Der Sunshine State Hawaii – Big Island

Der Sunshine State Hawaii - Reiseplanung und Anreise:

Für die Reise nach Hawaii waren 17 Tage geplant. Die Anreise erfolgte per Flug von Frankfurt, mit Zwischenstopp in Seattle auf die Insel Maui. Nach fünf traumhaften Tagen auf Maui war die Neugier auf Big Island groß. Ich war gespannt was die Hauptinsel Hawaiis alles zu bieten hat.

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Condor steht an einem Flughafen-Gate, im Hintergrund erstreckt sich das Vorfeld unter bewölktem Himmel.
Ein Flugzeug der Alaska Airlines steht am Gate, im Hintergrund ziehen dramatische Wolken über das Vorfeld, ein Schlepper wartet davor.

Die Ankunft auf Big Island:

Von Maui aus erreicht man den Flughafen von Hilo auf Big Island per Flugzeug nach etwa 25 Minuten in der Luft.

Für die Dauer des Aufenthalts habe ich ebenfalls einen Standard Mietwagen mit Abholung und Rückgabe am Flughafen gebucht.

Ein Flugzeug der Hawaiian Airlines mit lila Heckflosse steht auf Big Island unter blauem Himmel, davor betankt ein Tanklaster die Maschine.

Nach Ankunft in Hilo und Abholung des Mietwagens ging es Richtung Pahoa in die Leilani Estates, zur reservierten Unterkunft.

Die Unterkunft auf Big Island:

Für die Dauer des Aufenthalts habe ich das Hale Moana Bed & Breakfast gebucht.

Ein gelbes Ferienhaus im hawaiianischen Stil mit grünem Blechdach und gepflegtem Garten auf Big Island, umgeben von tropischen Pflanzen und Palmen.
Weitläufiger Garten mit gepflegtem Rasen, Bäumen und Palmen vor der Ferienunterkunft auf Big Island, im Hintergrund weitere Bungalows.

Die Unterkunft liegt in traumhaft ruhiger Lage mit einem herrlichen tropischen Garten. Einzig an das Gequake der wohl zu hunderten hier lebenden Frösche, muss man sich gewöhnen. Das von der Besitzerin liebevoll zubereitete Frühstück war jeden Tag exzellent.

Gedeckter Frühstückstisch auf der überdachten Veranda der Unterkunft mit Nüssen, Obst, Blumendekoration und Kaffeekannen.

Etliche der beim Frühstück angebotenen Früchte stammen aus dem eigenen Garten. Der ist nicht nur wegen seiner Größe, sondern besonders wegen der tropischen Pflanzen, ein Paradies.

Üppiger botanischer Garten auf Big Island mit Palmen, Bäumen und einem von Lavastein gesäumten Weg.
Nahaufnahme tropischer Pflanzen mit rosafarbenen Blütentrauben im dichten Grün eines Regenwaldgartens auf Big Island.
Ein kleiner brauner Laubfrosch klettert nachts an einer gelben Hauswand neben einer Glocke, Nahaufnahme.

Tragischerweise ist dieses Anwesen der Eruption des Vulkans Kilauea 2018 zum Opfer gefallen. Die Lava schob sich während des Ausbruchs meterhoch durch die Leilani Estates.

Tour zum Vulkan Kilauea, den aktivsten Vulkan auf Big Island:

Der Kilauea ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Von 1983 bis 2018 dauerte die letzte Eruptionsphase. Nach zweijähriger Ruhe setzte sich die Eruption 2020 fort.

Blick über ein schwarzes Lavafeld auf den rauchenden Krater des Kilauea-Vulkans auf Big Island, im Hintergrund der Pazifik.
Aussichtsplattform an den Steam Vents im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark, aus dem Boden aufsteigender Dampf zwischen Bäumen.

Die Gipfelhöhe von 1247 m des Kilauea ist im Gegensatz zu seiner Aktivität nicht besonders beeindruckend. Im Nationalpark angekommen erkennt man schon von Weitem aufsteigenden Rauch im Gipfelkrater des Vulkans.

Am Straßenrand findet man reihenweise sogenannte Steam Vents. Dies sind Dampfentlüftungsöffnungen, aus denen warmer bis heißer Dampf aus dem Vulkan entweicht.

Big Island Hawaii: Der Krater Halema'uma'u im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark mit sichtbarer glühender Lava und aufsteigenden Dampfwolken.
Nahaufnahme des Lavasees im Halema'uma'u-Krater mit leuchtend orangefarbener Lava und dichten Dampfschwaden.

Vom Jaggar Museum am Rand der Kilauea-Caldera, hat man einen fantastischen Blick. Von hier aus sieht man über das Vulkanplateau, den Halemaʻumaʻu Gipfelkrater und auf den Lavasee.

Tagesabhängig war der See unterschiedlich hoch mit Lava gefüllt und teilweise gar nicht sichtbar. An diesem Tag war er fast bis zum Rand gefüllt.

