Yunnan – Eine Rundreise von Kunming über Dehong nach Pu’er

Yunnan - Eine Rundreise von Kunming über Dehong nach Pu'er - Reiseplanung:

Für die Rundreise von Kunming über den autonomen Bezirk Dehong nach Pu'er waren neun Tage geplant. Im März ist die angenehmste Jahreszeit, um den tropischen Teil der Provinz Yunnan zu bereisen.

Um möglichst wenig Zeit zu verlieren, erfolgte Anreise nach Kunming am späten Abend von Peking aus. Die Flugzeit beträgt etwa vier Stunden. Der Rückflug erfolgte von Pu'er nach Beijing.

Sowohl die Stadt Mangshi im autonomen Bezirk Dehong als auch die Stadt Pu'er sind ebenfalls am besten mit dem Flugzeug erreichbar.

Kunming, die Hauptstadt der Provinz Yunnan:

Die Ankunft in Kunming war spät abends. Deshalb war für die beiden Nächte in Kunming das Borrmann Hotel in der Nähe des Flughafens optimal. Zudem war der Weiterflug nach Mangshi früh am Morgen geplant. Um Zeit in Kunming optimal zu nutzen, entschied ich, mir am Nachmittag den Dianchi See von den westlichen Bergen aus anzusehen. Den See und die Berge erreicht man bequem, vom Flughafen aus, mit der U-Bahn.

Bunte Blumenarrangements und Menschen in lebhaften Farben stehen vor einem beeindruckenden Tor in einer grünen Parklandschaft.

Die Gegend um die westlichen Berge, die auf Grund ihrer Form auch "Schlafende Buddha Berge" genannt werden, eignet sich hervorragend für einen ausgedehnten Frühlingsspaziergang.

Eine Gruppe von Menschen in farbiger Kleidung steht vor einem Tor mit chinesischen Schriftzeichen, während eine Statue eines Kriegers an einem Felsen lehnt.
Bunte Laternen hängen an einem farbenfrohen, traditionellen Gebäude, während Menschen entlang des Weges spazieren.
Ein traditionelles chinesisches Gebäude mit einem gewölbten, ziegelgedeckten Dach und bunten Verzierungen, umgeben von Bäumen und Besuchern.

Neben traditionellen Gebäuden und farbenprächtigen Korridoren finden sich auch ein paar Tempelanlagen in den Bergen. Leider war auf Grund der etwas dampfigen Luft der Dianchi See von oben nur sehr spärlich zu erkennen.

Drei Kinder in traditioneller Kleidung, zwei in goldenen Gewändern und eines in einem bunten Oberteil, spielen auf einer Straße.
Ein Fotograf lichtet eine junge Frau in traditioneller roter Hanfu-Kleidung mit Fächer unter Trauerweiden an einem Kanal ab.
Ein malerischer Park mit einem traditionellen Pavillon, blühenden Bäumen, bunten Blumen und Besuchern in historischer Kleidung.

Von den westlichen Bergen aus ging es am späten Nachmittag in Richtung der Innenstadt. Am Campus der Universität und in den umliegenden Parks waren zahlreiche lokale Kinder und Jugendliche in traditionellen Gewändern unterwegs, um die Frühlingstage für ein Fotoshooting zu nutzen.

Ein traditioneller Pavillon mit bunten Dächern steht umgeben von frischem Grün und gelben Blumen an einem ruhigen Gewässer.

Bei Sonnenuntergang wird es im März bereits deutlich kühler, die Parks leeren sich und die Nachtmärkte öffnen ihre Pforten.

Bunte Laternen hängen über einem belebten Markt, während Menschen in der Dämmerung unter einem geschmückten Tor hindurchgehen.
Ein gut beleuchteter Getränkestand mit einer Vielzahl von Flaschen und einem sitzenden Mann in einem Baseballcap.

