichen Sofa, umgeben von üppigem Grün und bunten Pflanzen unter strahlend blauem Himmel.
Ein Frühstücksteller mit Omelett, Tomate, Gurke, Pizzastück und Joghurt, daneben Kaffee und Milch auf einem Holztisch.
Ein einladender Poolbereich mit grünem Wasser, umgeben von üppigen Pflanzen, einem Sonnenschirm und stilvollen Sitzmöbeln.
Elegantes Hotelzimmer mit warmem Licht, grauen Vorhängen, einer modernen Sitzecke und einem Fernseher auf einem stilvollen Sideboard.
Modernes Hotelbadezimmer mit freistehender Badewanne, großem Waschtisch und gemustertem Fliesenspiegel.

Das Hotel ist zwar relativ groß, die Räume sind sauber und es fehlt an nichts. Wer möchte, kann ein Zimmer mit Terrasse, Garten und eigenem Pool reservieren. Das Frühstücksbuffet ist ausgezeichnet und bietet alles, was das Herz begehrt. Hervorragender, indonesischer Kaffee inklusive.

Die Fahrt von Denpasar auf Bali nach Banyuwangi auf Java:

Ein traditionelles balinesisches Tor aus Stein mit kunstvollen Statuen, umgeben von üppigem Grün und blauen Himmel.
Ein balinesischer Tempel aus dunklem Stein mit gestuftem Dach und einem kunstvoll verzierten Spaltentor, davor ein blühender Frangipani-Baum.

Nach dem Frühstück und dem Check-Out im Hotel begann die etwas über fünf-stündige Fahrt von Denpasar an der Tempelanlage Tanah Lot vorbei zum Fähranleger in Gilimanuk. Von dort ging es per Fähre nach Banyuwangi auf Java.

Der Meerestempel Tanah Lot:

Durch das monumentale Tor mit goldenen Statuen flanieren Menschen, während ein bunter Stand frische Früchte anbietet und das Meer sichtbar ist.
Menschen erkunden eine felsige Küste mit grünem Algenbewuchs und einem Tempel im Hintergrund, während Wellen an die Felsen schlagen.
Ein beeindruckender Küstenfelsen mit einem Tempel, umgeben von blühendem Grün und Besuchern, bei strahlendem Sonnenschein und klarem Himmel.

Unterwegs bot sich ein Halt am Meerestempel Tannah Lot an. Dieser auf einem vorgelagerten Felsen im Meer erbaute Tempel ist bei Flut komplett vom Meer umspühlt. Bei Niedrigwasser lässt er sich jedoch problemlos besichtigen und bietet einen imposanten Eindruck. Angeblich gibt es auf Bali mehr Tempel als Einwohner, da nahezu jeder Balinese seinen eigenen kleinen Tempel zu Hause integriert hat.

Nach Besichtigung des Meerestempels Tanah Lot ging die Fahrt weiter am Meer entlang und durch von Affen bewohntes Waldgebiet in Richtung Gilimanuk.

Ein kunstvoll gestalteter, steinerner Torbogen mit Drachenmotiven über einer Straße, umgeben von Palmen und blühenden Pflanzen.

Zur Begrüßung und zum Abschied spannt sich in der Nähe des Hafens von Gilimanuk ein gewaltiges, mit Drachen verziertes Tor über die Straße.

Die Überfahrt von Bali nach Java:

Die Überfahrt mit der Fähre von Bali nach Java ist ein echtes Abenteuer. Etwa 45 Minuten dauert die schaukelige Fahrt mit einer der Autofähren.

Ein buntes Passagierschiff fährt auf dem blauen Wasser, im Hintergrund sind sanfte Berge unter einem klaren Himmel zu sehen.
Eine Fähre überquert bei goldenem Licht die Meerenge zwischen Bali und Java, im Hintergrund erhebt sich ein Vulkan über der Küste.

Am besten lenkt man sich mit einem Blick in die atemberaubende Vulkanlandschaft Javas von der Schaukelei ab oder man genießt ein kühles Getränk an Bord der Fähre.