Weiter Blick auf den Halema'uma'u-Krater mit einer breiten Dampffahne, die über das Lavafeld zieht.
Aussichtspunkt am Kilauea-Krater im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark mit Infotafel, Farnen und Blick auf die rauchende Caldera.

Zur Stärkung, einer Pause oder für einen Kaffee kann man ins nahegelegene Volcano House einkehren. Auch von hier hat man einen tollen Überblick über den Kilauea. Für den Nachmittag war die Fahrt entlang der Chain of Craters Road hinunter bis ans Meer geplant.

Die Chain of Craters Road durch die Kraterlandschaft des Kilauea:

Die Chain of Craters Road ist eine Straße entlang verschiedener Ausbruchskrater, Lavafelder und -höhlen bis hinunter an die Küste. Sie beginnt hinter dem Vulcano House und mündet an der Küste in den Crater Rim Drive.

Dichter Regenwald mit hohen 'Ōhi'a-Bäumen und Baumfarnen entlang eines Wanderwegs im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark.

Unterhalb der Caldera, wo sich die Lava bereits in fruchtbaren Boden verwandelt hat, ist die Straße von unberührtem Tropenwald umgeben.

Der erste Stopp auf dem Weg ans Meer ist am Thurston Lava Tube, einem gigantischen Lavatunnel einer früheren Eruption.

Informationstafel zum Thurston Lava Tube (Nāhuku) im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark, umgeben von dichter Vegetation.
Ein Mann steht auf einem hölzernen Steg am Eingang der Thurston-Lava-Röhre, umgeben von hängenden Farnen und moosbewachsenem Fels.

Komplett von frischen Pflanzen eingewachsen, erreicht man den Eingang zum Thurston Lava Tube über eine Brücke.

Wie überall auf den Hawaiianischen Inseln, ist der Weg gut ausgeschildert und somit leicht zu finden.

Blick durch die goldbraun beleuchtete Thurston-Lava-Röhre mit glatten, gewölbten Wänden aus erstarrter Lava.
Weiterer Abschnitt der beleuchteten Lava-Röhre mit einer Person in der Ferne, die den gewundenen Tunnel durchquert.

Das Innere des mehr als zwei Meter hohen Tunnels ist spärlich ausgeleuchtet. Bisweilen tropft Wasser durch die Decke und die Wurzeln der Pflanzen bahnen sich Ihren Weg ins Innere der Röhre.

Faszinierend, mit welcher Gewalt sich die heiße Lava durch das Erdreich frisst. Der Thurston Lava Tube ist ein kurzer, etwa 20-minütiger Rundweg mit Parkplatz direkt an der Chain of Craters Road.

Küstenlandschaft auf Big Island mit windgebeugten Palmen, dem Pazifik und einer Rauchsäule am Horizont, wo Lava ins Meer fließt.
Der Holei Sea Arch, ein natürlicher Lavabogen an der Steilküste von Big Island, mit Brandungswellen und Infotafel im Hintergrund.

An der Küste angekommen, sieht man schon von weitem die säurehaltige Dampfsäule (Laze), welche die Lava beim hineinfließen in den Ozean verursacht.

Beim Blick über das Kliff kann man den Hōlei Seebogen entdecken, der auf natürliche Weise aus der erkaltenden Lava entstand.

Sonnenuntergang über der Chain of Craters Road auf Big Island, links steigt Rauch vom Lavaeintritt ins Meer auf.

Die Chain of Craters Road sowie der Crater Rim Drive sind ideale Orte um atemberaubende Sonnenunterhänge zu beobachten.

Durch den herabziehenden Rauch der aktiven Eruptionskrater Halemaʻumaʻu und Puʻu ʻŌʻō entsteht ein ganz besonderer Farbeffekt.

Nächtliche Nahaufnahme des Lavasees im Halema'uma'u-Krater mit hell aufleuchtender Lava und aufsteigendem Dampf.
Der glühende Krater Halema'uma'u bei Nacht unter Sternenhimmel, die Kraterwände leuchten rot.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft bot sich bei einem Zwischenstopp am Jaggar Museum ein unbeschreiblicher Blick. Der glühende und brodelnde Lavasee unter einmaligem Sternenhimmel.

Auf dem Maku'u Farmer's Market:

Der nächste Morgen startete leicht bewölkt. Ideal um sich am Morgen unter die Einheimischen auf dem Farmer´s Market zu mischen und das Verkaufsgeschehen zu beobachten.

Eingangsschild des Maku'u Farmers Market auf Big Island mit Öffnungszeiten, im Hintergrund der Parkplatz.
Besucher schlendern zwischen den Verkaufsständen des Maku'u Farmers Market auf Big Island.

Jeden Sonntag findet auf dem Weg von Leilani nach Hilo der Markt statt. Es werden vor allem Pflanzen, Obst und andere lokale Dinge angeboten.