Typisch für den Süden Chinas sind die Nachtmärkte. Bunt beleuchtet laden sie zum Flanieren und Probieren ein. Überall werden lokale Spezialitäten und Getränke aus aller Welt angeboten. Der ideale Ort um sich mit verschiedenen, kleinen Leckereien zu stärken und den Abend ausklingen zu lassen.

Am nächsten Morgen geht es mit dem Flugzeug weiter nach Mangshi, der Hauptstadt des autonomen Bezirks Dehong.

Das Hotel Phalaka in Mangshi:

Hoteleingang "Phalaka" mit geschwungenem asiatischem Dach, Palmen und einem Springbrunnen davor.
Im eleganten Hotellobby stehen zwei Gäste am Empfang, während ein dekorativer Brunnen im Vordergrund leise plätschert.

Als Ausgangspunkt zur Besichtigung der Stadt Mangshi, sowie für eine Fahrt durch den autonomen Bezirk Dehong habe ich für drei Nächte das Hotel Phalaka gebucht. Das moderne und luxuriös eingerichtete Hotel wurde 2020 eröffnet. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind entweder fußläufig oder bequem mit dem Taxi zu erreichen.

Hervorragende Restaurants befinden sich ebenfalls zahlreich in der näheren Umgebung der Unterkunft. Das im Zimmerpreis enthaltene Frühstücksbuffet ist reichhaltig und international.

Helle, moderne Wohnzimmereinrichtung mit einem beigen Sofa, einem Holztisch und einer großen Fensterfront, die Tageslicht hereinlässt.
Ein modernes Hotelzimmer mit einem großen Bett, stilvollen Lampen, warmen Holztönen und einem Fenster, das Tageslicht hereinlässt.

Die Zimmer sind großräumig, sauber und modern eingerichtet. Zudem verfügt die Hotelanlage über einen Außenpool, der bis in die Abendstunden genutzt werden kann.

Eine elegante Architektur mit traditionellen Elementen umgeben von Palmen und einem blauen Pool, beleuchtet von sanftem Nachtlicht.
Ein traditionell gestaltetes Gebäude mit leuchtender Beleuchtung und dekorativen Pflanzen, umgeben von einem ruhigen Platz bei Nacht.
Ein elegantes Gebäude mit asiatischer Architektur umrahmt von Palmen, beleuchtet unter dem Nachthimmel, mit einem glitzernden Pool im Vordergrund.

Abends kann man sich mit Schwimmen oder einem Spaziergang um die Hotelanlage die Zeit vertreiben. Kleine Shops, Cafés und Restaurants finden sich in den Seitenstraßen.

Mangshi, die Hauptstadt des autonomen Bezirks Dehong:

Eine elegante Holzfassade mit kunstvollen Fenstern wird von bunten Bougainvilleen in Töpfen und einem Stacheldrahtzaun umrahmt.
Ein mit bunten Blumen bepflanzter Weg führt zu einem traditionell gestalteten Haus mit einem gefliesten Dach und roten Laternen.

Nach dem Check-In im Hotel am späten Vormittag begann die Entdeckungstour durch Mangshi. Vorbei an interessanten Gebäuden und den tropischen Gärten einiger Restaurants geht es in Richtung des Stadtzentrums.

Grüne Bäume und blühende Blumen umgeben einen weitläufigen Platz mit modernen Gebäuden im Hintergrund und Spaziergängern.
Eine Gruppe älterer Menschen sitzt auf kleinen Hockern und spielt Brettspiele unter einem großen Baum in einer belebten Stadt.
Eine Gruppe älterer Männer versammelt sich um ein Schachbrett mit runden Spielsteinen auf einem Holzsteg, während die Sonne scheint.

Am Stadtplatz angekommen wird es lebhaft. Hier treffen sich an den Wochenenden die Menschen um sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen zu vertreiben. Neben Karten- und Brettspielen werden auch traditionelle Spiele wie Majiang und chinesisches Schach gespielt.