Nach Ankunft im Hafen von Ketapang dauert die Fahrt noch etwa eine halbe Stunde bis zur Unterkunft in Banyuwangi.

Die Unterkunft "Grand Harvest Resort & Villas" in Banyuwangi:

Banjuwangi ist der Ausgangspunkt für die Wanderung auf den Vulkan Ijen. Die Unterkunft "Grand Harvest Resort & Villas" befindet sich etwa 20 Fahrminuten vom Parkplatz am Fuße des Ijen entfernt. Das Hotel ist somit ideal, um die Wanderung zum Blauen Feuer der Schwefelmine gegen Mitternacht anzutreten.

Helles Hotelzimmer mit einem großen Bett, farbenfrohem Wandbild und minimalistischer Einrichtung in neutralen Tönen.

Weniger luxuriös als das Anvaya Beach Resort, dennoch mit allem was nötig ist, sind die Räume der Unterkunft ausgestattet. Zudem sind die Zimmer für ein bis zwei Übernachtungen sehr geräumig gestaltet.

Am Tag bietet die Hotelanlage, die in mitten von Reisterrassen liegt, einen herrlichen Blick auf den Ijen und seine Nachbarberge.

Ein leckeres Frühstücksbuffet steht zur Stärkung nach der Rückkehr der Wanderung bereit, Swimmingpools und Bars sind ebenfalls vorhanden.

Zwei Stockwerke eines modernen Gebäudes umgeben von grünem Gras und Palmen unter strahlend blauem Himmel.
Tropische Landschaft mit Palmen, einem roten Pavillon und zwei majestätischen Bergen unter einem strahlend blauen Himmel.

Selten präsentiert sich der Vulkan Ijen und sein Nebenvulkan so wolkenlos und klar. Es war riesiges Glück, dass das Wetter so tadellos mitgespielt hat, denn am Abend vor der Wanderung hat es sogar leicht geregnet.

Die Wanderung zum Kratersee des Vulkans Gunung Ijen:

Wie abgestimmt war pünktlich um 23:30 Uhr die Zeit zum Aufstehen. Um Mitternacht war es Zeit zum Ijen aufzubrechen.

Ein grinsender Mann mit Stirnlampe hält ein Glas dunklen Getränks in einer rustikalen Umgebung bei Nacht.
An einer gelben Wand hängen drei Bilder in schwarzen Rahmen, während eine analoge Uhr die Zeit anzeigt.
Zwei geflochtene Körbe mit gelbem Inhalt hängen an einem Stock über einer dunklen Felsspalte.

Bei Ankunft am Parkplatz gab es zum Wachwerden erstmal einen indonesischen Kaffee. 1:00 Uhr, welch ungewöhnliche Zeit zum Kaffeetrinken. Anschließend ging es dann in Begleitung eines Bergführers hinauf zum Krater und weiter in den Krater an den Rand der Schwefelmine, wo das Blaue Feuer des brennenden Schwefels zu sehen ist.

Unterwegs begegnet man immer wieder den Arbeitern, die den Schwefel abbauen und in Körben mit bis zu 100 Kilogramm Gewicht pro Korb, aus dem Krater transportieren.

Ein bläuliches Licht leuchtet durch den dichten Nebel, während eine Person mit einer Kamera in der Nähe steht.
Vier Personen mit Stirnlampen stehen in einer dunklen Höhle, während ein bläuliches Licht von der Decke strahlt.
Zwei Personen mit Stirnlampen erkunden einen nebligen, gelblich-grünen Vulkanboden unter blitzen am Himmel.
Ein nebliger Hintergrund umgibt leuchtende blaue Flammen, die aus einer zerklüfteten, moosbedeckten Oberfläche emporsteigen.

Das Blaue Feuer des Ijen ist in dieser Art einmalig auf der Welt. Im Krater befindet sich die weltgrößte Schwefelmine, wo nach wie vor in schwerster Handarbeit der Schwefel abgebaut und über den Kraterrand ins Tal befördert wird.

Bereits ohne das Gewicht des Schwefels ist die Wanderung zum Blauen Feuer relativ anstrengend und nicht zu unterschätzen. Das Blaue Feuer ist bis kurz vor Sonnenaufgang zu sehen, danach weicht es dem Gelb des Schwefels und dem Türkis des Kratersees.