Nahaufnahme eines grünen Anolis auf einem glänzenden Blatt im Garten auf Big Island.

Jeder Verkauf wird hier kritisch und sehr genau beäugt...

Nach einem Rundgang über den Markt war ein Abstecher zum Flughafen in Hilo geplant. Ich wollte mich bei den Anbietern für Rundflüge nach den Konditionen erkundigen.

Hubschrauber Rundflug über Big Island und den Kilauea:

Ein Hubschrauber vom Typ Bell 407 der Paradise Helicopters steht startbereit auf dem Landeplatz.

Das Wetter war gut und gerade noch ein Platz vorne im Cockpit zum Sonderpreis frei. Ich habe mich daher spontan für einen Rundflug mit der Bell 407 von Paradise Helicopters entschieden.

Der Start war bereits in 20 Minuten geplant, somit war der Rundflug ohne Zeitverlust ins Tagesprogramm integrierbar und so viel vorneweg:

Es war ein absolut traumhaftes und unvergessliches Erlebnis.

Luftaufnahme aus dem Hubschrauber über die Hänge des Mauna Loa mit Feldern und Ortschaften im Vordergrund.
Luftaufnahme des Mauna-Loa-Gipfels mit aufsteigendem Dampf, im Vordergrund dicht bewaldete Hänge auf Big Island.

Nach dem Abheben am Flughafen Hilo ging es mit Kurs auf den Kilauea über die Lavafelder vergangener Eruptionen. Am Horizont ist der Kilauea mit der Rauchsäule aus seinem Hauptkrater bereits erkennbar.

Weite Luftaufnahme über erstarrte Lavaströme mit dem Vulkan Mauna Loa am Horizont.

Der Blick nach hinten offenbart einen fantastischen Blick auf die Lavafelder des Mauna Loa und den Mauna Kea mit den Observatorien auf dem Gipfel.

Luftaufnahme des Kilauea-Iki-Kraters mit erstarrtem Lavaboden, umgeben von dichtem Regenwald und vereinzelten Gebäuden am Kraterrand.
Aus der Luft aufgenommene Rauch- und Dampfsäule, die aus dem Krater aufsteigt und sich in dichten Wolken verliert.

Nach kurzer Zeit überfliegen wir den Kilauea Iki, einen Krater, aus dem 1959 mehrere hundert Meter hohe Lavafontänen geschleudert wurden. Der Krater kann der Länge nach auf dem Iki Trail durchwandert werden.

Kaum haben wir den Iki Krater hinter uns gelassen, wird der Blick auf die Caldera am Gipfel des Kilauea frei. Aus dem Halemaʻumaʻu Krater entweicht ein Explosionspilz der leider die Sicht etwas trübt.

Blick von oben in den Krater Halema'uma'u mit sichtbarer glühender Lava am Rand des Lavasees, umgeben von Dampf.

Nichtsdestotrotz, der Blick aus der Luft auf die Caldera, den Halemaʻumaʻu und den Lava See ist gigantisch, faszinierend und majestätisch. Nach ein paar Runden um den Krater geht es weiter in Richtung des zweiten Ausbruchkraters, des Puʻu ʻŌʻō.

Luftaufnahme des Kraterrands mit gelben Schwefelablagerungen und einem kleinen Lavasee im Krater.
Nahaufnahme aus der Luft in den Lavasee mit glühenden Rissen und aufsteigendem Dampf über der dunklen Kruste.

Etwa 14 Kilometer vom Gipfelkrater Halemaʻumaʻu entfernt, befindet sich der wesentlich kleinere, aber nicht weniger spektakuläre
Puʻu ʻŌʻō Krater. Von diesem aus floss die Lava bei Kalapana in den Ozean ab.

Durch die geöffnete Seitenscheibe am Hubschrauber konnte man beim Überfliegen die entweichende Hitze der Eruption spüren.

Weites erstarrtes Lavafeld aus der Vogelperspektive mit aufsteigenden Dampfschwaden und der Küste im Hintergrund.
Luftaufnahme des Lavaeintritts ins Meer an der Küste von Big Island mit dichten weißen Dampfwolken über dem türkisfarbenen Wasser.

Nach einigen Runden um den Puʻu ʻŌʻō Krater änderten wir den Kurs entlang des Lavastroms hinunter an die Küste. Gut erkennbar ist der Crater Rim Drive, über den sich die Lava der Eruption schob und diesen unpassierbar machte.

Nahaufnahme aus der Luft, wie heiße Lava auf das Meer trifft und dichte, aufsteigende Dampfschwaden erzeugt.
Weites erstarrtes Lavafeld mit dem rauchenden Vulkankegel Pu'u 'O'o am Horizont.

Der Blick vom Meer aus auf den Lavazufluss und den Kilauea hinauf zum Halemaʻumaʻu Krater. Die Zusammenhänge des Vulkanismus am Kilauea auf Big Island aus der Luft zu erleben ist mehr als spektakulär.