Gesellschaftliche Unterhaltung erfreut sich im ganzen Land großer Beliebtheit. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Spiele weggepackt und es wird zum gemeinsamen Tanzen übergegangen.

Ein großer Baum mit gelblichen Blättern steht vor einem orangefarbenen Bauzaun, umgeben von geparkten Autos und leicht bewölktem Himmel.
Eine Frau in bunter Kleidung fegt vor einem großen Baum mit goldenen Stupas und Grabsteinen in einer sonnigen Umgebung.
Ein goldener Stupa steht vor einem großen Baum, dessen Wurzeln eine kleine Statue in einer Nische umschlingen.

Nicht weit vom Stadtplatz entfernt stößt man auf einen kleinen Tempel der besonderen Art. Komplett eingewachsen von einem riesigen Baum, ist der Tempel weit über Mangshi hinaus, bekannt.

Bebautes Straßenbild mit Palmen, verschiedenen Geschäften und Fahrzeugen, darunter ein Lieferwagen und Motorräder, unter einem bewölkten Himmel.
Ein Verkaufsstand mit bunten Früchten, darunter Mangos und Äpfel, steht auf einer Straße bei Nacht, während ein Verkäufer daneben steht.

An den mit Palmen bewachsenen Straßen finden sich teils internationale Läden, während etwas abgelegener frisches Obst auf teilweise altertümlichen Gefährten zum Verkauf angeboten wird.

Golden beleuchteter Pavillon im Dai-Stil mit spitzem Turm bei Nacht auf einem großen Platz, umgeben von Bäumen.
Ein prächtiger, goldener Torbogen mit filigranen Verzierungen und Elefanten-Statuen, beleuchtet bei Nacht vor einer parkähnlichen Kulisse.

Auch bei Dunkelheit sind die buddhistischen Bauwerke in der Stadt sehenswert und beeindruckend.

Rote Laternen beleuchten die Fassade eines traditionellen Hauses, während mehrere scooters davor parken und Pflanzen im Vordergrund stehen.
Ein malerischer Weg schlängelt sich durch einen blühenden Garten mit bunten Blumen und sanfter Beleuchtung unter einem klaren Nachthimmel.
Ein schmaler Weg führt durch einen üppigen Garten mit bunten Pflanzen und Laternen zu einem gemütlichen Sitzbereich im Hintergrund.

Nach einer ausgedehnten Entdeckungstour zu Fuß durch die Stadt Mangshi, war es Zeit für eine Stärkung.

Gedeckter runder Tisch mit yunnanesischen Gerichten: scharfer Fleisch-Gemüse-Topf, gebratene Nudeln, Teekanne und Fruchtsaft.

Mitten im herrlichen Garten des Restaurants lassen sich die Spezialitäten der Yunnan-Küche am besten genießen.

Im Vordergrund stehen zwei steinerne Elefantenstatuen, dahinter ein prachtvolles, orangefarbenes Gebäude mit traditioneller Architektur und palmengesäumtem Garten.
Ein silberner Jet mit der Nummer 87410 steht auf einem gepflasterten Weg, umgeben von grünen Bäumen und bunten Blumen.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Taxi in Richtung goldener und silberner Pagode, den Hauptsehenswürdigkeiten von Mangshi.

Unterwegs bot es sich an, den Tropischen Garten mit seiner sehenswerten Architektur zu besuchen.

Ein prächtiger Pfau entfaltet sein farbenfrohes Federkleid mit leuchtend blauen und grünen Augenmustern vor einer steinernen Wand.

Einer der dort lebenden Pfauen nutzte die Gelegenheit und stellte sich für ein Foto in Pose.

Danach fuhren wir mit dem Taxi zum eigentlichen Highlight der Stadt - den beiden, auf einer Anhöhe gelegenen Pagoden.