Blick von oben auf den türkisfarbenen Kratersee des Vulkans Ijen, aus dem gelblicher Schwefelrauch aufsteigt.

Sobald das Tageslicht den See erhellt erstrahlt dieser in dunklem Türkis. Eine gigantische Rauchsäule steigt aus der Schwefelmine auf und erst bei Tageslicht wird einem richtig bewusst, warum man hier Atemschutzmasken tragen sollte.

Zwei Männer sitzen auf gelblichem, schwefelhaltigem Boden, umgeben von einer rauchigen Berglandschaft.
Ein Träger schleppt zwei Körbe mit gelbem Schwefelgestein den steilen Pfad des Vulkans Ijen auf Java hinab.

Bei der Pause und bei der Arbeit - die Schwefelminenarbeiter am Kraterrand des Gunung Ijen.

Grüne Berghänge umgeben einen vulkanischen Krater mit schroffen Felsformationen, während die Morgensonne sanft aufgeht.
Blick über bewaldete Vulkankegel und weite Hochebenen im Morgenlicht, mit weiteren Bergketten am Horizont.

Noch bevor die Sonne über die letzten Bergkuppen empor gestiegen war, steht der Abstieg ins Tal an. Zur Morgendämmerung ist der Ausblick auf die umliegenden Vulkane einfach traumhaft.

Nach Ankunft im Hotel war es Zeit zum Frühstücken. Anschließend war bis zum Mittag das Nachholen von Schlaf angesagt.

Die Kalibendo Kaffeeplantage mit Kaffeerösterei und der Kalibendo Wasserfall:

Nach dem "Ausschlafen" und Mittagessen stand ein Ausflug nach Kalibendo auf dem Programm. Hier kommt man auf einem schönen Spaziergang an einer Kaffeeplantage mit Rösterei, sowie einem im Urwald gelegenen Wasserfall vorbei. Die Tour ist ideal, um sich nach der Anstrengung der Nacht die Beine zu lockern.

Zwei Jungen in traditioneller balinesischer Kleidung stehen lächelnd auf einer schmalen Straße, umgeben von üppigem Grün.

Auf dem Weg nach Kalibendo haben sich zwei Jungs, die gerade von der Schule nach Hause gingen, bereitwillig in ihrer traditionell indonesischen Schuluniform fotografieren lassen.

Zwei Motorräder mit großen Pflanzenbündeln fahren eine asphaltierte Straße entlang, umgeben von bunten Blumen und rustikalen Gebäuden.
Ein kleiner Wasserfall fließt über eine Holzbarriere, während schäumendes Wasser in einen ruhigen Teich mündet, umgeben von grünen Pflanzen.

Die Kaffeerösterei von Kalibendo. Am gefärbten Wasser im Bach hinter der Rösterei kann man deutlich erkennen, dass hier fleißig gearbeitet wird. Durch das Waschen der gerösteten Bohnen bekommt der Bach seine kaffeebraune Farbe.

Ein schmaler Bambusweg führt durch eine grüne, blühende Landschaft zu einem kleinen Wasserlauf, umgeben von Bäumen und Pflanzen.
Ein klarer Bach fließt durch eine üppige grüne Landschaft, umgeben von dichten Bäumen und bunten Pflanzen.

Nach einer frischen Tasse Kaffee direkt von der Plantage, begann der Fußmarsch zum Kalibendo Wasserfall. Diesen erreicht man nach etwa 30 entspannten Gehminuten durch den Urwald Ostjavas.

Ein handgeschnitztes Holzschild mit der Aufschrift „Like a Jungle“ weist entlang eines Dschungelpfads neben einem kleinen Bach.
Eine üppige, grüne Landschaft mit einer Holzplattform, die an einem Wasserfall und einem kleinen Gewässer liegt, umgeben von dichten Pflanzen.

Der Weg zum Wasserfall führt durch faszinierende, tropische Vegetation, die Wanderung ist Erholung und Entspannung pur.