Luftaufnahme der Stadt Hilo auf Big Island mit Bucht, Flughafen und dicht bebautem Küstenstreifen.
Der Fotograf steht vor dem Hubschrauber der Paradise Helicopters, im Cockpit sitzt ein Passagier mit erhobenem Daumen.

Nach einer mehr als kurzweiligen Stunde in der Luft ging es mit reichlich gewonnenen Eindrücken wieder zurück an den Flughafen von Hilo.

Der Akaka Falls State Park:

Am Nachmittag nutzte ich die verbleibende Zeit, um den Akaka Wasserfall im Akaka Falls State Park anzuschauen. Der Nationalpark liegt knapp 20 Kilometer nördlich von Hilo und ist mit dem Auto schnell erreicht.

Nahaufnahme eines grünen Taggeckos auf einem leuchtend grünen Blatt im Garten auf Big Island.
Nahaufnahme einer Strelitzie (Paradiesvogelblume) mit orange-blauen Blütenblättern in einem tropischen Garten.
Nahaufnahme einer leuchtend roten tropischen Blüte vor grünem Blätterhintergrund.

Vom Parkplatz geht es in einen Rundweg um den Akaka Wasserfall. Der Weg führt durch tropische Wald- und Pflanzenlandschaft und ist nicht anspruchsvoller als ein gemütlicher Spaziergang.

Dichter tropischer Wald mit hohen Bäumen, die von langen herabhängenden Kletterpflanzen überwuchert sind.
Die Akaka Falls stürzen als schmaler Wasserfall durch eine üppig grüne Schlucht auf Big Island.

Märchenhaft sieht die unberührte Natur aus, die eingewachsenen Bäume, Farne und Flechten in ihren unterschiedlichen Grüntönen.

Nach einigen hundert Metern hat man dann freien Blick auf den 135 Meter hohen Akaka Wasserfall, der tosend in die Tiefe stürzt.

Abendstimmung an der Küste von Hilo mit Palmen, Picknicktisch und beleuchteten Gebäuden am Ufer.

Gegen Abend stand die Rückfahrt an. Zum Abendessen gab es einen Halt in Hilo, nur leider war an diesem Tag kein Sonnenuntergang, sondern nur starke Bewölkung zu sehen.

Fahrt auf den Mauna Kea:

Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein galt es am dritten Tag auf Big Island die Fahrt auf den Mauna Kea umzusetzen. Normalerweise ist eine Fahrt auf den Mauna Kea im Rahmen einer geführten Ganztagsexkursion möglich.

Nach Besprechung mit der Besitzerin der Unterkunft kann man den höchsten Berg Hawaiis mit 4205 Metern auch alleine befahren. Misst man den Berg vom Meeresgrund, ist er mit stattlichen 10203 Metern, sogar der höchste Berg der Erde.

Blick auf den Vulkan Mauna Kea über ein Lavafeld mit blühenden rosa Bodenpflanzen im Vordergrund.

Bereits aus der Entfernung ist der Mauna Kea ein gigantischer Berg. Über eine gut ausgebaute Straße ist er bequem zu erreichen. Das erste Stück den Berg hinauf ist die Straße ebenfalls asphaltiert und gut zu befahren.

Panoramablick über die Halong-Bucht mit unzähligen Kreuzfahrtschiffen zwischen schroffen Karstfelsen im Dunst.
Kurvenreiche Schotterstraße auf den Gipfel des Mauna Kea durch karges vulkanisches Gelände.

Auf gut halber Höhe befindet sich die Mauna Kea Visitor Information Station. Ab hier beginnt das eigentliche Abenteuer. Es geht von hier aus über unbefestigte Asche- und Gesteinspiste weiter in Richtung des Gipfels.

Vulkanische Aschekegel auf dem Gipfelplateau des Mauna Kea, im Hintergrund die Küste von Big Island über den Wolken.
Astronomische Observatorien auf dem Gipfel des Mauna Kea mit silbrig glänzenden Kuppeln über den Wolken.

Angekommen am Gipfel auf 4205 Metern. Hier hat man einen wunderbaren Ausblick über die farbenprächtige Kraterlandschaft des Mauna Kea mit den Himmelsobservatorien. Diese bilden zusammen die größte Sternwarte der Welt.

Mehrere astronomische Observatorien auf dem Gipfelkamm des Mauna Kea, verbunden durch eine asphaltierte Straße zwischen roten Aschekegeln.

Auf dieser Höhe ist es deutlich windiger und vor allem viel kälter als am Fuße des Berges oder auf dem Kilauea. Zudem ist das Laufen auf Grund der dünnen Luft spürbar anstrengender.

Im Hintergrund ist die Insel Maui zu sehen.