Die goldene und die silberne Pagode von Mangshi:

Goldene Drachenfiguren winden sich um eine Treppe, die zu einem prächtigen Tempel mit goldenen Stupas und umstehenden Buddha-Statuen führt.

Wahrlich ein grandioser Anblick, wenn man vor der Treppe hinauf zu der goldenen Pagode blickt. Nicht allein die Größe, sondern auch die zahlreichen Verzierungen und die Liebe zum Detail machen dieses Gebäude besonders. Eine Besichtigung ist ein Muss, wenn man in Mangshi unterwegs ist.

Ein prächtig verzierter Elefant mit goldenem Geschirr steht vor üppigem Grün und Palmen unter einem bewölkten Himmel.
Prunkvolle goldene Pagode mit mehreren Türmen unter einem bewölkten Himmel, umgeben von grüner Vegetation.

Über die Treppe nach oben können zahlreiche weitere Details entdeckt werden. Unter anderem auch Elefanten, die als heilige Tiere des Buddhismus gelten.

Oben angekommen, zeigt sich die Pagode in ihrer ganzen Pracht.

Prächtige goldene Pagode mit filigranen Verzierungen und Stufen, umgeben von grünen Pflanzen und einem bewölkten Himmel.
Ein schlafender Buddha mit goldenem Gewand liegt vor einer bunten Wandmalerei, umgeben von kleinen Pflanzen in Töpfen.

Auch das Innere der Pagode kann besichtigt oder zum Beten genutzt werden. Wer die Pagode betreten möchte, muss sich vorher die Schuhe ausziehen. Der Innenraum darf nur barfuß betreten werden.

Eine prachtvolle, weiße Pagode mit goldener Spitze steht im Vordergrund eines gepflegten Gartens, umgeben von grünen Bäumen und Blumen.
Rundreise Yunnan Kunming Dehong Pu'er

Nicht weit von der goldenen Pagode entfernt, befindet sich auf einem weiteren Hügel, die silberne Pagode.

Ein kleiner, gepflegter Park führt direkt zur Pagode, von wo aus man bei guter Sicht einen herrlichen Sonnenuntergang beobachten kann.

Eine beeindruckende, beleuchtete Pagode mit vielen Türmen und filigranen Details, umgeben von einem sanften Abendhimmel.
Ein prächtig beleuchteter Tempel thront auf einem Hügel, umgeben von dunkler Nacht und vereinzelten Lichtern in der Landschaft.

Nach Einbruch der Dunkelheit werden die beiden Pagoden festlich beleuchtet und sind dann bereits von der Stadt aus sichtbar.

Eine prachtvolle, goldene Tempelanlage erstrahlt bei Nacht, umgeben von kunstvoll gestalteten Pflanzen und leichten Schatten.

Bei Nacht mindestens genauso beeindruckend wie bei Tag - die goldene Pagode in der Stadt Mangshi.

Tagesfahrt durch den autonomen Bezirk Dehong:

Mit einem vom Hotel Phalaka organisierten Fahrer ging es nach dem Frühstück auf Rundfahrt durch den autonomen Bezirk Dehong bis an die Grenze zu Myanmar.

Ein malerischer Wasserfall stürzt inmitten üppiger, grüner Bäume über eine felsige Klippe, umgeben von trockenem Laub.

Unterwegs findet man tropische Parks mit beeindruckenden Wasserfällen. Ein Besuch ist durchaus lohnenswert.

Ein malerischer Garten mit einem Holzsteg, umgeben von üppigem Grün, Felsen und einem kleinen Teich vor einem traditionellen Gebäude.
Ein üppiger Garten mit bunten Pflanzen, einem kleinen Wasserlauf und Holzbrücken, umgeben von tropischem Grün und Lichtstimmung.
Ein elegantes Tischarrangement mit einem großen Fischgericht, Lachs, Gemüse und einer goldenen Teekanne in einem gemütlichen Ambiente.

In der Grenzstadt Ruili finden sich hervorragende Restaurants, in denen man sich zu Mittag stärken kann.