Ein ruhiger Fluss fließt durch eine grüne Landschaft mit bunten Blumen und einem überdachten Holzplatz im Hintergrund.
Ein schmaler Wasserfall stürzt durch dichten Dschungel in einen ruhigen, von Steinen gesäumten Pool.

Vorbei an kleinen Picknick-Pavillons führt der Pfad weiter am Bach entlang. Am Ende des Trails erreicht man schließlich den Kalibendo Wasserfall. Anschließend ging es zum Abendessen zurück Richtung Unterkunft.

Fahrt zum Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark:

Am nächsten Morgen stand eine etwa sechsstündige Autofahrt zum Vulkan Gunung Bromo an. Dieser liegt im Nationalpark Bromo-Tengger-Semeru. Auf dem Weg dorthin gab es noch einen kurzen Stop am Abfluss des Ijen Kratersees.

Klares Wasser spiegelt die umgebenden Felsen und Bäume wider, während ein sanfter Wasserfall in den Hintergrund fließt.
Grüne Pflanzenrahmen um eine trockene, sanfte Hügellandschaft mit bewaldeten Bergen und klarem, blauem Himmel.
Eine ländliche Szene mit einem weißen Gebäude im asiatischen Stil, umgeben von grünen Bäumen und sanften Hügeln unter klarem Himmel.

Ein letzter Blick auf den Gunung Ijen bevor es weiter in Richtung Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark geht.

Ankunft am Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark:

Bei Ankunft am Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark war es schon fast dunkel. Nach dem Einchecken im Hotel stand die Beobachtung der Milchstraße auf dem Programm, bevor es zurück in die Unterkunft ging.

Die Silhouette des Vulkans Bromo hebt sich vor einem dramatischen Abendhimmel ab, Lichtspuren von Fahrzeugen ziehen sich durch das Sandmeer.
Nächtliche Stimmung am Vulkan Bromo mit Lichtspuren von Fahrzeugen im dunklen Sandmeer und einem hell leuchtenden Licht am Horizont.
Ein klarer Nachthimmel mit unzähligen funkelnden Sternen und der Milchstraße, während im Hintergrund ein Vulkan glüht.

Es war ein faszinierender und majestätischer Anblick, die Milchstraße über dem glühenden Vulkan Semeru zu sehen. Für den nächsten Morgen ist angedacht, den Sonnenaufgang über der Caldera zu beobachten.

Über Nacht ist der Himmel klar geblieben und so bot sich ein unvergesslicher Sonnenaufgang vom Aussichtspunkt Kingkong Hill aus über den gesamten Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark. Am Nachmittag war Ausruhen angesagt und es war angedacht, den Sonnenuntergang am Aussichtspunkt Mentingen Hill, 500 Meter vom Hotel entfernt, anzuschauen.

Leider hat das Wetter zum Sonnenuntergang nicht mehr wirklich mitgespielt und es zog dichter Nebel auf, der jeglichen Blick zur Sonne verwehrte. Nach dem Abendessen war es wieder Zeit, früh schlafen zu gehen, denn für den nächsten Morgen war nach Sonnenaufgang die Besteigung des Bromo und die Rückfahrt nach Bali auf dem Tagesplan.

Die Wanderung zum Krater des Vulkans Gunung Bromo:

Kurz nach Sonnenaufgang bot sich am nächsten Morgen ein einmaliger Blick vom Hotel aus über die Caldera in Richtung des Vulkans Gunung Bromo. Der Nebel des Vorabends hat das komplette Becken gefüllt. Der Bromo gab im Hintergrund Rauchzeichen.

Rundreise Bali East Java

Noch vor dem Frühstück, bevor sich der Nebel verzogen hatte ging es mit dem Jeep über das Aschefeld in Richtung des Vulkans Gunung Bromo. Den letzten Kilometer geht es entweder zu Fuß oder mit einem Pferd zum Krater.

Eine Reihe von bunten Geländewagen steht auf sandigem Boden, im Hintergrund sind sanfte Hügel und Nebel zu sehen.
Eine weite, sandige Fläche mit Fußabdrücken und vereinzelten Menschen, umgeben von sanften Hügeln und klarem Himmel.