Rotbraune vulkanische Aschekegel in der kargen Gipfellandschaft des Mauna Kea.
Ein weißer Mietwagen parkt auf dem Gipfelparkplatz des Mauna Kea vor einem rotbraunen Aschekegel.
Warnschild am Mauna Kea zur Pflicht von Allradantrieb und Geländeuntersetzung auf der Gipfelzufahrtsstraße, illustriert mit Unfallbildern.

Nach einem kurzen Spaziergang um den Gipfel stand die Talfahrt an. Ich wollte vor den Exkursionsfahrzeugen, die am Nachmittag zum Gipfel aufbrechen, zumindest wieder bei der Visitor Information Station sein.

Starkes Bremsen oder Ausweichen ist auf der Mauna Kea Summit Access Road keine gute Idee.

Blick auf den Mauna Kea von der Grasebene beim Besucherzentrum, im Vordergrund eine kleine Infohütte.

Unten angekommen zeigt sich der gigantische Vulkan nochmal von seiner beeindruckendsten Seite.

Vom Mauna Kea aus führte der Weg über Kailua-Kona und den Kilauea zurück zur Unterkunft.

Der nächste Tag versank im tropischen Regen, sodass die Zeit zur Vorausplanung der nächsten Tage genutzt werden konnte.

Hawaii Tropical Bioreserve & Garden:

Das Hawaii Tropical Bioreserve & Garden liegt ein Stück nördlich von Hilo und eignet sich gut, um einen halben Tag zu füllen und etwas zu entspannen.

Nahaufnahme einer weiß-violett gesprenkelten Orchideenblüte im botanischen Garten auf Big Island.
Der Fotograf steht mit seiner Kamera auf einem Weg durch einen üppigen tropischen Garten mit Bananenstauden und Farnen.

Prächtige Orchideen und sattes Grün der tropischen Pflanzen und Gewächse füllen den Park.

Nahaufnahme einer roten Heliconia-Blüte mit gelben Blütenständen vor grünen Blättern.
Nahaufnahme einer weißen Blütenrispe mit langen, filigranen Staubfäden im tropischen Garten.
Ein moosbewachsener Bach fließt über runde Steine durch dichten tropischen Regenwald.
Ein grüner Gecko klettert über eine rote Heliconia-Blüte im Garten auf Big Island.

Mitunter findet man auch sehr besondere und spezielle tropische Blüten. Wenn man Glück hat, lässt sich auch die eine oder andere Echse auf Futtersuche blicken.

Wanderung zum Kalapana Lava Ocean Entry:

Für den Nachmittag und Abend stand die Wanderung zum Kalapana Lava Ocean Entry auf dem Programm. Der Weg vom Parkplatz aus ist einfach etwa drei Kilometer lang. Man kann für die Strecke über den Schotterweg entweder ein Fahrrad mieten oder zu Fuß gehen.

Ein Ferienhaus auf Stelzen steht mitten auf erstarrtem Lavagestein, im Vordergrund eine kleine Windturbine.
Ein kleiner blauer Verkaufsstand auf Stelzen steht am Rand eines Lavafelds, davor parken Fahrzeuge auf rotem Vulkangestein.

Außerhalb des Nationalparks finden sich vereinzelt Häuser. Die wurden von den Anwohnern nach Erkalten der Lava wieder an ihrem ursprünglichen Ort errichtet. Am Fuße des Kilauea zu Wohnen birgt immer das Risiko, sein Haus neu aufbauen zu müssen.

Eingangsschild des Hawaii Volcanoes National Park mit dem Logo des National Park Service.
Infotafeln zu aktiven Lavaströmen am Aussichtspunkt der Chain of Craters Road, im Hintergrund steigt Rauch vom Lavafeld auf.

Der Weg ist relativ eben und führt über relativ feinen Vulkanschotter. Abseits des Weges sieht man die Unmengen an Lava, die über die Jahre aus dem Vulkan herausgefördert wurden.

Weites Feld aus erstarrter Pahoehoe-Lava, am Horizont steigt schwacher Rauch auf.
Sonnenaufgang über einem erstarrten Lavafeld auf Big Island, links steigt eine Rauchsäule vom Lavaeintritt ins Meer auf.

Im Hintergrund lässt sich am aufsteigenden Rauch gut erkennen, wo sich die Lava ihren Weg den Berg hinunter zum Meer bahnt.

Bei Berührung der heißen Lava mit dem Meerwasser entsteht eine gigantische giftige Dampfwolke, eine sogenannte Laze.

Der Fotograf steht mit Rucksack an der Absperrung am Rand des Lavafelds, ein Warnschild weist auf das Betretungsverbot hin.
Ein Einsturzloch in der erstarrten Lavakruste gibt den Blick auf glühend orangefarbene Lava darunter frei.

Aus Sicherheitsgründen ist ab hier kein Weitergehen erlaubt. Immer wieder kommt es zu Einbrüchen der Kruste oberhalb eines Lavatunnels und gibt einen Blick ins Innere frei. In den Tunnels fließt rotglühende Lava mit teils mehr als 50 Stundenkilometern den Berg herunter.