Anschließend fuhren wir weiter an die Grenze zu Myanmar.

Mehrere Fahrzeuge fahren auf einer breiten Straße, während ein Lkw Dampf ausstößt und die Umgebung bewässert.
Eine belebte Platzsituation vor einem imposanten, asiatisch inspirierten Gebäude mit goldenen Dächern und zahlreichen Besuchern.

Interessant zu sehen sind die Bewässerungsfahrzeuge, welche die Bäume am Straßenrand durch künstlichen Regen mit Wasser versorgen.

Kurz darauf ist die Grenze zu Myanmar erreicht, die aber auf Grund der Pandemie nur in absoluten Ausnahmefällen passiert werden kann.

Aussicht auf grüne Felder, traditionelle Holzgebäude am Wasser und eine goldene Pagode umgeben von Bäumen und Sträuchern.

Ebenfalls nahe der Grenzstadt Ruili findet sich ein buddhistischer Park, der direkt am Grenzzaun zu Myanmar liegt. Von eine Glasbrücke aus, bekommt man einen tollen Überblick.

Die Ansiedlung rechts oben im Foto gehört bereits zu Myanmar. Im Anschluss brachte uns der Fahrer zurück zur Unterkunft in Mangshi. Unterwegs mussten wir noch einige, pandemiebedingte Kontrollen über uns ergehen lassen, so dass wir das Hotel erst bei Dunkelheit erreichten.

Tagesfahrt von Mangshi nach Tengchong:

Bunte Felder in verschiedenen Grüntönen und leuchtendem Gelb erstrecken sich unter einem klaren Himmel mit sanften Hügeln im Hintergrund.
Mann mit blauer Hemd steht in einem Erdbeerfeld und hält einen Korb mit frischen Erdbeeren vor einer grünen Landschaft.

Die Fahrt von Mangshi nach Tengchong führt uns zunächst durch ländliche Gegenden.

Neben blühenden Rapsfeldern finden wir auch eine kleine Erdbeerplantage, wo man die fruchtig, frische Wegzehrung selbst pflücken kann.

Ein schmaler Weg, gesäumt von roten Laternen, führt durch eine grüne Landschaft unter blauem Himmel.
Ein kleines, rustikales Verkaufsstand mit grüner Markise, umgeben von Pflanzen und Steinen, bei sonnigem Wetter.

Anschließend besichtigen wir ein altes Minderheitendorf und lernen das typische Leben dort kennen. Passend zur Mittagszeit kann man hier, in einem der kleinen Restaurants des Dorfes, frisch zubereitete Gerichte probieren.

Für den Nachmittag ist ein Besuch der heißen Quellen in vulkanisch aktivem Gebiet geplant. Anschließend fahren wir gegen Abend weiter in die Altstadt von Tengchong, zur nächsten Unterkunft.

Vulkanisch heiße Quellen in Tengchong:

Sprudelndes Wasser fließt über moosbedeckte Felsen in einer sonnenbeschienenen, felsigen Landschaft.
Sprudelndes Wasser spritzt aus einer Felsformation in einer trockenen, bewaldeten Landschaft unter klarem Himmel.

Heiße, dampfende Bäche, meterhohe Heißwasser-Geysire und Schwefelgeruch in der Luft. Die vulkanische Aktivität in dem Gebiet ist hier deutlich zu sehen.

Eine steinerne Brücke führt über einen klaren Fluss, während ein traditioneller Pavillon mit rotem Dach in der grünen Landschaft steht.

Vorbei an typisch chinesischen Pavillons und über alte Steinbrücken geht es stetig bergauf zu den eigentlichen heißen Quellen.

Ein dampfender Kochtopf mit Strohdach steht im Vordergrund, während eine Menschenmenge in bunter Kleidung im Hintergrund zu sehen ist.
Ein Verkäufer sitzt unter einem Sonnenschirm neben einem heißen Quellbecken und bietet Eier und Erdnüsse in Körben an.