Obwohl es ein absoluter Traumtag war, traten bisweilen stürmische Böen auf, eine Staubschutzmaske und Sonnenbrille sind hier sehr empfehlenswert. Festes, hohes Schuhwerk ist vorteilhaft, will man nicht ständig die Vulkanasche aus den Schuhen leeren müssen.

Eine steile, mit Geländer gesäumte Steintreppe führt zahlreiche Besucher zum Kraterrand des Vulkans Bromo hinauf.
Ein weitläufiger Krater mit steilen, schroffen Wänden, aus dem Dampf aufsteigt, unter einem klaren, blauen Himmel mit wenigen Wolken.

Der Anstieg zum Krater führt über eine schmale, steile und mit Asche überzogene Treppe. Oben angekommen sieht man den mächtigen Krater des Bromo, der ein Geräusch wie ein startender Jet von sich gibt.

Ein Sandwirbel tanzt über die graue, trockene Landschaft, umgeben von hügeligen, bewaldeten Bergen unter einem klaren blauen Himmel.

Nach Besichtigung des Kraters und der Wanderung durch die Aschewüste des Gunung Bromo ging es zum Frühstück zurück ins Hotel. Nach dem Auschecken war die etwa 6-Stündige Rückfahrt auf die Insel Bali angesagt.

Zurück auf Bali - das Mimpi Resort Menjangan:

Pünktlich zum Abendessen war das nächste Ziel, die Unterkunft Mimpi Resort Menjangan erreicht. Eigentlich war für den nächsten Tag ein Tauchausflug geplant. Der musste jedoch wegen des besagten Bali-Bellis verschoben werden. Folglich war dieser Tag quasi ein Ruhetag in der Hotelanlage.

Eine grüne Tür in einem Garten mit üppigen Pflanzen und einem gepflasterten Weg aus Steinen, umgeben von tropischer Vegetation.
Ein gemütliches Schlafzimmer mit einem Bett, umgeben von einem weißen Moskitonetz, warmem Licht und einem rustikalen, strohgedeckten Dach.

Die Hotelanlange bietet alleine genug, um mehrere Tage ausfüllen zu können. Das Frühstück, Mittag- und Abendessen kann man direkt am Wasser genießen, ein Bad in einer heißen Quelle, welche zum Teil mit den Zimmern verbunden ist, oder eine Massage mit Spa lassen die Zeit kurzweilig werden.

Grüne Gärten umgeben eine Gruppe von eleganten, strohgedeckten Villen, darunter blühende Sträucher und ein kleiner Teich.
Eine malerische Küstenlandschaft mit klarem Wasser, umgeben von üppigem Grün und kleinen Booten an einem Steg.

Vom Hotel aus lassen sich ebenfalls Tauchfahrten in eines der schönsten Tauchgebiete Balis unternehmen - sofern man möchte und die Gesundheit mitspielt.

Nachmittags war es bereits wieder Zeit zum Auschecken und die Fahrt ging weiter in Richtung Munduk.

Unterwegs gab es guten Kaffee und es war die Besichtigung des Munduk-Wasserfalls eingeplant.

Ein schmaler Weg mit Erd- und Steinbelag führt durch üppige grüne Vegetation zu einem einladenden Café mit einer Holztafel.
Ein hoher, schmaler Wasserfall stürzt zwischen dicht bewachsenen, moosbedeckten Felswänden in einen kleinen Bachlauf.

Die Unterkunft Puri Lumbung Cottages in Munduk:

Die Rundreise geht weiter in Richtung Munduk. Ziel war die Unterkunft Puri Lumbung Cottages in Munduk.

Traditionelle balinesische Holzhäuser umgeben von üppiger Vegetation, einem kleinen Teich und blühenden Pflanzen unter klarem Himmel.
Grüne Reisfelder und traditionelle Häuser sind von üppigem Baumbestand umgeben, während lange Schatten durch die Sonne entstehen.

Mitten in herrlich angelegten Reisterrassen liegen verstreut die kleinen Hütten der Unterkunft. Ein hervorragendes Frühstück ist inbegriffen. Das hoteleigene Restaurant bietet ebenfalls ausgezeichnetes Mittag- und Abendessen.