Trotz des Sicherheitsabstandes ist die Hitze deutlich spürbar.

Lavafeld mit einer kleinen glühenden Öffnung im Vordergrund, im Hintergrund steigt eine große Dampfwolke vom Lavaeintritt ins Meer auf.

Besonders beeindruckend ist das Leuchten der Lava in der Dämmerung. Hier leuchtet die Glut aus dem offenen Lavatunnel kurz vor dem Zufluss ins Meer.

Aufsteigende Dampfwolken über der Lava, die am Meer eintritt, in warmes Abendlicht getaucht.
Glühende Lava tritt unter dichtem Rauch ins Meer ein, im Hintergrund die zerklüftete Küste von Big Island.
Lavaeintritt ins Meer bei Sonnenuntergang mit deutlich sichtbarer glühender Lava unter der Dampfwolke.

Mit Einbruch der Dunkelheit wird die in den Ozean fließende Lava ein wahres Spektakel. Die Dampfwolke färbt sich, angestrahlt von der glühenden Lava, in den verschiedensten Orangetönen.

Nächtliche Nahaufnahme des Lavaeintritts ins Meer mit intensiv leuchtender Lava und dichtem, rötlich beleuchtetem Rauch.
Nächtliche Aufnahme des Lavaeintritts ins Meer mit hell aufleuchtenden Lavaströmen unter dichtem, glutrot beleuchtetem Rauch.

Bei Tageslicht noch kaum erkennbar, wird nun deutlich, wie die Lava sich den Weg die Klippen hinunter ins Meer bahnt und teils explosionsartig erkaltet.

Mehrere glühende Lavaströme treffen bei Nacht auf das Meer, umgeben von leuchtend orangefarbenem Dampf.
Die Meeresoberfläche spiegelt bei Nacht den orangefarbenen Feuerschein des Lavaeintritts wider.

Nach einem fesselnden Schauspiel musste der Weg zum Parkplatz bei Dunkelheit, mit Taschenlampen ausgeleuchtet, bewältigt werden.

Devastation Trail und Fahrt zum Southpoint, dem südlichsten Punkt der USA:

Für den heutigen Tag war auf dem Weg zum südlichsten Punkt der USA ein Zwischenstopp am Devastation Trail geplant. Der etwa 800 Meter lange Wanderweg ist ein Lehrpfad über den Kilauea Iki Ausbruch von 1959.

Infotafel zum Devastation Trail im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark mit Erklärungen zur Kilauea-Iki-Eruption von 1959.
Der Fotograf steht auf dem asphaltierten Devastation Trail vor einem Aschekegel im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark.
Ein schmaler Pfad führt durch lichten 'Ōhi'a-Wald am Rand des Devastation Trail.

Bei der Eruption 1959 schoss eine 579 Meter hohe Lavafontäne aus dem Kilauea Iki Krater und verwüstete die gesamte Gegend. Der damalige Ausbruch dauerte mehr als einen Monat.

Obwohl die gesamte Landschaft verwüstet war, kehrt hier nach und nach neues Leben zurück und Pflanzen erobern den neuen Lebensraum.

Nahaufnahme der roten Lehua-Blüte des 'Ōhi'a-Baums zwischen ledrigen grünen Blättern.
Informationstafel im Nationalpark zur Kilauea-Iki-Eruption von 1959 mit Höhenvergleich der Lavafontäne zu bekannten Wolkenkratzern.

Trotz des kargen Lavabodens finden die Pflanzen dort immer wieder Halt und übersähen die nährstoffreichen Ascheböden.

Blick vom Aussichtspunkt in den Kilauea-Iki-Krater mit flachem, erstarrtem Lavaboden, umrahmt von bewaldeten Kraterwänden.

Während der Eruption war der Krater mit flüssiger Lava gefüllt. Als die Eruption endete und der Lavapegel abgesunken war, erkaltete die Oberfläche. Über die kann man heute durch den Iki Krater wandern.

Nach dem kurzen, aber interessanten Rundweg ging es an die Südspitze Hawaiis, zum südlichsten Punkt der USA.

Hinweisschild zum Naturschutzgebiet Kipuka Puaulu im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark, umgeben von dichtem Wald.
Ein Blaufasan mit rotem Gesicht und langem dunklem Schwanzgefieder läuft über den Waldboden im Kipuka Puaulu.

Auf der Route zum Southpoint liegen ein paar interessante Orte, an die sich ein Abstecher lohnt.

Das Ökosystem bei Kipuka Puaulu ist ein besonders geschütztes Gebiet. Hier kann man auf einem kurzen Rundweg seltene Tiere und Pflanzen beobachten.

Eingang der Kaʻū Coffee Mill auf Big Island mit mehrsprachigem Willkommensschild.
Reihen von Kaffeepflanzen auf einer Plantage im Kaʻū-Distrikt, gesäumt von blühendem Hibiskus und Palmen.