Am Gipfel, bei den heißen Quellen angekommen, erkennt man sofort den zusätzlichen Nutzen der freiwerdenden Energie. Hier werden mit Hilfe der vulkanischen Abwärme Eier gekocht und zum Probieren verkauft.

Ein dampfender, blauer Hotpot mit kunstvoll verzierten Steinrändern, umgeben von grüner Vegetation und einem Schriftzug im Hintergrund.
Sechs Frauen sitzen entspannt in Korbstühlen mit Füßen in Holzbecken, umgeben von roten Bändern und einer steinernen Wand.

Wem der Anstieg zu anstrengend war, findet hier eine Möglichkeit, seine Muskeln zu entspannen und einem Muskelkater vorzubeugen. Ein Fußbad im heißen Wasser löst die Verkrampfungen und sorgt für gute Durchblutung.

Die Altstadt von Tengchong:

Helles Schlafzimmer mit Holzfußboden, großem Fenster, dekorativen Vorhängen, einem roten Bettüberwurf und einer freistehenden Badewanne.
Helle Holzverkleidung in einem gemütlichen Raum mit TV, Badewanne, Teppich und großen Fenstern, die sanftes Licht hereinlassen.

Am Spätnachmittag erreichten wir Tengchong, wo ich für eine Nacht das Hotel Hetang Zhenmei Panoramic Holiday Inn reserviert habe. Nicht so luxuriös wie das Hotel Phalaka in Mangshi, dafür umso liebevoller eingerichtet. Sogar eine Badewanne mit Anschluss zur heißen Quelle ist im Zimmer integriert.

Das Frühstück ist relativ schlicht und typisch chinesisch, dafür bekommt man allerdings frischen Yunnan-Kaffee.

Den Yunnan-Kaffee kann man, falls er geschmeckt hat, auch abgepackt zum Mitnehmen direkt im Hotel kaufen.

Historische Gebäude mit chinesischer Architektur, zwei Personen gehen eine steile Straße hinunter, ein Lieferfahrzeug steht am Rand.
Eine Frau sitzt auf einem kleinen Stuhl vor einem Holzladen, in dem ein Musiker mit Instrumenten umgeben ist.

Nach dem Check-In in der Unterkunft war noch Zeit genug, die Altstadt von Tengchong zu erkunden, durch die schmalen Straßen und Gassen zu spazieren und die kleinen Lädchen anzuschauen.

Eine belebte Straße mit traditionellen Laternen, einem Teeladen und zwei Personen, die entspannt an einem Tisch sitzen.
Ein gemütlicher Teeladen mit offenen Holzregalen, gefüllt mit Teekannen und Tassen, und einer warmen, einladenden Atmosphäre.

Liebevoll eingerichtet sind die kleinen Lädchen in der Altstadt von Tengchong perfekt, um sich am Abend die Zeit zu vertreiben. Dazwischen findet man immer wieder kleine, aber feine Restaurants zum Einkehren.

Ein schmaler, beleuchteter Gang mit roten Laternen, traditionellen Tontöpfen und bunten Blumenarrangements in einer historischen Umgebung.

Einen Laden zum Kauf traditionell hergestellter Weine und Schnäpse findet man ebenfalls in einer der zahlreichen, kleinen Gassen.

Das Vogelschutzgebiet von Tengchong:

Weite, grüne Moorlandschaft mit flachen Gewässern, umgeben von sanften Hügeln und einem kleinen Dorf im Hintergrund.

Bevor für den Nachmittag der Weiterflug in das Teeanbaugebiet Pu´er geplant ist, nutzten wir die Zeit am Vormittag, um das Vogelschutzgebiet in Tengchong zu besuchen.