Tropische Landschaft mit üppigen Palmen und sattem Grün, während die Sonne in sanften Farben am Horizont untergeht.
Ein beleuchtetes, rustikales Restaurant mit Pflanzen und einer roten Fahne steht an einer kurvigen Straße bei Dämmerlicht.

Nach dem Einchecken war es genau die richtige Zeit, um auf einem Spaziergang in der Umgebung, den Sonnenuntergang und den Einbruch der Dunkelheit zu beobachten. Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück und dem Auschecken, war eine Wanderung durch den Urwald Balis geplant.

Ein tropischer Garten mit einem wurzelbewachsenen Schild mit der Aufschrift „Welcome to the Jungle“, umgeben von bunten Blüten und Palmen.
Ein klarer See spiegelt die umgebenden grünen Wälder wider, während traditionelle balinesische Tempel im Hintergrund sichtbar sind.

Hat man den tropischen Urwald durchquert, gelangt man an den See Danau Tamblingan. Von dort setzt man mit einem kleinen Boot über zum Hindutempel Pura Ulun Danu Tamblingan, einer kleinen Tempelanlage direkt am See.

Ein klarer blauer See umgeben von üppigem Grün und sanften Hügeln unter einem strahlend blauen Himmel.

Mit dem Auto ging es im Anschluss weiter, an den grünen Seen entlang zur Tempelanlange Pura Ulun Danau Beratan, eine der bekanntesten Tempelanlagen Balis. Unterwegs, von oberhalb des Sees Danau Buyan hat man einen fantastischen Blick über die Seen. Im Hintergrund ist bei klarem Wetter der Vulkan Gunung Agung zu sehen.

Der Wassertempel Pura Ulun Danu Bratan mit seinen mehrstöckigen Pagodendächern am Seeufer, im Vordergrund blühen leuchtend rote Blumen.
Ein malerischer Tempelkomplex mit mehreren pagodenartigen Türmen, umgeben von blühenden Gärten und einem ruhigen Gewässer, vor einer bergigen Kulisse.

Die Tempelanlange Pura Ulun Danau Beratan liegt am Ufer des Sees Danau Beratan und ist für mich, nicht nur auf Grund der Bekanntheit, sondern vielmehr auf Grund der Lage mit dem Bergpanorama im Hintergrund, eine der schönsten Tempelanlagen auf der Insel Bali.

Die Unterkunft Kamandalu Ubud:

Das nächste Ziel war Ubud, wo die Unterkunft Kamandalu Ubud reserviert war.

Elegantes Zimmer mit einem gemütlichen Sofa, bunten Kissen, einem stilvollen Tisch und sanfter Beleuchtung unter einem geflochtenen Dach.
Ein überdachtes Freiluftbett mit weißen Kissen in einem beleuchteten Pavillon mit Reetdach bei Nacht.
Ein einladender Poolbereich mit Palmen, traditionellen balinesischen Gebäuden und Sonnenliegen unter einem klaren blauen Himmel.

Das Kamandalu Ubud ist ebenfalls ein fantastisches Hotel zum Wohlfühlen und Genießen. Am hoteleigenen Pool befinden sich Restaurants mit vorzüglichem Essen. Es wird auch ein hervorragendes Frühstück angeboten. Wer möchte kann sich in einem separaten Pool das Essen im Wasser servieren lassen.

Sehenswertes in und um Ubud:

Prächtiger balinesischer Tempel mit kunstvoll verzierten Steinfassaden und einer steinernen Treppe, unter einem klaren Himmel.
Ein kunstvoll geschnitztes steinernes Torbogen-Tor mit Wächterstatuen, durch das Fahrzeuge auf einen Platz einfahren.

Die Gegend um Ubud hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Unter anderem der historische Ubud Palace ist architektonisch ein echter Hingucker. Wer will, kann auf dem Ubud Markt traditionelle indonesische Souvenirs kaufen.

Menschen entspannen in einem klaren Wasserbecken, umgeben von grünen Bäumen und traditionellen, gelben Sonnenschirmen.