Zu einer Pause unterwegs lädt auch die Kau Kaffeefabrik ein. Hier wird direkt neben der Kaffeeplantage der Hawaiikaffee hergestellt und man kann die verschiedensten Produkte verkosten.

Der Fotograf steht auf goldenem Gras an der Küste von Big Island, im Hintergrund brechen Wellen auf den Felsen.

Irgendwo im Nirgendwo - der Southpoint, südlichster Punkt der USA.

Lava Tree State Park, Kilauea Iki Krater und Besuch des Jaggar Museums:

Der drittletzte Tag auf Big Island. Für den Vormittag stand nochmal eine vulkanische Exkursion an, bevor es am Nachmittag am Strand entspannter wurde. Auf dem Weg in den Nationalpark, nahe der Unterkunft, befindet sich der Lava Tree State Park.

Überdachte Infostation im Lava Tree State Monument mit Schautafeln zur Entstehung der Lavabaum-Abdrücke.

Der Lava Tree State Park ist ebenfalls ein Lehrpfad, der zeigt, dass nicht alles was von Lava bedeckt wurde auch verbrannt und abgetötet ist.

Ein durch Lava geformter Baumabdruck ragt neben einem gepflasterten Weg im Lava Tree State Monument empor.
Hohe, teils kahle 'Ōhi'a-Bäume stehen in einer Kipuka aus erstarrter Lava im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark.

Hier stehen von Lava ummantelte Baumstümpfe, die teils nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten wieder austreiben und zu neuem Leben erwachen.

Nach einem Spaziergang durch den Lava Tree State Park war das nächste Ziel die Durchquerung des Kilauea Iki Kraters.

Wegweiser am Crater Rim Trail mit Entfernungsangaben zum Kilauea-Iki-Trail, Volcano House und Besucherzentrum.
Infostation am Kilauea-Iki-Trailhead mit historischen Fotos der Lavafontänen-Eruption von 1959, im Hintergrund wandern Besucher.

Der Kilauea Iki Krater ist der größte Seitenkrater des Vulkans und kann der Länge nach durchquert werden.

Die bisher letzte Eruption am Kilauea Iki Krater fand 1959 statt.

Blick durch Bäume hinunter in den weiten, flachen Kilauea-Iki-Krater mit dunklem erstarrtem Lavaboden.
Blick über bewaldete Kipukas hinweg zum fernen, rauchenden Halema'uma'u-Krater am Horizont.

Am Einstieg in die Wanderung hat man einen tollen Blick, sowohl in den Iki Krater, als auch hinüber zum aktiven Halemaʻumaʻu Krater oben am Gipfel.

Der Fotograf steht auf der aufgebrochenen Lavakruste des Kilauea-Iki-Kraterbodens, umgeben von bewaldeten Kraterwänden.
Panoramablick über den weiten, kargen Boden des Kilauea-Iki-Kraters mit vereinzelten Pflanzen in den Rissen der Lavakruste.

Meterhoch türmen sich die Lavaverwerfungen am Rand des Kraters auf. Mittig hat man einen fast ebenen Weg durch den riesigen Krater.

Nahaufnahme einer aufgebrochenen Stelle im Kraterboden mit hellen, aufgetürmten Gesteinsbrocken.
Nahaufnahme einer 'Ōhelo-Pflanze mit orangeroten Beeren, die aus einem Riss der Lavakruste wächst.

Immer wieder findet man Löcher und Spalten, aus denen die heißen  Gase des Vulkans entweichen. Auch im Iki Krater ist die Aktivität des Kilauea deutlich spürbar. Dennoch nutzen auch vereinzelt Pflanzen die Verwerfungen im Iki Krater als neuen Lebensraum.

Nach Durchquerung des Iki war es Zeit für die Mittagspause im Vulcano House. Nach der Brotzeit bot sich die Gelegenheit, im Jaggar Museum und entlang der Caldera noch mehr über die vulkanische Aktivität und deren Zusammenhänge auf Big Island zu erfahren.

Absperrung an den Steam Vents mit aufsteigendem Dampf zwischen Farnen entlang des gepflasterten Wegs.
Informationstafel zur Kilauea-Caldera mit Kartendarstellung der Halema'uma'u- und Kilauea-Iki-Krater.

Entlang der Caldera finden sich zahlreiche Spalten, die Steam Vents, aus denen Dampf und Gas aus dem Erdinneren austritt.

Wanderweg entlang des Kilauea-Kraterrands mit aufsteigendem Dampf und Blick über die bewaldete Caldera.

Trotz der Dämpfe ist die Caldera des Kilauea von Gräsern und Büschen übersäht. Besonders die dampfenden Pflanzen sorgen für einen mystischen Anblick. Speziell bei entsprechend düsterer Witterung.

Informationstafel „Fountains of Fire“ zur Eruptionsgeschichte des Kilauea mit historischer Zeittabelle und Bildern.
Informationstafel zum Halema'uma'u-Krater, im Hintergrund ist die glühende, rauchende Caldera bei Dämmerung sichtbar.