Ein kleines Boot fährt durch eine ruhige, wasserreiche Landschaft mit grünen, schilfbewachsenen Inseln unter einem klaren Himmel.
Ein ruhiger Fluss schlängelt sich durch eine grüne Landschaft, während ein kleines Boot mit Passagieren sanft darüber fährt.

In dem Sumpfgebiet, das entweder zu Fuß oder per Boot erkundet werden kann, sind zahlreiche seltene Vogelarten beheimatet. Mit etwas Glück bekommt man sie ab und an auch zu sehen.

Leider war es an diesem Tag windig und kühl, sodass die Vögel nur aus der Ferne und meist im Flug zu sehen waren.

Eine fröhliche Person in rotem Gewand reitet auf einem weißen Yak und winkt, während im Hintergrund ein ruhiger See und Berge zu sehen sind.

Wer möchte, kann sich gegen Entgelt mit einem weißen Yak vor der Bergkulisse fotografieren lassen.

Eine Gruppe von Frauen in traditioneller Kleidung mit bunten Kopfbedeckungen steht in einem modernen Flughafenbereich vor einem Informationsschild.

Dann war die Zeit für den Weiterflug gekommen. Mit einer Gruppe von Frauen im traditionellen Gewand der Minderheiten flogen wir vom Flughafen in Mangshi weiter nach Pu'er.

Im Urwald von Pu'er:

Ein rustikales Schlafzimmer mit Holzdetails, einem großen Bett, einem Tisch, zwei Stühlen und weißen Vorhängen, sanft beleuchtet.
Elegantes Badezimmer mit Holzelementen, zwei Steinwaschbecken, einer Badewanne und einer modernen Toilette, in warmem Licht.

Fernab der Stadt habe ich für zwei Nächte das Hotel Red Panda Manor Pu'er gebucht. Die kleinen Bungalows mit eigener Terrasse und geräumigem Wohn- und Schlaf-Bereich liegen mitten im Urwald von Pu'er.

Das Restaurant ist in etwa 15 Minuten zu Fuß oder bequem, mit einem der elektrischen Shuttlebusse zu erreichen.

Dort wird sowohl ein reichhaltiges Frühstücksbuffet als auch für Mittag- und Abendessen typische und gute Yunnan-Küche angeboten.

Zudem bietet das Hotel zahlreiche, interessante Aktivitäten, wie eine nächtliche Insektensuche oder die traditionelle Teeherstellung an.

Des Weiteren sind ausgedehnte, geführte Halbtages- oder Tagestouren durch den Urwald im Angebot. Diese werden in Absprache mit den lokalen Rangern kurzfristig genehmigt. Leider wurde uns der Zutritt wegen einer nahen Elefantenherde verwehrt.

Blühende, lila Pflanzen bedecken das feuchte Gelände vor sanften Hügeln, umgeben von üppigem Grün und einem klaren Himmel.
Grüne Teefelder erstrecken sich über sanfte Hügel, umgeben von bewaldeten Bergen unter einem nebligen Himmel.

Ein herrlicher Blick vom Restaurant über die Sumpflandschaft und über die Teeplantagen.

Vom Teeblatt zum Tee - Teepflücken in Pu´er:

Terrassierte Reisfelder erstrecken sich in sanften Wellen zwischen üppigen, grünen Hügeln unter einem bewölkten Himmel.
Grün gefächerte Reisterrassen erstrecken sich in welligen Linien zwischen dichten, üppigen Wäldern unter klarem Himmel.

Teepflücken in Pu'er ist etwas, das man sich nicht entgehen lassen darf. Der Pu'er-Tee ist weit über die Grenzen Chinas bekannt und die Erfahrung, diesen Tee selbst herzustellen, ist schon besonders.

Ein Arbeiter mit Strohhut erntet Teeblätter in einem grünen Teeplantagenfeld vor hügeliger Landschaft.
Zwei geflochtene Körbe stehen auf frischem, grünem Teeblatt, einer enthält eine orange Frucht, der andere ein paar grüne Blätter.