Spirituell geht es am Wassertempel Tampak Siring weiter. Hier kann man in glasklarem Quellwasser seinen Körper reinwaschen - natürlich nur, wer die traditionelle Gebetskleidung trägt.

Luftaufnahme eines balinesischen Dorfes mit traditionellen Tempeldächern, umgeben von tropischer Vegetation und Bergen im Hintergrund.
Zwei Frauen in traditioneller Kleidung gehen eine steinerne Treppe hinunter, umgeben von grüner Landschaft und balinesischer Architektur.
Traditionelle balinesische Tempel mit kunstvollen Dächern aus Schilfrohr und farbenfrohen Verzierungen, umgeben von tropischer Vegetation.

Weniger religiös, aber kulturell genauso interessant war die Besichtigung eines alten balinesischen Dorfes. Zu sehen, wie die Bewohner früher und aktuell noch hier leben ist beeindruckend. Jedes der Häuschen hat seinen eigenen Tempel auf dem Grundstück mit integriert. Hier wird deutlich, wie wichtig der Glaube auf Bali ist.

Grüne Hügel mit dichten Wäldern und zwei majestätischen Vulkanen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.
Eine schaukelnde Person blickt auf eine atemberaubende Berglandschaft mit Vulkanen und einem klaren blauen Himmel.

Weiter führte die Route über Kintamani, von wo aus man einen herrlichen Blick auf den Gunung Agung und Gunung Batur, die aktiven Vulkane Balis hat, zur Reisterrasse von Tegallalang.

Grüne, terrassierte Reisfelder mit Palmen und einem gewundenen Bachlauf, im Hintergrund eine Schaukel-Attraktion am Hang.
Schauende Menschen genießen eine Zipline über terrassierte Reisfelder, umgeben von hohen Palmen und üppiger grüner Vegetation.
Eine Verkostungsauswahl mit vierzehn kleinen Tassen verschiedener Kaffee- und Teesorten auf einem Holztisch mit Dschungelblick.

Umgeben von tropischem Wald, bewachsen mit Palmen liegt die Tegallalang Reisterrasse in hügeligem Gelände. Wer es sich zutraut, kann hier die berühmte Bali Swing, eine Schaukel hinaus über die Reisfelder, aufgehängt zwischen Palmen, ausprobieren. Zum Abschluss wartet hier die kulinarische Verkostung lokaler Kaffeeprodukte auf die Besucher. Nach der Kaffeeverkostung ging es für die letzten beiden Nächte zurück nach Kuta in die Unterkunft "The Anvaya Beach Resort Bali".

Die Südhalbinsel Balis:

Für den vorletzten Tag war eine Tour um die südliche Halbinsel Balis geplant. Vormittags wurde der verschobene Tauchgang nachgeholt, anschließend die einzelnen Sehenswürdigkeiten der Halbinsel besichtigt.

Tauchen auf Bali - Ein faszinierendes Erlebnis

Ein Taucher mit Ausrüstung schwebt über einem versunkenen Schiffswrack, umgeben von aufsteigenden Luftblasen.

Nach dem Frühstück im Anvaya Beach Resort begann die Tour in Richtung der Südhalbinsel Balis, der Nusa Dua und das erste Etappenziel war der nachzuholende Tauchgang am Tanjung Benoa Beach.

Ein Taucher in einem Neoprenanzug umgeben von bunten Fischen schwimmt über den sandigen Meeresboden in klarem Wasser.
Zwei Clownfische schwimmen zwischen den langen, weißen Tentakeln einer Seeanemone in klarem, blauem Wasser.

Auch für absolute Neulinge ist es eine tolle Erfahrung, ein echtes Abenteuer, die Unterwasserwelt einmal hautnah zu erleben und die Artenvielfalt der Meere mit eigenen Augen zu sehen. Zudem stellt man schnell fest, dass Tauchen ein ziemlich anstrengender Sport ist.

Sightseeing auf Balis kleiner Südhalbinsel

Die monumentale Garuda-Wisnu-Kencana-Statue erhebt sich hoch über einer felsigen Anhöhe vor blauem Himmel.