Viele interessante Informationen liefern die Tafeln am Lehrpfad um die Kilauea Kaldera.

Aussichtspunkt am Kraterrand mit Warnschild und Blick auf die ferne rauchende Caldera des Kilauea.

Ein letzter Blick in Richtung des Halemaʻumaʻu Krater. Danach fahren wir zurück in Richtung der Unterkunft.

Waipiʻo Valley und Fahrt zum Maniniʻōwali Beach (Kua Bay):

Blick auf das Waipiʻo Valley mit steilen grünen Klippen, schwarzem Sandstrand und türkisfarbenem Meer.

Am vorletzten Tag war eine Inselumrundung angesagt. Von der Unterkunft aus ging es in Richtung Norden zum Waipiʻo Valley Outlook, einem Aussichtpunkt mit tollem Blick auf eine der Steilküsten von Big Island. Wer Lust hat kann im Waipiʻo Valley auch längere und anspruchsvollere Hikes unternehmen.

Vom Waipiʻo Valley Outlook führte der Weg weiter nach Süden an den Maniniʻōwali Beach.

Ein Rotkardinal mit auffälligem roten Kopf sitzt auf einem Lavastein am Wegesrand.
Türkisfarbene Bucht mit Surfern im Wasser, Sonnenbadenden auf dem Sand und schwarzen Lavafelsen im Vordergrund.

Der Maniniʻōwali Beach ist ein früherer Lavastrand, der mittlerweile mit feinstem Sand überzogen ist. Es ist ein ruhiger, nicht überlaufener Strand. Hier kann man das traumhafte Wetter, die Ruhe und das Meer einfach nur genießen.

Der Fotograf steht mit Fußspuren im Sand an einem türkisfarbenen Strand auf Big Island, im Hintergrund schwimmen Menschen.

Der Maniniʻōwali Beach ein toller Ort, den letzten Tag auf der Big Island langsam und ruhig ausklingen zu lassen. Am nächsten Nachmittag steht schon der Rückflug nach Deutschland an.

Rückfahrt über Kailua-Kona zur Unterkunft:

Das historische Kona Inn mit rotem Dach und hohen Palmen, davor ein gepflegter Rasen und ein Restaurant im Freien.
Ein klassisches grün-cremefarbenes Indian-Motorrad mit Ledertaschen steht am Straßenrand in Kailua-Kona.

Nach dem Strandspaziergang blieb noch etwas Zeit zum Flanieren in Kailua-Kona. Anschließend fahren wir zum Abendessen in Richtung Pahoa und weiter zur Unterkunft in Leilani. Dort war das Gepäck für den Rückflug vorzubereiten.

Fahrt nach Hilo und Rückflug über Maui und Seattle nach Frankfurt:

Jugendliche springen von einer steinernen Plattform ins Meer, im Vordergrund treiben Stand-up-Paddleboards.
Zwei Stand-up-Paddler auf ruhigem Wasser vor dramatischer Wolkenkulisse, im Hintergrund ein Segelboot.

Der Rückflug von Hilo nach Maui war für den Spätnachmittag geplant. Somit blieb noch etwas Zeit um gemütlich zu Frühstücken und das Treiben am Wasser in Hilo zu beobachten.

Das offene Terminal des Flughafens Kona mit Reisenden, Gepäck und einer blauen Kunstinstallation an der Decke.
Eine Lufthansa Boeing 747 hebt vor dramatischer Wolkenkulisse vom Flughafen ab.

Anschließend war es Zeit den Mietwagen zurückzugeben und nach Maui Kahului zu fliegen. Von dort ging es über Nacht weiter nach Seattle und nach 12-stündigem Aufenthalt, wieder über Nacht weiter nach Frankfurt.

Fazit:

Die 17 Tage auf den Inseln Maui und Big Island sind wahnsinnig schnell vergangen. Es war für mich einer der kurzweiligsten Urlaube überhaupt.

Trotz der Tatsache, dass die Umgebung um Hilo zu den niederschlagsreichsten der Welt gehört, hat das Wetter fast immer mitgespielt. Es konnten alle Vorhaben ausnahmslos umgesetzt werden.

Besonders die Erkundung des Vulkans Kilauea und die Zusammenhänge der vulkanischen Aktivität auf Big Island waren einmalig und faszinierend.

Den perfekten Kontrast dazu bildete der Aufenthalt auf Maui. Die Zeit dort war mehr durch hawaiianisches Leben in Lahaina oder beim Surfen geprägt.

Leider ist die Anreise von Europa aus nicht gerade einfach und kurz. Dennoch ist eine Reise nach Hawaii ein traumhaftes und unvergessliches Erlebnis.

Eine weitere Insel vulkanischen Ursprungs, die es sich ebenfalls zu entdecken lohnt, ist La Réunion im indischen Ozean.

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