Mit Korb und Hut geht es los in das Tee-Feld, um Blättchen für Blättchen zu pflücken. Eine mühsame, aber auch entspannende Tätigkeit.

Neben Tee findet man auch Orangenbäume auf der Plantage. Die schmackhaften Früchte dürfen ebenfalls gepflückt und verzehrt werden.

Ein Teepflücker in einem grünen Feld trägt einen Korb und arbeitet bei sonnigem Wetter an einem steilen Hang.
Ein Mann hält einen großen Korb mit frischen grünen Blättern in einem rustikalen Raum mit holzähnlicher Architektur.
Ein Mann mit kurzem Haar und einem schwarzen Oberteil arbeitet konzentriert in einer großen Schüssel, umgeben von natürlicher Umgebung.

Nach gut zwei Stunden hat man eine ausreichende Menge gepflückt, um mit der weiteren Verarbeitung fortfahren zu können.

Nun muss der frisch gepflückte Tee gekocht werden, um eine gute Vortrocknung zu erreichen. Dabei müssen die Blätter ständig gut durchmischt werden, um nicht an der heißen Oberfläche des Kochers anzubrennen.

Ein runder Korb voller frischer, grüner Blätter steht auf einem Holzstuhl in einem hellen Raum mit Steinboden.
Grüner Tee liegt auf einem runden, geflochtenen Korb, umgeben von trockenen Blättern und Gras in einer sonnigen Umgebung.
Eine Verpackung mit frischen Kräutern in einer transparenten Tüte neben einem runden, hellen Behälter auf einem Holzuntergrund.

Abschließend wird der vorgetrocknete Tee für weitere 12 - 24 Stunden an der frischen Luft getrocknet, je nach Witterung.

Der dann fertige Tee ist bis zu 40 Jahre haltbar und darf selbstverständlich mit nach Hause genommen werden.

Zwei grüne Papageien mit grauen Köpfen sitzen auf einem verwitterten Baumstumpf in einer üppigen, grünen Umgebung.
Ein roter Panda mit einem freundlichen Gesichtsausdruck sitzt zwischen Bäumen und grünen Pflanzen im dichten Unterholz.
Ein schwarzer Gibbon sitzt entspannt auf einem verwitterten Baumstamm, umgeben von grünem Gestrüpp und natürlichem Licht.
Ein roter Panda mit auffälligen weißen Gesichtsmarkierungen steht auf einem Erdweg, umgeben von Bäumen und herabgefallenen Blättern.

Hat man Glück, kann man im Wald neben verschiedenen Vögeln und Affen auch die kleinen, possierlichen roten Pandas antreffen, die relativ unbeeindruckt von den Besuchern, ihres Weges gehen.

Nach zwei Tagen im Urwald war dann leider auch wieder die Zeit gekommen, zurück in die Stadt zu fahren. Nachdem der Flug nach Peking für früh am Morgen gebucht war, habe ich für eine Nacht das Mandy Boutique Hotel reserviert. Diese Unterkunft liegt direkt hinter der Startbahn des Flughafens von Pu'er.

Fazit:

Die Rundreise von Kunming über Dehong nach Pu'er in Yunnan war geprägt von kulturellen Highlights und unvergesslichen Erfahrungen.

Neben dem bunten Treiben am Campus und auf dem Nachtmarkt in Kunming, imposanten, buddhistischen Bauwerken in Mangshi, spektakulärer Landschaft und Natur in Tengchong war auch die Erfahrung, den bekannten Pu'er Tee selbst herstellen zu können, etwas ganz Besonderes.

Wer gerne etwas abseits der Haupttourismusrouten unterwegs ist, wird an diesen Orten fündig und für diejenigen ist diese Reise eine uneingeschränkte Empfehlung.

Dieser Bericht ist Teil meiner Serie China-Reiseberichte – dort findest du alle Regionen im Überblick.

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