Nach dem Tauchgang war die nächste Sehenswürdigkeit, die GWK-Statue auf dem Plan. Für mich persönlich ein Ziel, das man nicht unbedingt auf dem Reiseplan haben muss. Die GWK Statue ist das Wahrzeichen Balis, eine Statue ähnlich der Freiheitsstaute von New York. Zum Zeitpunkt meines Besuchs war eine Besichtigung nicht möglich. Vielleicht bietet der Innenraum der Statue ja mehr, als es von außen den Anschein macht.

Ein sonniger Strand mit goldfarbenem Sand, umgeben von grünen Bäumen, wo Menschen unter Sonnenschirmen entspannen und im Wasser schwimmen.
Eine versteckte Bucht mit felsigen Klippen und feinem Sandstrand, an dem sich Besucher entspannen und ein Mann ein Selfie macht.

Nachmittags führte die Tour zum Padang Padang Beach, einem kleinen, schönen Strand unterhalb felsiger Klippen. Nicht zu überlaufen und ein schönes Plätzchen zum Verweilen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen. Nach der Pause am Strand war die letzte Sehenswürdigkeit der Reise auf dem Programm. Die Tempelanlage von Uluwatu.

Bunte Bougainvillea blüht am Rand einer Klippe, die sanft ins glitzernde Meer abfällt, unter klarem, blauem Himmel.
Bunte Bougainvillea blüht vor einer Klippe, hinter der traditionelle balinesische Architektur und strahlend blauer Himmel sichtbar sind.

Die Tempelanlage von Uluwatu ist ebenfalls ein Tempel im traditionell balinesischen Stil. Besonders macht ihn die Lage, relativ ausgesetzt an der Steilküste im äußersten Südwesten Balis gelegen. Besonders aufpassen sollte man hier auf die wild lebenden Affen, die einem alles streitig machen, was nicht sicher verstaut ist.

Der letzte Tag, Tag der Abreise:

Der letzte Tag war zur freien Verfügung vorgesehen, ohne festes Programm. Vormittags war Zeit zum ausgiebigen Frühstücken und Relaxen im Hotel und das Gepäck wurde für den Rückflug am Abend vorbereitet.

Eine Fleckenmusang-Zibetkatze (Luwak) sitzt neugierig auf einem Metallkäfig in einem Verkaufsraum.

Nachmittags ging es zum Shopping. Zufällig gab es in einer der nahegelegenen Malls noch einige Luwaks, Schleichkatzen, die für die Gewinnung des teuren Luwak Kaffees genutzt werden, zu sehen.

Am Strand stehen rote Sonnenschirme, während entspannte Menschen in bunten Stühlen unter Palmen sitzen.
Ein Surfer trägt sein Surfbrett über dem Kopf am Strand entlang, während im Hintergrund weitere Wellenreiter im Wasser sind.

Anschließend war Entspannen und Flanieren entlang der Strände vom Kuta Beach bis hoch zum Double Six Beach angesagt.

Silhouetten von Menschen am Strand vor einem leuchtend orangefarbenen Sonnenuntergang, der sich im nassen Sand spiegelt.

Hier gab es zum Abschied noch einen traumhaften Sonnenuntergang zu sehen, bevor es nach dem Abendessen zurück zum Flughafen ging und der Rückflug nach Peking abhob.

Fazit:

Bali & East Java in 12 Tagen war ein Traum. Wirklich anstrengend waren die ersten Tage auf Java mit der Besichtigung der Vulkanlandschaften. Dennoch entschädigten die Eindrücke für die Strapazen.

Ruhiger und entspannter, auch dank der tadellosen Hotels ging es auf Bali mit kulturellen, spirituellen und kulinarischen Highlights weiter. Abgerundet und eingebettet in atemberaubend schöne Landschaft und Natur war die Reise, auch dank der perfekten Vororganisation ein unvergessliches Erlebnis.

Gut und gerne könnte man die Dauer auf 14 Tage oder gar drei Wochen ausdehnen, trotzdem hat diese Reise meine Erwartungen deutlich übertroffen.

Dieser Bericht ist Teil meiner Serie Reiseberichte aus Südostasien – dort findest du alle Länder im Überblick.

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